Das Geheimnis von Chaleran Castle

3.66 von 5 basierend auf 29 Kundenbewertungen
(30 Kundenrezensionen)

Eine Burg voller Geheimnisse. Ein schottischer Clan. Eine dramatische Familientragödie.

Ein spanischer Obsthof um 1900: Als ein äußerst attraktiver und zuvorkommender Schotte Zitronenbäume kaufen will, verliebt sich Sofia, die Tochter des... mehr

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  • Format: eBook
  • Sprache: DE
  • Label: Liebesromane, be, beHeartbeat
  • Seiten: 333
  • ISBN: 9783732531493
  • Erscheint am 01.04.2017

Eine Burg voller Geheimnisse. Ein schottischer Clan. Eine dramatische Familientragödie.

Ein spanischer Obsthof um 1900: Als ein äußerst attraktiver und zuvorkommender Schotte Zitronenbäume kaufen will, verliebt sich Sofia, die Tochter des Obstbauern, mit Haut und Haaren in ihn. Sie muss jedoch gegen ihre Gefühle kämpfen, denn ein Zusammensein ist ausgeschlossenen. Logan ist bereits verlobt und wird nach seiner Rückkehr in die Heimat heiraten. Doch dann sorgt eine Mondscheinnacht für weitreichende Konsequenzen …
Schottland, 2016: Reisejournalistin Felicia ist begeistert, als sie für ein Magazin einen Bericht über Schottland schreiben soll. Sie liebt die raue Natur dort und zur Isle of Skye spürt sie sofort eine tiefe Verbundenheit. Doch als Amelia Chaleran, die Besitzerin ihrer Unterkunft, ihr für die Recherche eine Holzschatulle mit Briefen und Tagebuchaufzeichnungen ihrer Vorfahren anvertraut, stößt Felicia auf eine schmerzliche Familientragödie, die sie zutiefst schockiert.

Nach dem Erfolg von Carolin Raths „Das Erbe der Wintersteins“ gibt es jetzt den neuen fesselnden Familiengeheimnis-Roman „Das Geheimnis von Chaleran Castle“ von Elaine Winter bei „be“.

Elaine Winter hat schon als Kind gerne Geschichten erfunden. Sie studierte Germanistik und Anglistik, probierte sich in verschiedenen Jobs in der Medienbranche aus und kehrte bald zum Geschichten erfinden zurück. Inzwischen ist sie seit mehr als zwanzig Jahren Autorin und hat den Spaß am Erdenken schicksalhafter Wendungen und romantischer Begegnungen bis heute nicht verloren.

30 Bewertungen für Das Geheimnis von Chaleran Castle

  1. 4 von 5

    Die Reisejournalistin Felicia bekommt den Auftrag, für ein Magazin einen Reportage über Schottland zu schreiben. Sie ist Feuer und Flamme, denn sie ist sehr naturverbunden. Als sie in Chaleran Castle ankommt, ist sie sofort von der alten Burg begeistert, übt dieser Ort doch eine magische Anziehungskraft auf sie aus. Die jetzige Burgherrin Amelia Chaleran und deren Familie sowie die Dorfbewohner begegnen ihr freundlich und so fühlt sich Felicia rundum wohl. Amelie überlässt ihr für ihre Recherchen alte Briefe und Tagebuchaufzeichnungen. Bei der Durchsicht stößt Felicia auf ein altes trauriges Familiengeheimnis aus dem 19 Jahrhundert, welches sie zum Anlass nimmt, ihren Aufenthalt zu verlängern. Allerdings kommt ihr das gerade recht, denn der Gärtner Scott hat es ihr angetan, doch der gibt sich eher zurückhaltend. Hat Scott ein Geheimnis und was ist damals passiert? Wird es Felicia gelingen, Scotts Schale zu knacken und auch die alte Familiengeschichte offen zu legen?

    Elaine Winter hat mit ihrem Buch „Das Geheimnis von Chaleran Castle“ einen sehr unterhaltsamen Roman vorgelegt, dessen Geschichte sich in zwei Handlungsstränge aufteilt. Der eine behandelt die Familiengeschichte der Chalerans im 19. Jahrhundert, der andere erzählt von der Gegenwart um Felicia und ihren Erlebnissen in Schottland. Der Schreibstil ist flüssig, der Leser ist schnell in der Handlung versunken und findet durch die Zeitsprünge mal in dem einen, mal in dem anderen Jahrhundert wieder, wo er als stiller Beobachter an den Geschehnissen teilnimmt. Die Spannung wird gemächlich aufgebaut und bleibt auf mittlerem Niveau bis zum Ende, da ab Mitte des Romans mehr oder weniger die Geschichte schon offen liegt. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr bildhaft und zeichnen ein schönes Bild von Schottland und der rauen Natur sowie den liebenswerten Menschen dort. Die Autorin lässt dem Leser ebenso nebenbei einige Informationen über die schottischen Landsleute und ihre dortigen Riten und Gebräuche zukommen.

    Die Charaktere sind schön ausgestaltet und in Szene gesetzt. Sie wirken durchweg sehr real und lebendig. Felicia ist eine sympathische junge Frau, die bei Adoptiveltern groß geworden ist. Sie wirkt zwar selbstbewusst, aber in ihrem Inneren kämpft sie einen einsamen Kampf und hat eine Mauer um sich herum aufgebaut, um Verletzungen vorzubeugen und so dass niemand ihr zu nah kommen kann. Dabei sehnt sie sich danach, eine Schulter zum Anlehnen zu finden und sich auch mal fallen lassen zu können. Familie Chaleran ist ebenso sympathisch und gastfreundlich. Sie öffnen Felicia ihr Haus und lassen sie an ihrem Leben teilhaben. Scott ist ein sehr zurückhaltender Mann, der meist verschlossen und eher unfreundlich daher kommt. Dabei will auch er sich nur schützen, denn er hat in seiner Vergangenheit schon einiges durchmachen müssen. Die anderen Protagonisten sind ebenfalls gut gewählt und bereichern mit ihren kleinen Episoden und Geschichten die Handlung.

    „Das Geheimnis von Chaleran Castle“ ist ein unterhaltsamer Roman vor der malerischen schottischen Landschaft, dessen Ende zwar recht bald vorhersehbar ist, jedoch weiß die Geschichte mit ihren beiden Handlungssträngen zu fesseln, bis alle Geheimnisse aufgedeckt sind. Liebhaber von Familiengeschichten mit historischem Einschlag werden hier einige schöne Lesestunden verbringen. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

  2. 4 von 5

    Eine Burg voller Geheimnisse, ein schottischer Clan, Familientragödien…
    Schottland, 2016: Reisejournalistin Felicia soll einn bericht über Schottland schreiben. Raue Natur erwahrtet sie dort und zu der Insel Isle of Skye verspürt sie gleich eine Verbundenheit.
    Amelia Chaleran, die Besitzerin ihrer Unterkunft, überläßt ihr für ihre Recherchen eine Holzschatulle mit Briefen und Tagebuchaufzeichnungen ihrer Vorfahren. Felicia stößt auf eine Familientragödie, die sie sehr schockiert.

    Die Geschichte wechselt von Gegenwart in die Vergangenheit und so bekommt man beide Seiten der Geschichte mit.
    Die Charaktere sind gut beschrieben und man kann sie sich sehr gut Vorstellen, auch die Zeiten, Orte usw…
    Das Leben in Schottland selber kommt auch nicht zu kurz. Die Clans, die Gewohnheiten und Sitten sind gut beschrieben, das gefällt mir. Ich würde mir gerne selber einmla alles anschauen wollen.

    Alles fängt gleich spannend an, mit der entführung eines kleinen Mädchens. Die Spannung reißt nicht ab und schnell hat man alles durch.
    Die Liebe kommt natürlich auch hier nicht zu kurz und die freundlichkeit der Dorfbewohner der Fremden gegenüber ist schon herrlich.
    Es handelt von Logan und Sofia, um 1920 rum und um Felicia, 2016. Ihre Schicksale sind miteinander verknüpft und gerade das liebe ich an Historischen Romanen. Familiengeheimnisse, die lange Jahre später endlich ans Licht kommen.
    Auch wenn der Schreibstil einfach und flüssig ist und irgendwann alles vorhersehbar ist, war es ein wirklich tolle Geschichte.

    Ein spanischer Obsthof um 1900: Als ein äußerst attraktiver und zuvorkommender Schotte Zitronenbäume kaufen will, verliebt sich Sofia, die Tochter des Obstbauern, mit Haut und Haaren in ihn
    Logan ist bereits verlobt und wird nach seiner Rückkehr in die Heimat heiraten. Doch dann sorgt eine Mondscheinnacht für weitreichende Konsequenzen

    Dieses Buch entführt uns auf die Isle of Skye. wo die deutsche Reisejournalistin Felicia für eine neue Artikelreihe forschen möchte. Sie entdeckt den Zauber der „misty Isle“ und fängt diesen sehr gut ein. Ich muss sagen, ich habe direkt „Heimweh“ nach Schottland bekommen, was mein absolutes Lieblingsland ist. Felicia entdeckt nicht nur Schottland, sondern auch ihre eigene Geschichte und die der Familie Chaleran. Sowohl die Burg als auch ihre Bewohner haben mich in gewisser Weise verzaubert. Auch die anderen schottischen Inselbewohner hatten einen gewissen Charme und besonders Scott ist mir ans Herz gewachsen. Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich mir schnell denken konnte was sich hinter Felicias Vergangenheit verbirgt und auch die Geschichte um die spanische Sofia aus dem jahre 1900 war zwar spannend aber sehr vorhersehbar. Allerdings ist dies einfach typisch für das Genre, aber dafür ist es ein absolutes Wohlfühlbuch ohne unvorhersehbare Umbrüche. Edinburgh, Skye und andere schottische Schauplätze werden toll in die Handlung eingewoben und man begleitet Felicia auf einer besonderen Reise zu sich selbst. Ich spreche eine Leseempfehlung für alle aus, die keine großen Überraschungen aber Romantik, schöne Kulissen und Fernweh verspüren wollen.

  3. 3 von 5

    Herzlich Willkommen auf Chaleran Castle – so zumindest fühlte sich für mich das Cover an und ich war nur allzu gerne bereit, dieser Aufforderung nachzukommen und durch das große Tor einzutreten und den Geheimnissen des alten Gemäuers auf die Spur zu kommen.

    Felicia ist eine deutsche Reisejournalistin, dies dank eines Auftrages auf die Isle of Skye verschlägt. Dort angekommen, erliegt sie nicht nur dem Zauber der Insel, die dank der wundervollen Landschaftsbeschreibungen der Autorin auch mich sofort begeistert hat, sondern auch die Bewohner von Skye wachsen ihr binnen kürzester Zeit ans herz.

    Zum einen ist das Finlay, der Tierarzt, mit dem sie sich auf seltsame Weise verbunden fühlt.
    Seine Familie, die Besitzer von Chaleran Castle, sind alle herzlich und aufgeschlossen und nehmen Feli gerne in ihre Mitte auf.

    Dann gibt es da noch Scott, den Landschaftsgärtner, der trotz seiner ruppigen Art Felis Herz verszaubert.

    Die Geschichte um die adoptierte Deutsche ist bis zum zweiten Drittel recht angenehm und kurzweilig zu lesen, Die Charaktere sind alle toll ausgearbeitet und der Schreibstil nimmt mich mit auf die Reise in die Vergangenheit. Feli kann dank eines Tagebuchs die Familiengeschichte kennenlernen und nur allzu schnell wird klar, wie die adoptierte  Reisejournalistin mit der ganz Geschichte verwoben ist.
    Die Spannung war weg, die Luft war raus. Und ehrlich gesagt waren da unendlich viele Klischees drinnen, Harmonie en masse und es driftete eher in die Richtung Rosamunde Pilcher ab…och menno, ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut und bin jetzt ehrlich gesagt, ganz schön niedergeschlagen, weil das letzte Drittel mich so enttäuscht hat

    Daher kann ich nur 3 Sternchen vergeben

  4. 2 von 5

    „Das Geheimnis von Chaleran Castle“ beschreibt die Reise einer jungen deutschen Journalistin – Felicia – nach Schottland. Während ihres Aufenthaltes auf Chaleran Castle lüftet sie ein altes Familiengeheimnis, das auch für sie eine herausragende Bedeutung hat.

    Ich bin leider einigermaßen unglücklich mit dem Buch. Erwartet hätte ich mir wesentlich mehr, doch zu guter Letzt bleibt nur der Eindruck einer Highland-Romanze auf Rosamunde Pilcher-Niveau, sprachlich durchschnittlich und bezüglich der Handlung ausgesprochen vorhersehbar.

    Bereits zu Anfang ist relativ schnell und in großer Deutlichkeit erkennbar, worauf der Plot hinauslaufen wird: Die Handlung des Prologs endet zwar noch offen, doch anhand einiger sehr deutlicher Bemerkungen wird dem Leser sehr schnell klar, wer genau sich hinter welchen Identitäten verbirgt, Stichwort: Haarfarbe… Stichwort: „Du bist nicht ganz so fremd wie die anderen Fremden“… Tatsache ist, dass es die Autorin nicht schafft, den Handlungsstrang, der sich mit Felicias Identität befasst, spannend zu halten. Hier herrscht bereits nach kurzer Zeit Klarheit.

    Besonders enervierend sind die stellenweise regelrecht lehrbuchartig hergebeteten Stereotype. Schauen wir uns Felicias Eindruck von einem schottischen Tierarzt an:

    „Endlich hatte sie Gelegenheit, den Einheimischen im Licht der Außenlampe zu betrachten. Er war einen guten Kopf größer als sie, breitschultrig und trug nichts außer einem Paar Shorts aus weichem Swetstoff“…

    … ach du meine Güte… sieht so der Traum weiblicher schlafloser Nächte aus? Dann ist der Naturbursche auch noch Tierarzt, das ist einfach nur primitiv. Und die darauf folgenden Doktorspielchen in der Tierarzt-Praxis sind, pardon, einfach nur grenzenlos peinlich.

    Noch mehr Klischees begegnen mit weiterem Fortgang der Handlung: Die schöne Herbergsmutter, die „problemlos auch auf dem Laufsteg Karriere“ hätte machen können, der kernige Gärtner, der selbstverständlich einen Dreitagebart trägt, die kauzige, Yoda-artige Alte, die prophetische Sprüche vom Stapel lässt („Er ist nicht der Richtige für dich“) und natürlich – ganz wichtig – bemühte Internationalität. Die junge, gut aussehende Journalistin kommt aus Deutschland, reist nach Schottland, stammt aber aus einem Waisenhaus in Argentinien und erforscht die Geschichte des schottischen Clans der Chalerans, der zudem noch spanische Wurzeln hat… all das trägt nicht unbedingt dazu bei, der Geschichte Glaubwürdigkeit und Realismus zu verleihen. Im Gegenteil: Man fühlt sich sehr bald ermüdet von der allzu klischeehaften, aus Stereotypen zusammengebastelten Handlung.

    Ganz besonders ungut finde ich darüberhinaus noch die Laschheit der Handlung. Wirkliche Spannung kommt zu keinem Zeitpunkt auf, ich musste mich wirklich zwingen, das Buch fertig zu lesen, meine zu Anfang und sogar noch in der Mitte positive Meinung kehrte sich ins Gegenteil. Am Anfang dachte ich noch, das Buch nimmt ein wenig Anlauf – aber leider wird’s nicht besser.

    Einziger Lichtblick ist der Hund, der ab und zu durch die Handlung geistert. Trotzdem: Auch sie („Poppy“) reißt es nicht raus. Zwei Sterne, mit Ach und Krach.

  5. 3 von 5

    #Inhalt#
    _*Eine Burg voller Geheimnisse.*_
    _*Ein schottischer Clan.*_
    _*Eine dramatische Familientragödie.*_

    _Ein spanischer Obsthof um 1900: Als ein äußerst attraktiver und zuvorkommender Schotte Zitronenbäume kaufen will, verliebt sich Sofia, die Tochter des Obstbauern, mit Haut und Haaren in ihn. Sie muss jedoch gegen ihre Gefühle kämpfen, denn ein Zusammensein ist ausgeschlossenen. Logan ist bereits verlobt und wird nach seiner Rückkehr in die Heimat heiraten. Doch dann sorgt eine Mondscheinnacht für weitreichende Konsequenzen …_

    _Schottland, 2016: Reisejournalistin Felicia ist begeistert, als sie für ein Magazin einen Bericht über Schottland schreiben soll. Sie liebt die raue Natur dort und zur Isle of Skye spürt sie sofort eine tiefe Verbundenheit. Doch als Amelia Chaleran, die Besitzerin ihrer Unterkunft, ihr für die Recherche eine Holzschatulle mit Briefen und Tagebuchaufzeichnungen ihrer Vorfahren anvertraut, stößt Felicia auf eine schmerzliche Familientragödie, die sie zutiefst schockiert._

    #Das hat mir gefallen:#
    Dies war mein erster Familiengeheimnis-Roman, also bin ich ohne bestimmte Erwartungen daran gegangen.

    Elaine Winter’s *Schreibstil* lädt den Leser regelrecht dazu ein, sich *fallen zu lassen* und vollkommen in die Geschichte *einzutauchen*. Die Sätze sind nie zu lang, aber genauso wenig zu kurz. Winter beschreibt einfach alles so *unglaublich detailliert*, dass man sich selbst ohne große Gedankenanstrengung am Ort des Geschehens wiederfindet. Schottlands schönste Seiten werden von ihr *malerisch dargestellt* – wer noch nie in Schottland war, hat sicherlich nach diesem Buch das Bedürfnis, dorthin zu reisen. Hier und da wirft sie immer wieder Landschaftsbeschreibungen in die Geschichte, die alles noch *realistischer* werden lassen.

    Die *Protagonisten* sind *authentisch*, *eigenständig* und *entwickeln sich* im Laufe der Geschichte. Ihre Entwicklungen tragen dazu bei, dass man das Buch als Leser viel mehr fassen kann, da es nicht einfach eine flach erzählte Geschichte ist. *Emotionen*, die die Protagonisten empfinden, werden beim Lesen auf den Leser übertragen. So musste ich hier und da mal grinsen, lachen oder war auch etwas traurig. Vor allem Felicia ist mir während der Story sehr ans Herz gewachsen und die Person gewesen, mit der ich mich schnell *identifizieren* und am besten *Zugang* zu ihr finden konnte. Aber auch die anderen bleiben einem nach dem Lesen noch im Gedächtnis.

    Von der Story war ich schon beim Lesen des Klappentextes gefesselt. Zwei völlig verschiedene Jahrhunderte, verbunden durch eine Liebe – welche Frau schmilzt da nicht dahin? Dazu kommt das Setting: Schottland ist meiner Meinung nach das wunderschönste Land überhaupt und dort eine geheimnisvolle Burg und ein *Familiendrama* anzusiedeln, passt einfach perfekt. Schon vor dem Lesen habe ich Schottland mit Mystik und Geheimnissen verbunden und der Roman hat mir das nur noch mehr bestätigt. Wenn Felicia für das Reisejournal von den Orten berichtet, die sie in Schottland besucht hat, erscheinen automatisch die Bilder vor dem inneren Auge. Und die Familientragödie, die sie nach und nach aufdeckt, ist einfach herzzerreißend.

    Besonders gut gefallen hat mir auch das *Cover*. Als Darstellung für Chaleran Castle wurde das *Eilean Donan Castle* benutzt. Nicht nur das Äußere passt perfekt zur Geschichte. Wer Eilean Donan Castle schon einmal besucht hat und dann diesen Roman liest, weiß, was ich meine, wenn ich sage: Es ist *wie dafür gemacht*!

    #Das hat mir nicht gefallen:#
    Obwohl mich das Meiste am Roman wirklich überzeugen konnte, gibt es etwas, das mir einfach nicht gepasst hat: die *Vorhersehbarkeit* aller folgenden Ereignisse nach der Ankunft Felicias auf Chaleran Castle inklusive des Endes. Man wusste recht schnell, was passieren würde, was Felicia herausfinden würde und wie das Ganze letztendlich enden wird. Das hat natürlich *enorm die Spannung genommen*, was ich persönlich sehr schade finde.

    #Fazit#
    Trotz der Vorhersehbarkeit des Verlaufs der Geschichte hat es Spaß gemacht, diesen Familiengeheimnis-Roman zu lesen. Man kann eintauchen in die malerischen Landschaften Schottlands, mit Felicia ein Geheimnis aufdecken, das weitreichende Folgen hat und den Roman einfach genießen. Für Zwischendurch, als leichte Frühlings- und Sommerlektüre, kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen! Man sollte nur nicht zu viel erwarten.

  6. 4 von 5

    Felicia ist Journalistin. Sie reist für einen Bericht für ein Reisemagazin nach Schottland auf eine Insel. Durch einige ungeschickte Vorkommnisse landet sie im Rosenstrauch eines Tierarztes. Es funkt direkt. Er zeigt ihr die Insel, darunter auch einen alten Landsitz eines Clans. Er selbst ist der älteste, der Geschwister. Auf eine gewisse Weise fühlt sie sich auf der Insel angekommen, zu Hause oder ähnlich. Sie kann es sich nicht erklären, denn es kommt ja auch teilweise vor, als hätte sie diverse Felsen schon einmal gesehen. Bis sie auf ein Geheimnis stößt, was alles verändern wird.

    Die Geschichte spielt in 2 verschiedenen Zeiten. Felicia handelt in der Gegenwart (2012) es gibt aber auch eine Ebene der Geschichte in der Vergangenheit (1920). Meine Geschichten sind unterschiedlicher denn je. Gerade Briefe, die Felicia in der Gegenwart liest, die in der Vergangenheit verfasst wurden verweben die Geschichte miteinander. Es ist sehr emotional geschrieben und es sich gut voneinander trennen, denn die Vergangenheit ist nicht nur in Briefen zu lesen, sondern auch in Tagebucheinträge und in einer erzählenden Variante. Da die Tagebucheinträge und Briefe in einer anderen Schrift geschrieben sind kann man das ganze wunderbar voneinander trennen.

    Der Schreibstil lässt sich sehr leicht und fließend lesen. Man merkt nicht, wie schnell man in diesem Buch vorankommt. Man kann es (oder den E-Book Reader) nicht mehr aus der Hand legen. Lediglich das Ende hat für mich zu viele harmonieren. Es werden Fragen geklärt, die eigentlich gar nicht aufgeworfen sind oder eher gesagt welche ganz am Anfang der Geschichte nebenbei erwähnt wurden und dann eigentlich da sie nicht wichtig sind wieder in der Versenkung der Gedanken verschwinden. Für manche Zusammenhänge musste ich wirklich wieder zurückblättern.

    Ein bisschen schade ist das schon, einen großen Abbruch an der Leserqualität des Buches gibt es für mich trotz alledem nicht und ich vergebe deshalb 4,5 von 5 Sternen.

  7. 3 von 5

    Dieses Buch… Ich muss sagen ich hatte etwas hohe Erwartungen, denn der Klappentext hat mich ziemlich überzeugt.

    Zwei drittel des Buches waren sehr gut. Wobei ich sagen muss, der erste Drittel war am besten und leider wurde es dann immer ein wenig schlechter.

    Somit hat mir der Schluss am wenigsten gefallen. Das Geheimnis hat, glaube ich, niemanden wirklich gewundert. Die letzten paar Kapitel habe ich somit nur überflogen, da ich keine Spannung mehr hatte. Es war ziemlich langweilig und hervorsehbar.

    Es ist leider auch so, dass der Schluss sehr schnell ging und unnötige Storylines hinzugefügt wurden. Als ob die Autorin das Buch einfach fertig haben wollte.

    Zudem stört mich die Romanze wo sich herausstellt, dass sie Geschwister sind. Ich mag das gar nicht! Andere mögen love triangles nicht und ich hasse es wenn sich zwei näher kommen und sich herausstellt, dass sie Geschwister sind.

    Okay, aber genug das schlechte vom Buch erwähnt.
    Wie die Autorin die Landschaft von Schottland beschreibt hat schon etwas magisches an sich. Man hat das Gefühl man ist wirklich dort. Ich kann mir fast vorstellen, dass die Autorin während dem Schreiben in Schottland unterwegs war.

    Die Charaktere sind alle einzigartig und man möchte über jeden einzelnen mehr ehrfahren.

    Mir haben die Kapitel, die in der Vergangenheit spielen, sehr gut gefallen. Manchmal sogar mehr als die in der Gegenwart.

    Die Schreibweise ist … Well … Amazing! Es hat sich fantastisch gelesen.

    Alles in allem, ist das Buch nicht schrecklich, aber not my favorite. 🙂

  8. 5 von 5

    *4,5
    Schon das Buchcover hat mich begeistert, und als ich dann den Klappentext und auch die Leseprobe gelesen habe, war ich neugierig geworden und musste das Buch einfach lesen. Der Schreibstil ist sehr schön, so dass man flüssig lesen kann und die Zeit beim Lesen nur so verfliegt. Das Geschehen am Anfang verfolgt einen durch das ganze Buch hindurch, da man regelrecht wissen „muss“, was da nun genau passiert ist und wer das kleine Mädchen ist. Die Charaktere sind sehr schön und gut ausgearbeitet, aber vor allem haben es mir die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen angetan. Man hat wirklich das Gefühl, selbst mit den Protagonisten die Insel zu erkunden. Ich kam während des Lesens immer wieder ins Träumen und bekam Fernweh.
    Was ich auch toll fand, war die Aufteilung zwischen den Geschehnissen in der Gegenwart und der Vergangenheit, dabei hat man aber nie den roten Faden verloren.
    Alles in allem ist „Das Geheimnis von Chaleran Castle“ ein wunderschönes Buch für ein paar Schmökerstunden. Wer also für Romantik, ein wenig Herzschmerz, Geheimnisse noch und nöcher und interessante Protagonisten ist, die in einer malerischen Landschaft spielen, der ist hier genau richtig. Ich würde es definitiv weiter empfehlen.

  9. 4 von 5

    Die Reisejournalisten Felicia soll für ein Magazin einen Bericht über Schottland verfassen. Dabei erfährt sich nicht nur etwas über eine alte Familientragödie, sondern auch über ihre eigenen Wurzeln.

    Im Großen und Ganzen hat mir das Buch eigentlich nicht schlecht gefallen.

    Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht und flüssig zu lesen, sodass man sich ganz in die Geschichte reinfinden kann.

    Diese beginnt gleich spannend mit der Entführung eines kleinen Mädchens, wobei die Hintergründe hierzu nach und nach im Verlauf der Geschichte aufgeklärt werden. Hierbei muss ich allerdings sagen, dass mich das Ende dann nicht wirklich überrascht hat.

    Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Art und Weise, wie die Autorin Schottland an sich, die Landschaften, die Natur und die Leute beschrieben hat. Auch mit den verschiedenen Charakteren der Geschichte konnte man sich recht schnell anfreunden und für mich persönlich gab es keinen, der unsympathisch rübergekommen wäre.

    Auch der Verlauf der Geschichte hat sehr interessant begonnen, die Entwicklung der einzelnen Personen, ihre Geschichten und Hintergründe sind gut erzählt.

    Eine Romanze durfte natürlich auch nicht fehlen und dass Feli letztlich mit Scott zusammenkommt hat auch ganz gut reingepasst.

    Sehr schön war ebenfalls die Schilderung der Geschichte von Sofia und Logan um 1920, die aus verschiedenen Briefen und Tagebucheinträgen ersichtlich wurde, die Feli im Rahmen ihrer Recherchen durchgesehen hat. Diesen Zeitsprüngen konnte man sehr gut folgen und so etwas über die Familiengeschichte der Chalerans erfahren.

    Was mir dann einfach zu schnell abgehandelt wurde war das Ende. Knall auf Fall stellt sich raus, dass Feli die entführte Tochter ist, obwohl es eigentlich schon recht früh im Buch zu erahnen war. Sie entschließt sich spontan, in Schottland zu bleiben, bei ihrer wiedergefundenen Familie einzuziehen und dort auch gleich ins „Familienunternehmen“ einzusteigen, indem sie die Führungen durch die Burg übernimmt. Als sie dann auch noch ihre deutsche Familie nach Schottland einlädt, verstehen sich alle gleich super toll und jeder hat den anderen lieb, ohne dass es noch irgendwelche Probleme oder offene Fragen gibt. Das war mir dann doch eine Tick zu kitschig, daher „nur“ vier Sterne.

  10. 4 von 5

    Als ich den Titel und das Coverbild auf der Vorstellungsseite der neuen Leserunden bei der Lesejury gesehen habe, war mir irgendwie sofort klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Der Klappentext hat dann ja auch sein übriges getan. Schottland steht schon so lange auf meiner Wunschliste der Länder, die ich noch besuchen möchte. Ich habe mich also beworben und als dann die Bestätigung in meinen E-Mailkasten geflattert kam, war ich ziemlich glücklich.

    Am Anfang war ich erst einmal verwirrt, weil der Prolog überhaupt nicht gepasst hat. Vor allem weil er so brutal erscheint. Im harten Kontrast zu dem, was man sich vorgestellt hatte. Es geht um die Entführung eines kleinen Mädchens mit missglückter Lösegeldübergabe. Der Tod des Mädchens ist beschlossene Sache, doch einer der Entführer spielt ein falsches Spiel. Man weiß nicht, wie es mit dem Mädchen weiter gegangen ist, denn im ersten Kapitel ist man direkt bei Felicia und ihrer liebevollen, quirligen und freundlichen Familie. Allerdings ist diese, dass wird bei jedem Blick in den Spiegel oder ihre lachenden Gesichter deutlich, nicht ihre leibliche Familie. Wie sie zu ihrer Familie gekommen ist, wird zu Beginn nicht erklärt, aber durch den Prolog kann man es sich denken. An dieser Stelle werde ich aber nicht näher darauf eingehen.

    Durch ihre Arbeit als Journalistin für ein Reisemagazin bekommt sie die Chance nach Schottland, auf die Isle of Skye zu fahren. Diese Insel ist für sie ein Sehnsuchtsort (und für mich auch um ehrlich zu sein). Sie spürt eine Anziehungskraft, weiß aber nicht genau warum. Ihr erster Empfang auf der Insel ist etwas ruppig aber auch herzlich, denn bei dem Versuch ihr Hotel zu finden, das zu so später Stunde schon geschlossen ist, landet sie unfreiwillig im Vorgarten von einem charmanten und gut aussehenden jungen Herren (dem Tierarzt der Insel). Wie sich später herausstellt, ist er der Sohn der Burgbesitzer wo Felicia am zweiten Tag zufällig ein Zimmer bekommt. Gerade dieses Schloss ist es, dass sie völlig in den Bann zieht. Ihr irgendwie eine Form von Geborgenheit schenkt, die sie sich so recht gar nicht erklären kann.

    Eine Romanze darf natürlich auch nicht fehlen, auch wenn sie zunächst mit einigen Irrungen und Wirrungen verknüpft ist und das gärtnern eine entscheidende Rolle spielt ^^

    Mir hat der Stil der Autorin sehr gefallen. Sie schreibt sehr leicht, sehr flüssig und sie lädt regelrecht ein, in der Geschichte zu versinken und sich nach Schottland, mit seinen weiten, saftigen Hügeln, Tälern und Bergen zu träumen. Auch die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen, auch wenn mir manchmal der Tiefgang etwas gefehlt hat. Mir waren sie in manchen Moment zu oberflächlich.

    Ganz besonders schön fand ich die Liebesgeschichte zwischen Sofia und Logan um 1920, die man durch ihre aufbewahrten Liebesbriefe nachvollziehen konnte.

    Allerdings gibt es einen Manko, der mich ein wenig gestört hat und das war das Ende. Es kam wirklich Knall auf Fall und man hatte das Gefühl, als müsste die Autorin ganz schnell ein Ende finden. Das war schade, denn die Geschichte an sich hatte Potential und sie hat mir wirklich Freude gemacht zu lesen. Auch fand ich dieses Friede-Freude-Eierkuchen-Gehabe etwas too much. Für mich ist dass dann doch ein bisschen zu viel Kitsch und Zuckerguss.

    *Mein Fazit*: Alles in allem fand ich „Das Geheimnis von Chaleran Castle“ einen gelungene Roman, mit wunderschönen Naturbeschreibungen, einer tragischen aber romantischen Liebesgeschichte, sympathischen Protagonisten und einem schönen Schreibstil.

  11. 5 von 5

    Wunderschön, find ich das Cover, es zeigt für mich Chaleran Castle und die Umgebung da scheint ja ein Traum zu sein. Schon allein das und auch die Inhaltsangabe haben mich davon überzeugt das Buch zu lesen.

    Eine der Hauptprotagonisten war Felicia und sie konnte mich sofort mit ihrer Art überzeugen, sie ist ein herzensguter Mensch, das merkt man irgendwie gleich. Zu den anderen Protagonisten kann ich nur sagen, diese sind wirklich vielseitig – am besten hat mir da am Anfang Finlay gefallen. Der Gärtner Scott war mir erst etwas zu muffelig, aber das hat sich im laufe der Handlungen geändert.

    Die Mischung aus aktuellen zeitgeschehen und Rückblick hat mir echt gut gefallen. Es war immer klar ersichtlich worin man sich grad befindet, also ob in der Vergangenheit oder in der aktuellen Zeit.

    Recht hervorsehbar waren einige Handlungen, andere hatten mich doch überrascht und auch das Ende hat mir gut gefallen.

    Bezugnehmend auf den Schreibstil, der war für mich gut und flüssig zu lesen. Ich vergebe für diese Geschichte 4,5 Sterne… (hier ausgewählte 5 Sterne)

  12. 4 von 5

    Das Cover ist schon sehenswert und macht neugierig auf das Buch.

    Felicitas ist Reisejournalistin und soll einen Bericht über Schottland schreiben. Sie landet auf der Isle of Sky und fühlt sich dort gleich heimisch. Auf Chaleran Castle wird sie von der Familie gleich mit offenen Armen empfangen.

    Für ihren Bericht erhält sie Tagebücher und Briefe, durch die sie die Geschichte von Sophia und Logan (Spanien 1920).
    Außerdem erlebt sie selber ein tiefes Gefühlswirrwarr: Sie fühlt sich zum Tierarzt hingezogen, aber auch zum verstockten Gärtner Scott. Ebenfalls hat sie seit langen das Bedürfnis, etwas über ihre leiblichen Eltern zu erfahren…

    Das Buch beginnt mit einem spannenden Prolog, in dem ein kleines Mädchen entführt wird. Danach erzählt das Buch in zwei Erzählsträngen: in der Gegenwart über Felicitas und im 19 Jahrhundert über Sophia und Logan.
    Die Protagonisten sind real, sympathisch und nachvollziehbar.
    Der Schreibstil flüssig. Es ist ein wunderbarer Roman über Familiengeheimnisse. Die Beschreibungen von Schottland tuen ihr Übriges zum Lesevergnügen.

    Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht.

  13. 2 von 5

    Inhalt:
    Eine Burg voller Geheimnisse. Ein schottischer Clan. Eine dramatische Familientragödie.
    Ein spanischer Obsthof um 1900: Als ein äußerst attraktiver und zuvorkommender Schotte Zitronenbäume kaufen will, verliebt sich Sofia, die Tochter des Obstbauern, mit Haut und Haaren in ihn. Sie muss jedoch gegen ihre Gefühle kämpfen, denn ein Zusammensein ist ausgeschlossenen. Logan ist bereits verlobt und wird nach seiner Rückkehr in die Heimat heiraten. Doch dann sorgt eine Mondscheinnacht für weitreichende Konsequenzen …Schottland, 2016: Reisejournalistin Felicia ist begeistert, als sie für ein Magazin einen Bericht über Schottland schreiben soll. Sie liebt die raue Natur dort und zur Isle of Skye spürt sie sofort eine tiefe Verbundenheit. Doch als Amelia Chaleran, die Besitzerin ihrer Unterkunft, ihr für die Recherche eine Holzschatulle mit Briefen und Tagebuchaufzeichnungen ihrer Vorfahren anvertraut, stößt Felicia auf eine schmerzliche Familientragödie, die sie zutiefst schockiert.
    (Quelle: Bastei Lübbe)

    Über die Autorin:
    Elaine Winter hat schon als Kind gerne Geschichten erfunden. Sie studierte Germanistik und Anglistik, probierte sich in verschiedenen Jobs in der Medienbranche aus und kehrte bald zum Geschichten erfinden zurück. Inzwischen ist sie seit mehr als zwanzig Jahren Autorin und hat den Spaß am Erdenken schicksalhafter Wendungen und romantischer Begegnungen bis heute nicht verloren.
    (Quelle: Bastei Lübbe)

    Meine Meinung:
    Der Inhalt des Buches sprach mich vom ersten Moment an, allerdings konnte es nicht das halten, was ich mir vorgestellt hatte.
    Nach einem spannenden und interessanten Einstieg in die Handlung, die durch die flüssige und gut zu lesende Schreibweise der Autorin gut gelang, baute die Spannung aber zusehends ab.
    Es gibt zwei Erzählstränge, die Gegenwart in Chaleran Castle mit Felicia und die Vergangenheit in den 20er Jahren mit Sofia in Spanien. Ehrlich gesagt muss ich zugeben, dass ich den Erzählstrang in Spanien deutlich interessanter fand als den anderen. Der war zu vorhersehbar und damit hat die Spannung arg nachgelassen. Auch war das Ende zu überladen und mit zuviel „Liebe“ bedacht. Man merkt zwar dass Elaine Winter es hier gut gemeint hat, allerdings etwas übers Ziel hinaus geschossen ist.
    Die Protagonisten sind allesamt gut dargestellt und kommen authentisch rüber. Ihre Gefühle und Handlungen sind nachvollziehbar. Besonders Sofia ist mir sehr ans Herz gewachsen.
    Elaine Winter schafft es aber hervorragend die Orte und Landschaften im Buch so gut zu beschreiben, dass man das Gefühl hat sich selbst direkt vor Ort zu befinden.

    Fazit:
    Auch wenn die Protagonisten und Orte gut gestaltet und beschrieben waren, konnte mich die Handlung letzten Endes leider gar nicht überzeugen.

  14. 4 von 5

    Eckdaten
    eBook
    ISBN: 978-3-7325-3149-3
    264 Seiten
    beHeartbeat by Bastei Entertainment
    2017
    6,99€

    Cover
    Das Cover ist wunderschön. Es ist ein altes Schloss zu sehen mit blauen Himmel und einer grünen Landschaft. Die rosa Blumen am oberen linken Rand lassen das Cover sehr verträumt wirken, wie auch der Name der Autorin.

    Inhalt (Klappentext)
    Ein spanischer Obsthof um 1900: Als ein äußerst attraktiver und zuvorkommender Schotte Zitronenbäume kaufen will, verliebt sich Sofia, die Tochter des Obstbauern, mit Haut und Haaren in ihn. Sie muss jedoch gegen ihre Gefühle kämpfen, denn ein Zusammensein ist ausgeschlossen [en → Fehler]. Logan ist bereits verlobt und wird nach seiner Rückkehr in die Heimat heiraten. Doch dann sorgt eine Mondscheinnacht für weitreichende Konsequenzen…
    Schottland, 2016: Reisejournalistin Felicia ist begeistert, als sie für ein Magazin einen Bericht über Schottland schreiben soll. Sie liebt die raue Natur dort und zur Isle of Skye spürt sie sofort eine tiefe Verbundenheit. Doch als Amelia Chaleran, die Besitzerin ihrer Unterkunft, ihr für die Recherche eine Holzschatulle mit Briefen und Tagebuchaufzeichnungen ihrer Vorfahren anvertraut, stößt Felicia auf eine schmerzliche Familientragödie, die sie zutiefst schockiert.

    Autorin (Klappentext)
    Elaine Winter hat schon als Kind gerne Geschichten erfunden. Sie studierte Germanistik und Anglistik, probierte sich in verschiedenen Jobs in der Medienbranche aus und kehrte bald zum Geschichten erfinden zurück. Inzwischen ist sie seit mehr als zwanzig Jahren Autorin und hat den Spaß am Erdenken schicksalhafter Wendungen und romantischer Begegnungen bis heute nicht verloren.

    Fazit
    Ich liebe Geschichten über Schottland. Seit ich ein Mal dort gewesen bin, bin ich von der Landschaft und dem Land generell fasziniert und lese daher gerne alles, was mit Schottland zu tun hat.
    Anfangs war ich mir unsicher, was diese beiden verschiedenen Andeutungen in der Inhaltsangabe zu tun hatten und dann auch noch der Anfang. War doch alles ziemlich verwirrend für mich. Doch letztendlich hat sich alles geklärt und es endet für alle glücklich und zufrieden, wobei sich die Ereignisse gegen Ende zu schnell entwickelt haben, für meinen Geschmack jedenfalls.
    Die Zeitsprünge fand ich durchaus interessant und angebracht. Gut war auch, dass die Jahreszahlen immer dabei standen, sodass man immer wusste, zu welchem Teil der Geschichte der Abschnitt gerade gehört.
    Der Schreibstil war auch gut und die Geschichte ließ sich gut lesen.

  15. 4 von 5

    DAS GEHEIMNIS VON CHALERAN CASTLE von ELAINE WINTER ist ein Roman in dem es um ein Familiengeheimnis, Liebe , Glück und Traurigkeit geht.

    Wir haben das Jahr 2016, Felicia ist mit Leidenschaft Reisejournalistin und hat einen neuen Auftrag. Es geht nach Schottland auf Isle of Skye, wo sie attraktive Reiseziele finden möchte, die noch nicht jeder kennt. Auf der Insel angekommen hat sie das Gefühl nach Hause zu kommen, dieses Gefühl haben ja einige Menschen wenn sie das erste Mal an einem fremden Ort kommen. Aber ist das normal?
    Als sie die Möglichkeit bekommt sich ein Zimmer auf Auf Chaleran Castle zu mieten überlegt sie nicht lange diese Chance zu nutzen. Die Burgherrin möchte Felicia helfen über die Clans von Schottland zu berichten und gibt ihr eine Kiste in der sich ein Tagebuch und Briefe von dem früheren Burgherrn um 1900 befinden. Was gibt es darin zu entdecken und findet Felicia bei ihrem Auftrag noch einiges über Land und Leute herraus.
    Dann passiert ihr noch etwas , etwas was sie sonst auf ihren Reisen immer zu vermeiden versucht hat.

    Meine Meinung:
    Der Schreibstil von Elaine ist sehr angenehm zu lesen, auch die Beschreibungen der Landschaften die Felicia bereist sind bildlich sehr schön geschrieben, so das ich mir diese gut vorstellen konnte.
    Ein wenig mehr Spannung hätte ich mir noch gewünscht, aber es ist eine schöne Geschichte und ich würde sie als leichte Sommerlektüre empfehlen.

  16. 4 von 5

    Der Inhalt:
    Maiga, gerade mal drei Jahre alt, wurde entführt. Doch die Geldübergabe geht schief. So steht ihr Leben auf der Scheide. Der eine Entführer will sie tot sehen, der andere doch noch Geld verdienen.
    20 Jahre später macht Felicia, eine Reisejournalistin, eine Reise nach Schottland auf die Isle of Skye. Alles kommt ihr so vertraut, so wunderschön und perfekt vor. Die Menschen sind ihr auf dem ersten Blick symphatisch. Schon kurz nach der Ankunft zieht sie aus dem Gasthaus aus und in das ansässige Schloss Chaleran (Eilean Donan Castle stand diesem und dem Cover als Vorbild). Doch bei ihrem Einzug trifft sie auf den mürrischen Gärtner, Scott. Und als würde dies nicht reichen steht sie auch noch direkt in einem neu angelegtem Beet. Kurze zeit später beim Familienessen mit den Chalerans stellt sie überrascht fest, dass der verführerische Tierarzt, Finlay, der älteste Sohn der Chalerans ist. Im Laufe der Zeit lernt sie die Geschichte des Clans, über eine tragische Liebe in Spanien, kennen und kommt einigen weiteren Leuten nahe.

    Meine Meinung:
    Ein schönes Buch für die Lesezeit, dass einen ins wunderschöne Schottland entführt. So lernt man das Land lieben und möchte am liebsten sofort losziehen, um das Land auf eigene Faust zu entdecken. Doch bringt es trotz all den schönen Stellen nicht viel Spannung mit sich. Vieles wird durch kleine Erwähnungen verraten, sodass man schon nach einem Drittel des Buches das Ende der Geschichte erahnen kann. Schön fand ich, wenn es zum Ende hin eine Überraschung gebe. Felicia beispielsweise angefangen hätte zu ermitteln oder die Erwähnungen geringer oder geheimnisvoller ausfallen würden.

  17. 3 von 5

    Das Cover ist wunderschön, man kann sich die Burg so richtig gut vorstellen und träumt sich selbst, beim Blick auf das Bild, sofort dorthin. Es weckt definitiv die richtige Stimmung in einem für das Lesen des Buches.

    ‚Das Geheimnis von Chaleran Castle‘ ist in einen Prolog, achtunddreißig Kapitel und einen Epilog unterteilt. Bei ‚Über dieses Buch‘ kann man sich bereits einen kurzen aber guten Vorgeschmack auf das Buch holen. Hier kann jeder feststellen ob die Geschichte etwas für einen ist oder nicht.

    Beim Prolog fällt mir nur ein Wort ein: WOW! Bereits die ersten Zeilen haben mich vollends vom Schreibstil überzeugt. Er ist sehr angenehmen und flüssig zu lesen, die Seiten fliegen durch die Leichtigkeit nur so dahin.

    Es gibt zwei Handlungsstränge in verschiedenen Zeiten. Das finde ich sehr toll da ich gerne solche Bücher lese und auch hier nicht davon enttäuscht wurde. Die Kapitel über Felicia spielen im Jahr 2016 teilweise in Deutschland aber hauptsächlich in Schottland. Jene über Sofia spielen um 1900 auf einem spanischen Obsthof.

    Leider hat es die Autorin erst ab Kapitel fünf geschafft mich zu fesseln, davor waren mir die Szenen zu langatmig weswegen ich auch einen Stern abziehe. Sofias Geschichte, welche 1920 in Spanien beginnt hat mich von Anfang an gefesselt. Mir persönlich hat dieser Handlungsstrang besser gefallen und ich fand es immer schade zu Felicia in die Gegenwart zurück zu kehren.

    Sehr bezaubert war ich von den Tagebucheinträgen und den Briefen, diese hätte ich ewig lesen können! Hier wurden die Gefühle sehr gut vermittelt und man konnte in eine andere Zeit eintauchen – ich wurde beim Lesen dieser Zeilen immer sofort mitgerissen.

    In den letzten beiden Kapiteln hat es die Autorin geschafft mir die Tränen in die Augen zu treiben obwohl ich mit diesem Ende gerechnet hatte – die hier dargestellten Szenen sind berührend geschrieben.

    Der Epilog ist ein guter Abschluss wobei mir dann doch etwas zu kitschig (bzw. war das dann doch etwas übertrieben) weswegen es einen Sternabzug gibt.

  18. 3 von 5

    Als ich das Cover gesehen habe, wollte ich unbedingt wissen um was sich die Geschichte dreht und als ich dann Schottland las, war klar, dass ich das Buch unheimlich gerne lesen würde. Der Klapptext klang einfach vielversprechend.

    Felicia, eine deutsche Reisejournalistin, verschlägt es dank eines Auftrages auf die Isle of Skye. Die Insel begeistert sie in ihrer Naturvielfalt und die Menschen auf Sky nehmen sie herzlich auf.

    Gerade bei den Chalerans die sie auf ihrem Castle wohnen lassen fühlt sie sich wie zu Hause. Außerdem ist da noch Finlay der nette Tierarzt uns Scott der ruppige Gärtner. Zu beiden fühlt sie sich irgendwie hingezogen.

    Die Geschichte ist locker, leicht und luftig geschrieben und die Beschreibungen der Landschaft machen Lust auf Schottland.

    Leider hat meine Anfangsbegeisterung im Laufe des Buches nachgelassen. Es wurde mir dann leider doch zu vorhersehbar.

    Wer aber eine leichte vorhersehbare Geschichte mit dickem Happy End sucht, für den verspricht dieses Buch bestimmt ein paar angenehme Lesestunden.

  19. 4 von 5

    Dieses wundervoll gestaltete Cover fiel mir sofort ins Auge, und da ich Schottland sehr mag und dieses Gebäude sehr gut kenne war ich sofort angesprochen.
    Aber auch gern lese ich Romane / Geschichten.
    Die Sprache ist eingängig und flüssig und so gelang mir der Einstieg sehr gut.
    In dem Werk werden zwei Zeiten in dieser Geschichte aufgegriffen, diese sind eng mit der Protagonistin Felicia verbunden.
    Das Wechseln der Zeiten bereitete mir keine Probleme.
    Felicia ist eine Journalistin welche für ein Reisemagazin recherchieren soll und so nach Schottland reist.
    Als sie dort ankommt lernt sie bei einer nächtlichen Aktion den erst den Rosenstrauch und in direkter Folge den dortigen Tierarzt kennen. ;o)
    Diese Szene mochte ich am liebsten da ich dieses Kopfkino heut noch so gut im Auge habe.
    Die Zusammenkünfte mit den Menschen dort sind positiv geprägt, und Felicia will mehr erkunden.
    Durch ihre Recherche lernt sie den Chaleran Castle kennen und spürt eine große Anziehung zu diesem Ort.
    Die Burgherrin ist außerordentlich offen und sie erhält alte Aufzeichnungen für ihre Recherche.
    Ein Familiengeheimnis kommt zum Vorschein und das führt zu einer Verlängerung ihres Aufenthaltes.
    Da kommt es gerade Recht, das der Gärtner des Anwesens für Felicia teils widersprüchlich teils anziehend wirkt.
    Wie es weitergeht sollt erlesen und nicht weiter verraten werden!
    In jedem Fall sind die Landschaft und einige Eigenarten der Menschen dort wunderbar beschrieben und beschreibt Schottland wie ich finde recht gut.
    Das hat mein Reisefieber wieder mal geweckt.
    Die Charaktere sind eingängig und lebensnah beschrieben.
    Leider war das Ende etwas vorhersehbar.
    Das ist zwar nicht sehr schlimm, aber ich hätte mir da etwas mehr Verwirrung und einen höheren Spannungsborgen gewünscht ;o)
    In jedem Fall ist es ein Buch für den Urlaub, den Relaxtag wenn man einmal in eine andere Welt eintauchen mag.
    Deswegen gibt’s auch eine Leseempfehlung von mir ;o)

  20. 4 von 5

    Die junge Journalistin Felicia aus Deutschland macht sich auf nach Schottland, um eine Reisereportage über die Ilse of Skye zu schreiben. Das Schicksal führt sie dort bald nach Chaleran Castle, welches eine Pension für Touristen betreibt. Auf ungewöhnliche Art fühlt sich Felicia sehr schnell in das Familienleben des dort ansässigen Clans ein und scheint fast dazu zugehören. Als sie die Familie Chaleran einmal bei einem seltsamen Abendessenritual überrascht, erfährt sie von einem traurigen und mysteriösen Schicksal, welches sie nicht mehr loslässt. Felicia verlängert ihren Aufenthalt auf der Isle of Skye und beschliesst zu recherchieren. Dabei wird sie immer tiefer in ein dunkles Geheimnis hineingezogen, ohne das es ihr zunächst bewusst wird. Was sie dabei entdeckt, übertrifft alle Erwartungen und wird ihr Leben für immer verändern.

    Elaine Winter versteht es sehr gut mit ihrem flüssigen Schreibstil den Leser schnell und die Geschichte eintauchen zu lassen. Neben einem spannenden Handlungsaufbau wird mit Parallelen zwischen Generationen jongliert und ein verwobenes Netz der Familiengeschichte Chaleran nach und nach aufgedeckt. Nebenher lässt sich durch ihre bildhafte Sprache herrlich von der faszinierenden Landschaft Schottlands träumen. Kurzum ein gelungener Roman, nicht nur für Schottlandfans!

  21. 3 von 5

    Informationen:

    Cover-Bild Das Geheimnis von Chaleran Castle
    Preis: 6,99€

    Verlag: Bastei Lübbe

    Erscheinungsjahr: 2017

    Seite: 264

    Inhalt:

    Eine Burg voller Geheimnisse. Ein schottischer Clan. Eine dramatische Familientragödie.

    Ein spanischer Obsthof um 1900: Als ein äußerst attraktiver und zuvorkommender Schotte Zitronenbäume kaufen will, verliebt sich Sofia, die Tochter des Obstbauern, mit Haut und Haaren in ihn. Sie muss jedoch gegen ihre Gefühle kämpfen, denn ein Zusammensein ist ausgeschlossenen. Logan ist bereits verlobt und wird nach seiner Rückkehr in die Heimat heiraten. Doch dann sorgt eine Mondscheinnacht für weitreichende Konsequenzen …
    Schottland, 2016: Reisejournalistin Felicia ist begeistert, als sie für ein Magazin einen Bericht über Schottland schreiben soll. Sie liebt die raue Natur dort und zur Isle of Skye spürt sie sofort eine tiefe Verbundenheit. Doch als Amelia Chaleran, die Besitzerin ihrer Unterkunft, ihr für die Recherche eine Holzschatulle mit Briefen und Tagebuchaufzeichnungen ihrer Vorfahren anvertraut, stößt Felicia auf eine schmerzliche Familientragödie, die sie zutiefst schockiert.

    Meine Meinung:

    Die Geschichte wird in zwei Zeitebene erzählt, dies fand ich manchmal ein bisschen verwirrend. Felicias Geschichte spielt im Jahr 2016 ab und Sofia´s Geschichte spielt sich im Jahr 1900 ab. Außderdem erfährt man viel über das Leben in Schottland.

    Dank Elaine´s guter Beschreibung, hatte ich ein klares Bild von Schottland vor Augen.

    Die Ereigisse haben sich am Ende leider zu schnell Entwickelt.

    In dem Buch gab es Tagebucheinträge und Briefe, die ich sehr gut fand. Ich liebe solche extras. Leider konnte mich das Buch erst ab Kapitel 6 fesseln.

    Insgesamt war das Buch leider nicht ganz mein Geschmack.

  22. 4 von 5

    Felicia ist Reisejournalistin und ihr aktueller Auftrag führt sie nach Schottland zur Isle of Skye. Sie findet Unterkunft im Chaleran Castle, das auch für Feriengäste Zimmer vermietet. Ihre Gastgeberin Amelia Chalerin gibt ihr für ihre Recherche ein altes Kästchen mit einem alten Tagebuch und Briefen von ihrer Vorfahrin darin. Abwechselnd spielt die Geschichte dann in der Gegenwart und im Jahre 1900. Damals lernte Sofia, die Tochter eines Zitronenbaumhändlers, einen jungen Mann kennen, in den sie sich gleich verliebte. Logan erwiederte ihre Gefühle, war jedoch schon verlobt und versprach ihr, sie zu heiraten, wenn seine Verlobung aufgelöst wäre. Doch alles kam ganz anders…Mehr will ich aber nicht verraten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war kurzweilig und angenehm zu lesen und die Geschichte hat mich gleich in ihren Bann gezogen. Die einzelnen Charaktere, aber auch die Landschaft von Schottland waren wunderschön beschrieben, so dass man sich alles sehr gut vorstellen konnte. Den Roman kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen!

  23. 4 von 5

    Felicia ist Reisejournalistin und hat einen neuen Auftrag bekommen. Sie soll einen Reisebericht über Schottland schreiben. In einem Bildband entdeckt sie Chaleran Castle und beschließt zuerst dorthin zu reisen. Sie fühlt sich magisch von diesem Ort angezogen.
    Doch ihre Ankunft ist zunächst alles andere als magisch. Alles scheint schief zu gehen. Erst als sie auf den gutaussehenden Tierarzt Finlay trifft, wendet sich das Blatt. Sie lernt die auf Chaleran Castle lebende Familie kennen und wird sofort herzlich aufgenommen. Am liebsten würde sie diesen Ort nie mehr verlassen und das hat auch seinen Grund.

    Mir hat die Atmosphäre des Buches und der Schreibstil gut gefallen. Ich mag Schottland sehr und daher waren auch die Beschreibungen der Landschaft toll.
    Die Figuren sind teilweise etwas stereotyp. Manche Handlungsstränge waren nicht ganz nachvollziehbar und ab einem gewissen Punkt war der Ausgang absolut vorhersehbar. Da hätte ich mir die ein oder andere Überraschung gewünscht.
    Insgesamt hat man hier aber ein nettes Feel-good-Buch zur leichten Unterhaltung.

  24. 3 von 5

    Bei dieser Rezension bin ich zwiegespalten, denn „Das Geheimnis…“ war mein erster Roman von Elaine Winter und hat mir prinzipiell gut gefallen, aber ich habe sowohl Lob, als auch Kritik. Insgesamt bin ich daher bei einer soliden 3-Sterne-Wertung.

    Die Handlung hat verschiedene Ebenen und spielt hauptsächlich im Jahr 2016 auf der Insel Skye, wo die Reporterin Felicia nicht nur die Liebe zu Schottland entdeckt, sondern auch irgendwie zu sich selbst findet. Die Schilderungen der Landschaft und der Personen finde ich wirklich sehr gut geschrieben und absolut gelungen. Das Lesen hat dabei richtig Spaß gemacht! Ein Kritikpunkt ist für mich die Figur Felicia, denn leider war sie mir nicht sympathisch und obwohl ihre Schwächen wahrscheinlich sympathisch wirken sollten, fand ich das nicht authentisch. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es geht in diesem Buch auch um ein Familiengeheimnis und dieses war mir leider einfach zu weit hergeholt und von Zufällen geprägt. Auch an anderen Stellen des Buches ging es mir mit der Handlung zu plötzlich und zu schnell voran.
    Eine zweite Zeitebene spielt Anfang des 20. Jahrhunderts und beschäftigt sich mit der Liebe zwischen Logan und Sofia. Diese Geschichte fand ich zwar interessant, aber eigentlich hat sie für die Handlung nichts getan und da die Protagonistin sie nur liest und nichts selbst herausfindet, wäre sie vielleicht nicht unbedingt nötig gewesen.

    Der Stil der Autorin hat mir wirklich gefallen und ich würde in jedem Fall eine weitere Geschichte von ihr lesen. Dabei würde ich mir nur etwas mehr Muße und etwas weniger Zufälle wünschen.

  25. 3 von 5

    Die Handlung dieses Buches ist aufgeteilt auf die Gegenwart, die in Schottland und die Vergangenheit, die in Spanien spielt.

    Der älteste Sohn der Chalerans kauft auf seiner Reise Zitronenbäume auf einem spanischen Obsthof. Er verliebt sich in die Bauerntochter Sofia und verbringt so viel Zeit mit ihr, wie möglich, bevor er wieder abreisen muss.

    Die Reisejournalistin Felicia soll über Schottland und im speziellen die Isle of Skye schreiben. Besonders beeindruckt ist sie von Chaleran Castle, wo sie sich kurzerhand einquartiert. Dort lernt sie die Familie Chaleran kennen. Amelia Chaleran stellt ihr alte Tagebücher und eine Schatulle mit Briefen für Felicias Recherche über Clans zur Verfügung.
    Doch dann gibt es da noch den sympathischen Tierarzt Finlay und den mürrischen Gärtner Scott.

    Was den Schreibstil und den Plotaufbau betrifft, taten sich für mich einige Unterschiede zwischen Vergangenheit und Gegenwart auf. Ich fand die Szenen in Spanien ansprechender und schöner geschrieben, als die Gegenwart, die mir stellenweise sehr einfach und oberflächlich erschien.
    Auch was die Personen und den Handlungsablauf betrifft muss ich sagen, dass vieles total vorhersehbar für mich war.
    Bei Logan Chaleran und Sofia in der Vergangenheit bin ich dahingeschmolzen. Aber Felicia war mir eher unsympathisch, ihr Verhalten erschien mir kindisch und nicht durchdacht, wie man es von einer erwachsenen Frau erwartet.

    Das Lesen war ok. Die Leserunde war leider nicht ganz so gut, da wenig diskutiert wurde und es wenige unerwartete Wendungen gab, die mich überrascht haben.
    Wer Schottland mag, wird an diesem Buch aber trozdem Freude haben

  26. 5 von 5

    Wichtig bei Romanen ist für mich, dass sie von Anfang an fesselnd sind. Am besten gelingt das, wenn etwas Mysteriöses geschieht, bei dem man noch nicht ahnen kann, was das mit der Geschichte zu tun hat. Genau so einen Handlungsbeginn hat „Das Geheimnis von Cheleran Castle“. Ich wurde von diesem Roman vom Prolog an gefesselt. Ich wollte unbedingt wissen, was es mit dem entführten Mädchen auf sich hat. Natürlich hatte ich irgendwann mitten im Buch eine Vermutung, die ich aber immer wieder aufgab, da es für mich nicht plausibel klang, dass Finlay und Felicia Geschwister sein sollten. Ich war von der ersten Begegnung davon überzeugt, dass Finlay und Felicia ein Paar werden würden und dass der Gärtner Scott nur eine Nebenrolle sein würde. „Das Geheimnis von Cheleran Castle“ hat mich aber des Öfteren überrascht und so kamen Felicia und Scott zusammen. Auch war ich anfangs davon überzeugt, dass Logan und Sophia ein Paar werden würden und Logan sie nach Cheleran Castle mitnehmen würde. Da aber Amelia sagte, als sie die Box mit den Briefen und Aufschrieben von ihren Vorfahren Felicia übergab, dass die Geschichte der beiden furchtbar traurig war, war mein Vermutung vom Ausgang der Geschichte nicht mehr sinnvoll. Mit solchen Wendungen überraschte mich dieser Roman oft und hat mich deshalb auch immer am Lesen gehalten. Oft habe ich nicht gemerkt, wann der Abschnitt, der in einer Woche zu lesen war, zu Ende war, den ich lesen sollte und so habe ich unbeabsichtigt weitergelesen. Ich wollte stets wissen, wie es weitergeht…
    Sehr gut hat mir auch gefallen, dass durch die Geschichte von Logan und Sophia das südländische Aussehen von Felicia Sinn machte. Allgemein äußerliche Beschreibungen zu den Charakteren und zur Landschaft in Schottland sind sehr gelungen. Vor allem die Landschaftsbeschreibung macht Laune auf eine Reise nach Schottland.
    Der einzige kritische Punkt den ich aufführen kann, ist die Gefühle, die Finlay für Poppy hegte, erkannte man nicht und so kam es für mich eher so herüber, als ob Finlay sich mit Poppy über Felicia hinwegtröstet. Das ist jedoch auch nur ein kleiner Kritikpunkt, die eventuell nur meiner Auffassung entspricht.
    Zusammenfassend kann ich sagen, dass „Das Geheimnis von Cheleran Castle“ ein Roman ist, den man jeder romantikbesetzten, geheimnisliebenden und überraschungsfreudigen Leserin beziehungsweise Leser weiterempfehlen kann und werde. Dieser Roman wurde zu einem meiner Lieblingsromanen, während ich ihn las.

  27. 4 von 5

    Mir hat der Roman „Das Geheimnis von Chaleran Castle“ von Elaine Winter gut gefallen. Schon das Cover ist wunderschön und weckt Interesse dieses vor Ort zu sehen.
    Die Reisereporterin Felicitas soll über Schottland schreiben und fühlt sich gleich auf der Isle of Sky wohl. Von den Besitzern des Chaleran Castle wird sie sehr freundlich und liebevoll aufgenommen und erhält Tagebücher und Briefe von Sophia Logan. Zusätzlich machen es Ihr die eigenen Gefühle nicht leicht, denn Sie fühlt sich zum Tierarzt hingezogen, aber auch der Gärtner Scott hat etwas an sich, dass sie nicht kalt lässt. Zusätzlich möchte Felicitas etwas über ihre leiblichen Eltern erfahren.
    Im Prolog wird ein Mädchen entführt und anschließend gibt es Wechsel zwischen der Gegenwart um Felicitas und der Vergangenheit von Sophia und Logan durch Briefe und Tagebuch.

    Die Charaktere sind glaubwürdig und der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Insgesamt ein Roman um ein Familiengeheimnis, der Lust auf einen Urlaub in diesem Castle macht und der für Leser geeignet ist, die gerne über Familiengeheimnisse lesen.

  28. 3 von 5

    Die Handlung des Buches basiert auf einer guten Idee mit Zeitspruengen aus Vergangenheit und Gegenwart. Beide Zeiten bieten Potential fuer einen Spannungsaufbau, aber so wirklich entsteht keine Spannung. Es ist eher eine nacherzaehlung.

    Es gibt zwar schon Phasen, wo man gebannt wird, aber eher in der vergangenheit. Die Tagebucheintraege und Briefe gehn in die richtige Richtung, aber irgendwie fehlt mir was and der Geschichte.

    Allgemein war die Vergangenheit angenehmer zu lesen und auch interessanter. Das was mit Felicia auf Chaleran Castle passiert war alles sehr einfach vorherzusehen und irgendwie so eine typische Story, die man schon oft genug gelesen hat.

    Das Lesen war ok. Aber empfehlen kann ich das Buch nicht, es bleibt mir nicht nachhaltig in Erinnerung, ist ein Buch was man so nebenher weglesen kann.

  29. 4 von 5

    Inhalt/Klappentext:
    Eine Burg voller Geheimnisse. Ein schottischer Clan. Eine dramatische Familientragödie. Ein spanischer Obsthof um 1900: Als ein äußerst attraktiver und zuvorkommender Schotte Zitronenbäume kaufen will, verliebt sich Sofia, die Tochter des Obstbauern, mit Haut und Haaren in ihn. Sie muss jedoch gegen ihre Gefühle kämpfen, denn ein Zusammensein ist ausgeschlossenen. Logan ist bereits verlobt und wird nach seiner Rückkehr in die Heimat heiraten. Doch dann sorgt eine Mondscheinnacht für weitreichende Konsequenzen … Schottland, 2016: Reisejournalistin Felicia ist begeistert, als sie für ein Magazin einen Bericht über Schottland schreiben soll. Sie liebt die raue Natur dort und zur Isle of Skye spürt sie sofort eine tiefe Verbundenheit. Doch als Amelia Chaleran, die Besitzerin ihrer Unterkunft, ihr für die Recherche eine Holzschatulle mit Briefen und Tagebuchaufzeichnungen ihrer Vorfahren anvertraut, stößt Felicia auf eine schmerzliche Familientragödie, die sie zutiefst schockiert.

    Meine Meinung:
    Wunderschöner Roman um ein Familiengeheimnis. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und ich konnte mich leicht in die Handlung hineindenken. Der Aufbau mit den verschiedenen Strängen macht das Buch sehr interessant. Die Protagonisten sind sehr spannende Charaktere. Ganz besonders hat mir Felicia gefallen. Sie ist eine tolle junge Frau die sich in einer Männerdomäne durchsetzt. Sie ist sehr detailiert und tiefgründig geschrieben. Sie hat ihre ganz besondere Herangehensweise an ihre Recherchen. Das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Charaktere gefällt mir sehr. Sie ergänzen sich und machen die gesamte Story sehr interessant. Der Abschluss hat mir sehr gut gefallen obwohl er schon relativ früh vorhersehbar war.

    Mein Fazit:
    Sehr schöner Sommerroman.

  30. 5 von 5

    ELAINE WINTER (AUTOR)
    DAS GEHEIMNIS VON CHALERAN CASTLE
    6,99 € inkl. MwSt.
    VERLAG: Bastei Lübbe
    GENRE: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
    ERSTERSCHEINUNG: 01.04.2017
    ISBN: 9783732531493

    Die Geschichte handelt von Felicia einer talentierten Reisejournalistin. Sie lebt in Deutschland und wurde vor etlichen Jahren von ihrer Familie adoptiert. Kurz vor dem Geburtstag ihrer Mutter wird sie für eine Reportage nach Schottland mit der Insel Skye geschickt. In den Fotoalben springt ihr sofort das Bild von Chaleran Castle auf der Isle of Skye entgegen. So wird das ihr erster Aufenthalts Ort und bestimmt im Grunde die Geschichte. Sie trifft einen Tierarzt und einen Landschaftsarchitekten, den sie zuerst für einen Gärtner hält, beide sind ihr sympathisch.

    Dieses Buch hat mich nicht nur wegen der Landschaft von Schottland gefesselt sondern auch wegen der Zeitsprünge zum Beginn der Reiselegende der Familie Chaleran. Wir werden durch Tagebuch Notizen und durch Briefe nach Spanien geführt wo es leider eine traurige Liebschaft gab.
    In der heutigen zeit wurde ein Kind entführt. Der beginn der Geschichte, auch das hat mich gelockt dieses Buch zu lesen. In jedem abschnitt wird man mit kleinen hinweisen gefüttert die zur Lösung des Geheimnisses führen.
    Wer nur eine kleine Liebesgeschichte mit einem Geheimnis lesen wollte ist hier mit vielen Landschafts Beschreibungen fast überfordert, so wie Feli auf ihrer ersten fahrt durch die Gegend rund um Chaleran Castle.
    Ich habe mich mit dem Buch sehr schnell angefreundet und konnte viel aus den Erzählungen über die Landschaft mitnehmen. Von mir gibt es 5 Sterne die von herzen kommen.

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