Am Abgrund seiner Seele

4.01 out of 5 basierend auf 744 Kundenbewertungen
(27 Kundenrezensionen)

Die Einwohner des beschaulichen Norwich leben in Angst: Seit Wochen werden Studentinnen auf dem Campus ihrer Uni überfallen und vergewaltigt. Als eines Tages die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, die eindeutig die gleichen Verletzungen wie die... mehr

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Die Einwohner des beschaulichen Norwich leben in Angst: Seit Wochen werden Studentinnen auf dem Campus ihrer Uni überfallen und vergewaltigt. Als eines Tages die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, die eindeutig die gleichen Verletzungen wie die bisherigen Vergewaltigungsopfer aufweist, ist klar: Der Täter schreckt vor nichts mehr zurück. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln, um wen es sich bei dem Mann handeln könnte, bis die Psychologiestudentin Andrea Jahnke ihn bei einer Vergewaltigung stört. Und sich damit selbst in seine Schusslinie bringt …

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Dania Dicken, Jahrgang 1985, lebt in Krefeld und hat in Duisburg Psychologie und Informatik studiert. Mit den Grundlagen aus dem Psychologiestudium setzte sie ein langgehegtes Vorhaben in die Tat um und schreibt seitdem spannende Profiler-Thriller.

27 Rezensionen für Am Abgrund seiner Seele

  1. 4 out of 5

    Ein Vergewaltiger treibt sich im beschaulichen Norwich um. Er hat es auf Studentinnen auf dem Campus abgesehen. Als eines Tages die Leiche einer jungen Frau mit den gleichen Verletzungsmuster gefunden wird, ist schnell klar das sich der Serienvergewaltiger zu einem Mörder weiter entwickelt hat, der nun vor nichts mehr zurückschreckt. Psychologiestudentin Andrea, die ein Praktikum bei der örtlichen Polzei absolviert, erstellt ein Profil des Täters um die Polizei zu unterstützen. Den seit sie ihm bei einer Vergewaltigung gestört hat, ist ihr Leben mit dem Fall verknüpft und auch der Täter hat es nun auf sie abgesehen.

    Am Abgrund seiner Seele ist der Thriller-Auftakt zu der Profiling-Reihe der Autorin Dania Dicken.

    Die Angst geht unter den Studentinnen in Norwich um, nachdem immer wieder welche von ihnen zum Opfer eines Serienvergewaltigers werden. Andrea, die einer Kommilitonin zu Hilfe eilt als sie vergewaltigt wird, gerät dadurch selbst in das Visier des Täters. Da sie später eine Weiterbildung im Bereich Fallanalyse machen, beginnt sie ein Profil zu erstellen, was bei der Polizei, bei der sie gerade eine Praktikum macht, gerne aufgegriffen wird.

    Andrea Jahnke, eine Deutsche, die nach dem Verlust ihrer Familie nach England zieht zum studieren, ist die Protagonistin dieser Reihe. Sie weckt ziemlich schnell Sympathien bei mir, weil sie klug, nett, mutig, naiv und eigentlich mit einer guten Portion Selbstbewusstsein ausgestattet ist, was mir wirklich gut gefallen hat.

    Die Geschichte selbst hat für mich sehr schnell einen hohen Spannungsbogen aufgebaut, der auch über das ganze Buch gehalten wird. Zum durchatmen kommt man als Leser vor allem am Anfang durch Andreas Privatleben, bis es durch das Eingreifen bei einer Vergewaltigung auch aus den Fugen gerät.

    Das besondere Highlight in dieser Geschichte waren für mich die vielen Hintergrundinformationen zu Tätern und Taten die beschrieben wurden, während Andrea ihr Profil erstellt und immer weiter ausarbeitet, da ich persönlich sowas sehr gerne lese.

    Auch der Täter kommt hier zu Wort, in kleinen eingeschobenen Episoden, die ich wirklich gut gelungen fand, wird aufgezeigt was für ein Sadist er ist. Diese Episoden und auch das Finale sind manchmal schon recht grausam und blutig erzählt und können einem dadurch ganz schon unter die Haut und einen dicken Kloß im Hals verursachen. Für zartbesaitete Leser sind diese Abschnitte wohl eher nicht geeignet.

    Die Autorin hat einen flotten, flüssigen Schreibstil, den ich wirklich gerne gelesen habe und mit der spannenden Geschichte zusammen dafür sorgte das ich nur so durch die Seiten flog.

    Mein Fazit:
    Ein spannender Thriller und ein gelungenr Auftakt der Profiler-Reihe! Klare Leseempfehlung an Thriller und Profilingfans!

  2. 2 out of 5

    Der Auftakt einer Psychothriller-Reihe, mit der Thematik Profiling von der deutschen Autorin und Psychologin Dania Dickens.

    Klappentext:
    Die Einwohner des beschaulichen Norwich leben in Angst: Seit Wochen werden Studentinnen auf dem Campus ihrer Uni überfallen und vergewaltigt. Als eines Tages die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, die eindeutig die gleichen Verletzungen wie die bisherigen Vergewaltigungsopfer aufweist, ist klar: Der Täter schreckt vor nichts mehr zurück.
    Die Polizei tappt völlig im Dunkeln, um wen es sich bei dem Mann handeln könnte, bis die Psychologiestudentin Andrea Jahnke ihn bei einer Vergewaltigung stört. Und sich damit selbst in seine Schusslinie bringt…

    Meine Meinung:
    Ich habe dieses Buch im Austausch zu einer Rezension bekommen und nach einer interessanten Leseprobe hatte ich auch große Erwartungen, zu der Handlung, da die Autorin selbst Psychologin ist.
    Der Schreibstil ist durchaus flüssig, bis auf einige wenige Satzformulierungen.
    Ich hätte gern mehr aus der Sicht des Täters erfahren und über seine Motivation, welches die Geschichte bestimmt spannender gestaltet hätte.
    Die Hauptprotagonistin, eine Psychologiestudentin, die eben mal kurz alles recherchiert, um gleich darauf ein „TOP“ – Profil zu einem Serienvergewaltiger und späteren Serienmörders erstellt, war für mich eher wenig überzeugend bis hin zu sympathisch. Was sich auch im weiteren Verlauf der Geschichte nicht änderte, sondern eher verstärkte.
    Die Polizei wird in diesem Buch regelrecht als „Depp vom Dienst“ dargestellt, die ohne das „große Wissen“ der Studentin, völlig Orientierungslos und Planlos durch die Gegend tappt. Da werden mal eben Polizeiinterna ausgeplaudert, die Hauptprotagonistin lässt eine Pressekonferenz ansetzen u.s.w…
    Ab der Mitte des Buches lies die Spannung merklich nach und die Story fing an sich in die Länge zu ziehen.
    Absolute Krönung und Highlight war jedoch das Ende der Geschichte, eine völlig abstruse Rettungsaktion, gefolgt von Selbstbeweihräucherung und vielen offenen Fragen.

    Mein Fazit:
    Von der Grundidee her ein spannendes Thema, aber für mich nicht gut
    umgesetzt, daher auch keine klare Leseempfehlung. Aber zum Glück sind die Geschmäcker ja verschieden.

  3. 5 out of 5

    Die 23jährige Deutsche Andrea Jahnke studiert im siebten Semester Psychologie an genau dem College in Norwich, an der University of East Anglia, wo seit kurzem ein Serien-Vergewaltiger sein Unwesen treibt. Sie macht ein Praktikum bei der Polizei, in der Abteilung für Cold Cases – sie spezialisiert sich auf Verhaltenspsychologie und will Profilerin werden. Noch ist das Theorie. Als sie abends auf ihren Freund wartet, wird sie auf Geräusche aufmerksam – und kann den maskierten „Campus Rapist“ bei der brutalen Vergewaltigung der Studentin Caroline stören und verscheuchen.

    Studentin Andrea hat den Drang, zu helfen, besonders der verstörten Caroline – dank ihrer bereits bestehenden Kontakte zur Polizei kann sie ihre Versuche des Profiling auch den Ermittlern zur Verfügung stellen. Hier liegt eine der besonderen Stärken des Buches: der Leser kann genau mitverfolgen, wie das funktioniert. Was in der genannten Serie „Criminal Minds“ oft sehr leicht aussieht, wird von Autorin Dicken im Verlaufe des Buches anschaulich erklärt: die Suche nach Zeichen, deren Entschlüsselung, nach Indizien. Der Vergleich mit Statistiken. Das geschieht nicht als trockene „Fakten-Schlacht“: Andrea, selbst Anfängerin, muss noch viel nachlesen; wir folgen ihr quasi abschnittweise bei ihren Erkenntnissen, ihren Erläuterungen.

    Das Buch zeigt auch, wie schwierig Profiling ist – nicht nur für den Profiler; auch dessen privates Umfeld muss diese Beschäftigung mit dem abgrundtief Bösen mittragen, mit ertragen können. Da Andrea noch nicht lange mit Greg zusammen ist, stellt sich ihm das schon als Herausforderung dar. Dann wird klar, dass auch Andrea in den Fokus des Täters geraten ist – er hat neue perfide Pläne. Und Greg wird sich einer heftigen Bewährungsprobe gegenüber sehen… und dann gibt es ein neues Opfer aus dem nächsten Umkreis. Unbarmherzig drückt die Autorin da auf’s Gas.

    Warnung für entsprechend empfindsame Leser: Die Schilderung der Taten selbst ist detailliert, wenn auch nicht voyeuristisch – Dania Dicken lässt den Leser nicht im Unklaren darüber, wie GENAU es dem Täter um Dominanz geht, um Demütigung, um Kontrolle. Er geht planvoll vor, nimmt den Frauen ihre Selbstbestimmung, greift ihre Identität an. Sie lässt uns teilhaben, wie er sich steigert, „mehr“ benötigt. Die Perspektive wechselt zwischen Andrea, dem Täter und den Frauen in seiner Gewalt. Das hier ist ein ECHTER Psychothriller. Es gibt kaum „Erholung“ für den Leser, auch vom Tempo her nicht, außer in einigen der Kapitel mit Andrea und ihrem neuen Freund Greg – es geht um einen Serienvergewaltiger und Folterer – und die Autorin ist wirklich explizit. Sie weiß, wovon sie schreibt, sie hat Psychologie studiert. Manche Romane zum Thema Sexualsadist deuten mehr/nur an – bei Carla Norton wird z.B. mehr rückblickend geschrieben, mehr anhand der Auswirkungen. Bei Wendy Walker gibt es nur den Polizeibericht. Diese Bücher wirken auf mich eher im Nachhinein verstörend durch „Kopfkino“ – hingegen Dania Dicken setzt den Leser quasi „neben das Opfer“. Wer sich hier tatsächlich noch Fragen stellt wie „hätte diese Frau besser nicht allein unterwegs gewesen sein sollen“,…

  4. 5 out of 5

    „Am Abgrund seiner Seele“ ist das Thriller-Debüt von Dania Dickens. Es ist der Auftakt einer Profiler-Serie um die deutsche Psychologie Studentin Andrea, die nach dem Tod ihrer Familie nach England ausgewandert ist um dort zu studieren und später einmal Profilerin zu werden.
    Auf einer Party lernt sie den attraktiven Gregory kennen und verliebt sich sofort in ihn. Andrea trifft sich ab und zu mit Gregory und sie werden schnell ein Paar.
    Andrea macht neben dem Studium ein Praktikum bei der örtlichen Polizei um hier in den Altfällen ein bißchen Berufserfahrung zu sammeln.
    Währenddessen hält der ganze Campus den Atem an. Ein Serienvergewaltiger treibt sein Unwesen. Es wurden bereits mehrere Mädchen brutal vergewaltigt.
    Andrea darf sich diesen Fall genauer ansehen und ein eigenes Profilerbild bei der Polizei abgeben.
    Die Ereignisse überschlagen sich und plötzlich gerät Andrea ins Fadenkreuz des Täters…
    Eins sehr spannend geschriebener Debütthriller. Es läßt einem stellenweise den Atem stocken und ist sehr aufregend. Nichts für schwache Nerven. Achtung Suchtgefahr.

  5. 5 out of 5

    In einer Stadt in Deutschland sterben Andreas Eltern und ihr Bruder bei einem Autounfall. Diesen Erinnerungen möchte sie entgehen und beginnt in Norwich ein Psychologiestudium. Ihr Berufswunsch: Profilerin. Schneller, als ihr lieb ist, bekommt sie Gelegenheit, sich darauf vorzubereiten: ein Triebtäter vergewaltigt Studentinnen auf dem Universitätsgelände. Andrea wird Zeugin, als Caroline überfallen wird und verprügelt den Täter mit einem Ast. Gedemütigt und wütend steigert sich der Rapist in einen Rausch und tötet seine Opfer jetzt grausam. Sein am meisten gewünschtes Ziel: Andrea.
    Sie unterstützt die Polizei auf der Suche nach dem Verbrecher und erstellt ein wirklichkeitsgetreues Profil. Immer mehr wird sie in den Fall hineingezogen. Darunter leidet nicht nur ihre Psyche, sondern auch die Beziehung zu ihrem Freund Greg. Und das Morden geht weiter…
    So packend geschrieben, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Gedanken des Rapisten bekommen breiten Raum, unvorstellbar, wie krank diese sind. Spannend, wie ein Profil erstellt wird, welche Fakten eine Rolle dabei spielen, wie ein Täter eingekreist wird.
    Ein tolles Buch ohne Klischees und erschreckend, wie leicht es ist, Opfer zu werden.

  6. 5 out of 5

    *Inhalt*:
    Nachdem Andrea in Deutschland ihre gesamte Familie verloren hat, hat sie in England, im beschaulichen Norwich, ein neues Leben samt Psychologie-Studium begonnen. Als sie dann auf Gregory trifft und sich in ihn verliebt, ist ihr Glück perfekt, doch die junge Liebe wird schnell getrübt. Ein perfider Gewaltiger treibt in dem kleinen Ort sein Unwesen. Als Andrea den Vergewaltiger bei einer Vergewaltigung stört und verjagt, gelangt sie selbst in den Fokus des Campus Rapist. Und dieser wird immer gefährlicher, denn auch vor Mord schreckt er nicht mehr zurück. Eine Gefährliche Jagd um Leben und Tod beginnt.

    *Meinung*:
    Der Schreibstil ist erfrischend, sehr fesselnd und detailliert. Man hat teilweise wirklich das Gefühl, mitten in der Handlung zu sein und selbst die Bilder der Opfer vor Augen zu haben. Einige kommen damit vielleicht nicht klar, da es oft schon ziemlich heftig ist, aber letzendlich sind Thriller nun mal nichts für schwache Nerven. Dania ist es sehr gut gelungen, die Stimmung während den Ermittlungen dem Leser zu vermitteln. Man spürt die Hilflosigkeit und die nackte Angst von Andrea regelrecht und fühlt sich somit tief mit ihr verbunden.

    Die Kapitel sind meist recht kurz gehalten, was ich super fand, nur dem Ende zu werden sie länger und teilweise fast zu lang. Da zieht sich ein Tag dann oftmals auch ein wenig. Zwischendurch erhält man auch Einblicke in die Seele des Täters und die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt. Für mich hätten gerne mehr solche Abschnitte dabei sein dürfen. Nichtsdestotrotz wird die Spannung während des gesamten Buches weitestgehend hoch gehalten. Das man ab und an auch mal kurze Verschnaufpausen hat und so Andrea und Gregory besser kenennlernt, finde ich total klasse. So werden die beiden fast schon real.

    Das Buch verspricht spannende Lesestunden bis zum Schluss, wobei es wirklich nichts für zarte Gemüter ist. Für mich ein super Beginn einer hoffentlich sehr spannenden Reihe!

  7. 4 out of 5

    Ein Buch bei dem man sich vorstellen könnte, dass es eine Reihe wird. Folgendermaßen könnte es weitergehen: Wir treffen Andrea Jahnke als gereifte Persönlichkeit wieder, nachdem sie den Profiler-Lehrgang absolviert und vielleicht schon am ein oder anderen Fall mitgearbeitet hat. Sie ist mit Gregory verheiratet, der inzwischen als Innenarchitekt arbeitet und das gemeinsame Häuschen plant und ausbaut. Mit Polizist und Freund Christopher, der befördert wurde und nun in leitender Funktion tätig ist, löst Andrea knifflige Fälle. Vielleicht führt ein Fall sie in ihre Heimat Deutschland. Auf jeden Fall ist Deutsch nach wie vor die Geheimsprache zwischen ihr, Greg, ihrem Schwager Jack und ihrer Schwiegermutter Anna. Ab und an quälen Anna Albträume über ihre eigene Entführung, vielleicht immer dann, wenn sie kurz vor der Lösung eines Falls steht, um sie daran zu erinnern, sich nicht selbst in Gefahr zu bringen. Als Psychologin wird sie aber mehr und mehr Herrin darüber, wann ihre Vergangenheit ihr Streiche spielt. Einzig die Erzählperspektive müsste sich dann ausgedehnter auf einen zweiten Erzählstrang konzentrieren, um Täter und Opfer, denn Andrea ist in diesen Fällen nicht mehr Mittelpunkt, sondern reine Ermittlerin.
    Wie man lesen kann, hat mir „Am Abgrund seiner Seele“ sehr gut gefallen, man findet gut in die Geschichte und kann auch dem Täter durch die kursiv abgesetzten Kapitel gut folgen. Mal wieder schön, dass wir zu Anfang nicht zu viel über den Täter erfahren, auch wenn man Vermutungen hat, wer an den auftretenden Personen es sein könnte. Die Auflösung kommt erst zum Schluss – wie bei Miss Marple. Das schätze ich sehr. Ein wenig unrealistisch mag sein, dass Andrea als Studentin einzige Stichwortgeberin eines erfahrenen Polizisten ist, weil die Hauptstelle gerade keinen freien Profiler stellen kann. Aber Fiktion gehört zu Büchern dazu. Das Cover ist nicht sehr auffällig, es überzeugt der Klappentext.

  8. 5 out of 5

    Zur Handlung: Andrea hat nachdem im Deutschland ihre gesamte Familie ausgelöscht wurde in England im beschaulichen Norwich ein Psychologie-Studium bereits fast absolviert. Doch plötzlich wird die Beschaulichkeit durch brutale Vergewaltigungen ausgelöscht. Die Polizei findet trotz DANN-Spuren den Täter nicht. Andrea, die im Profiling ihre berufliche Zukunft sieht, erstellt ein Täterprofil und wird in die Ermittlungen, aber auch ins das Interesse des Täters immer mehr hineingezogen …
    Ich habe dieses Buch verschlungen! Der Autorin ist es gelungen, die Entwicklung des Falls (eigentlich der Fälle) eng mit den psychologischen Schlussfolgerungen Andreas zu umschreiben. Dies tut sie aber so, dass als lesender Laien-Psychologe es auch verstehen und nachvollziehen kann.
    Es gibt im Buch immer wieder Hinweise auf den Täter, so dass Andrea als auch der Leser immer wieder Hoffnung schöpft, dass dder Täter gefasst wird. Wie eine sich zuspitzende Spirale hat sich dabei der psychisch Druck auf Andrea immer mehr verstärt. Dies in Worte zu fassen ist Dania Dicken bestens gelungen.
    Andrea ist mir von Anfang an äußerst sympathisch. Ich habe praktisch die ganze Zeit mit ihr mitgefiebert, denn Spannung war bis zum Schluss. Die immer schlimmer werdenden Scheußlichkeiten, die der Täter sich ausgedacht und umgesetzt hat, haben mich beim Lesen richtig kribbelig gemacht.
    Ich bin begeistert von diesem Buch und freue mich schon auf den nachfolgenden Fall von Andrea.
    Von mir gibt’s darum 5 Lesesterne

  9. 4 out of 5

    In der englischen Stadt Norwich treibt ein Serienvergewaltiger (Campus Rapist) sein Unwesen. Der Täter hat es auf junge Studentinnen die dunkelblond sind abgesehen. Andrea Jahnke die auf der Universität in Norwich Psychologie studiert und später Fallanalytikerin zu werden, eilt der betroffenen Caroline zu Hilfe und kann den Täter in die Flucht schlagen. Da Andrea zur Zeit ein Praktikum bei der Polizei macht, will sie Sergeant Christopher Mc Kenzie und seinem Team behilflich sein und erstellt ein Täterprofil. Leider ist ihr Freund Gregory nicht gerade begeistert davon, sieht er doch wie Andrea diese ganze Aufgabe immer mehr zur Belastung wird. Das Opfer Caroline ist jedoch Andreas unendlich dankbar und die beiden freunden sich sogar an. Weil Andrea nicht in das Schema des Täters passt, macht sie sich auch keine Gedanken das sich dieser an ihr rächt. Allerdings vier Wochen später wird eine Studentin entführt und Tage darauf tot aufgefunden. Alles deutet auf den Campus Rapist hin, lediglich getötet hat er bisher noch nie. Andrea macht sich Vorwürfe ob ihr Eingreifen von damals Schuld ist, das der Täter immer brutaler wird. Was sie nicht weiß, der Täter hat es auch auf sie abgesehen. Kann die Polizei und Greg das verhindern und wird Andrea´s Profilerstellung den Täter rechtzeitig entlarven?

    Meine Meinung:
    Dania Dicken´s spannende erster Teil der Thriller-Reihe um Andrea Jahnke beginnt mit dieser Geschichte. Man lernt die sympathische Studentin Andrea und ihren Freund Gregory in dieser Folge näher kennen, mit ihrem Alltag, Familie, ihren Ängsten und Sorgen. Da Andrea ihre Familie auf sehr tragische Weise verloren hat, hat sie Deutschland verlassen um in England ein neues Leben zu beginnen. Hier studiert sie Psychologie um später in der Fallanalyse als Profilerin zu arbeiten. Die Geschichte ist größtenteils fesselnd geschrieben zum einen aus der Sicht des Täters, dem gegenüber Andrea´s und ihrem Umfeld. Wobei die Tatbeschreibungen des Täters nicht gerade harmlos sind, Leser mit schwachen Nerven werden da teilweise schwer schlucken müssen. Sehr informativ wiederum war das Ermitteln des Täterprofils. Lediglich die vielen Emotionen und auch teils Wiederholungen im letzten Drittel des Buches haben dazu geführt das ich nur 4 von 5 Sterne diesem Buch gebe. Ansonsten guter erster Band, der sicher noch ausbaufähiger ist und einem Lust auf die nächsten Folgen macht. Das Cover wirkt zwar etwas düster und geheimnisvoll, hat aber meiner Ansicht nach nicht so sehr viel mit dem Roman zu tun.

  10. 4 out of 5

    Nachdem ich für mich entschieden habe, dass die Reihe Die Seele des Bösen von Dania Dicken gut, aber nicht genau das ist, was ich suche, habe ich es mit ihrer anderen Thriller Reihe probiert. Und hier fand ich dann das, was mir bei Die Seele des Bösen gefehlt hat: mehr Einblicke in das Profiling und mehr Täterperspektive. Wenn ich Lust auf einen Thriller habe, dann möchte ich auch, dass er mich noch nach dem Lesen beschäftigt. Das hat der erste Band der Profiler Reihe geschafft. Da ich nur abends vor dem Schlafen gehen Zeit zum Lesen hatte, hat es mich nicht gewundert, dass ich morgens aufgewacht bin und ich gedanklich direkt wieder bei Andrea war. Dania hat die Taten des Täters so beschrieben, dass ich mir das genau vorstellen konnte. Kopfkino sage ich nur.

    Andrea ist Psychologiestudentin und interessiert sich sehr für Profiling und möchte später auch in diesem Bereich arbeiten. Leider muss sie ihr Talent dafür schon früh beweisen, denn auf ihrem Campus geht ein Vergewaltiger um und die Polizei tappt im Dunkeln. Ich fand die Art und Weise wie Andrea in die Ermittlungen geraten ist etwas merkwürdig. Zumindest kenne ich es nicht, dass die Polizei eine nicht fertig ausgebildete Studentin in ihre Ermittlungen einbezieht. Aber ich behaupte auch nicht, dass ich mich in Polizeiarbeit und im Profiling auskenne. Im Allgemeinen fand ich Andreas Erstellung des Profils glaubwürdig. Auch ihre Gedanken und Ängste wurden im Laufe des Buches gut dargestellt. Obwohl ich sagen muss, dass sich die Gespräche zum Ende hin öfter als „Wiederholung“ anfühlten. Aber in ihrer Siutation würde ich mir wahrscheinlich auch immer wieder die gleichen Gedanken machen.

    Neben den Ermittlungen begleiten wir Andrea auch im privaten Leben. Der Entwicklung der Liebesbeziehung zwischen ihr und Gregory habe ich nicht halb so neugierig verfolgt wie der Suche nach dem Täter. Mich hätte es nicht gestört, wenn die beiden schon vor Beginn des Buches ein Paar gewesen wären. Das Ende war mir aber dann auch einen Ticken zu viel. Allerdings ist Gregory in meinen Augen sehr wichtig für Andrea. So baut er sie zum Beispiel auf, wenn sie an sich zweifelt. Das hat mir übrigens an Andrea sehr gefallen. Sie weiß, dass sie keine ausgebildete Fallanalytikerin ist und überlegt ständig, ob ihr Profil des Täters wirklich richtig ist.

    Die Erzählpersektive wechselt zwischen Andrea und dem Täter, ist aber nicht völlig an sie gebunden, was am Ende des Buches wichtig wurde. Es wird auch mehr Wert auf das Innenleben der Personen gelegt, als auf Beschreibungen von Orten. Der Schreibstil ist einfach gehalten. Abgesehen von einigen wenigen Stellen konnte ich flüssig lesen.

    Fazit

    Ich finde, dass Am Abgrund seiner seiner Seele ein guter Start in die Profiler-Reihe ist. Zumindest für jemanden wie mich, der selten Thriller liest und hier mehr am Profiling interessiert war als an einem Katz-und-Maus-Spiel zwischen Täter und Opfer/Ermittler. Den nächsten Teil möchte ich jedenfalls lesen.

  11. 5 out of 5

    Die Einwohner des beschaulichen Norwich leben in Angst: Seit Wochen werden Studentinnen auf dem Campus ihrer Uni überfallen und vergewaltigt. Als eines Tages die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, die eindeutig die gleichen Verletzungen wie die bisherigen Vergewaltigungsopfer aufweist, ist klar: Der Täter schreckt vor nichts mehr zurück. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln, um wen es sich bei dem Mann handeln könnte, bis die Psychologiestudentin Andrea Jahnke ihn bei einer Vergewaltigung stört. Und sich damit selbst in seine Schusslinie bringt …

    Dieses Buch ist der Auftakt einer Serie um die junge Profilerin Andrea, die in Norwich bei den Ermittlungen hilft.

    Das Cover ist sehr gut gemacht und fiel mir sofort ins Auge. Auch die Cover der anderen Bände sind sehr ähnlich.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut, man merkt in keiner Sekunde, dass die Autorin aus Deutschland und nicht etwa den USA kommt. Die Protagonisten werden sehr gut beschrieben und da die Autorin Psychologie studiert hat, weiß sie auch wovon sie schreibt und geht tief in die Psyche hinein.

    Die Handlung des Buches konnte mich absolut überzeugen. Der Spannungsbogen zog sich von der ersten bis zur letzten Seite in hohem Niveau. Besonders gefielen mir auch die Kapitel in denen der Täter „zu Wort kommt“.

    Manche Szenen waren sehr brutal und lasen sich auch so – wie es sich für einen Top-Thriller gehört.

    Fazit: Wer Thriller mag und gerne Serien wie „Criminal Minds“ oder „Profiling Paris“ sieht und auch vor brutalen Details nicht Halt macht, dem kann ich dieses Buch nur sehr ans Herz legen. Ein Top-Thriller als Auftakt einer Serie.

  12. 5 out of 5

    Nach der Leseprobe war ich schon ziemlich begeistert von diesem Buch aber beim Lesen des gesamten Buches hat es mich dann von Anfang bis Ende gefesselt und ich habe es direkt am Stück durchgelesen und konnte ist nicht vorher aus der Hand legen. Der Aufbau der Story und die Beschreibung der Charaktere sind spitze. Besonders die Beschreibung der Gefühlswelt der Hauptakteurin Andrea Jahnke ist so hervorragend und nachvollziehbar beschrieben, dass ich durch die gesamte Story mit gefiebert habe. Super geschrieben und besonders mit ganz viel Fachwissen und echten Informationen über das Profiling, was man sonst leider außer in Fachbüchern sehr selten findet. Dies war also bestimmt nicht das letztes Buch, welches ich von Dania Dicken gelesen habe. Endlich mal kein 08/15 Thriller und eine absolute Leseempfehlung!!!

  13. 3 out of 5

    Im beschaulichen Norwich geht ein Serienvergewaltiger um. Es trifft immer Studentinnen der dortigen Universität. Nach den ersten beiden Vorfällen wird schnell klar, dass es sich um denselben Täter handelt. Die aus Deutschland stammende Psychologiestudentin Andrea beschäftigt sich schon aus Interesse mit diesem Fall. Sie möchte nach Abschluss ihres Studiums die Polizei als Profilerin unterstützen. Kurze Zeit später, als ihr Freund Gregory sie vorsorglich nach der Vorlesung abholen möchte und sich verspätet, hört sie Schreie auf dem Parkplatz nahe der Uni. Beherzt schleicht sie sich an, da sie weitere Angstschreie hört. Sie ertappt den Vergewaltiger auf frischer Tat und kann ihn in die Flucht schlagen. Nach diesem Vorfall verschärfen sich die Taten des Vergewaltigers. Es gibt das erste Mordopfer. Andrea, die schon durch ihren Angriff gegen den Vergewaltiger mit der Polizei in Kontakt stand, versucht sein Verhalten zu analysieren und ein Profil des Täters zu erstellen, damit dieser schneller gefasst werden kann.
    Dania Dicken hat hier einen spannenden Thriller über ein schlimmes Verbrechen geschrieben. Vor allem die Darstellung, wie Dania Dicken ihre Protagonistin Andrea den Täter und seine Motive analysiert, ist sehr interessant. Auch die persönliche Entwicklung von Andrea und ihre Beziehung zu ihrem Freund Gregory wird sehr anschaulich beschrieben. Viele Dinge konnte ich durchaus nachvollziehen. Und doch gab es den einen oder anderen Moment, wo mir das Buch dann zu langgestreckt war. Das Lamentieren von Andrea, dass sie durch ihr Eingreifen Schuld an der weiteren Entwicklung ist, war mir dann doch irgendwann zu viel. Manches Kapitel hatte ich das Gefühl, dass sich die Monologe fast wiederholen. Hier hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle doch noch ein wenig mehr Aktion bzw. unerwartete Ereignisse mit zusätzlicher Spannung gewünscht. Ab einer bestimmten Stelle fand ich einige Dinge fast schon vorhersehbar. Nichtsdestotrotz ist das Buch inhaltlich gut gelungen.
    Ich kann Lesern, die sich gerade für Bücher über Profiler bei der Polizei interessieren, dieses Buch unbedingt empfehlen. Anderen wird es vielleicht ähnlich gehen, wie mir. Trotzdem empfehle ich dieses Buch gerne weiter und vergebe 3 Lesesterne.

  14. 5 out of 5

    Dania Dicken – Am Abgrund seiner Seele

    Andrea ist nach dem Verlust ihrer kompletten Familie von Dortmund, Deutschland, in das kleine Städtchen Norwich in England gezogen, um dort Psychologie zu studieren. Ihr größter Traum ist Profilerin zu werden. Sie hat sich schnell eingelebt, verbringt viel Zeit mit ihrer Freundin Sarah und hat sogar seit kurzem einen festen Freund. Doch dann werden junge Studentinnen vergewaltigt und die kleine Stadt ist in Aufruhr. Als Andrea eines Abends einer jungen Frau hilft, die vom Campus Rapist attackiert wird, ahnt sie noch nicht, dass der Täter nun seine Vorgehensweise ändert und das Andrea selbst in Lebensgefahr schwebt.

    Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar, über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst dies meine ehrliche Meinung zum Buch nicht.

    Der Schreibstil ist flüssig und locker, lässt sich durch die relativ kurzen Kapitel gut lesen und allgemein ist das Buch ist richtiger Pageturner.
    Die Handlung ist komplex, beklemmend, spannend, düster, temporeich, wortgewaltig, kreativ und fesselnd geschrieben und hat mich von Anfang an gefangen genommen.
    Durch die verschiedenen Perspektivwechsel, insbesondere die Sicht des Täters, gibt es zahlreiche detaillierte und auch brutale Szenen, die nicht unbedingt etwas für zarte Gemüter sind.
    Auch gibt es viele Wendungen, Überraschungen und es werden falsche Fährten gelegt, sodass das Buch immer neugierig macht und ich es aufgrund der temporeichen, spannenden Handlung nicht aus der Hand legen wollte.

    Dieses Buch hat mich in die komplette Palette der Emotionen entführt, positiv wie negativ. Hier versteht es die Autorin, geschickt mit den Ängsten der Leser zu spielen, da ich während des Lesens öfter von einer Gänsehaut begleitet wurde.
    Der Spannungsbogen wurde im gesamten Buch auf hohem Niveau aufrecht gehalten.

    Ich konnte mich sehr gut in die Gefühlswelt der Hauptperson, Andrea Jahnke, rein versetzen, die mir sofort sympathisch, eher zurückhaltend aber dennoch eine innere Stärke ausstrahlte. Nach dem schweren Verlust will sie ihr Leben neu ordnen, und so arbeitet sie zusätzlich zum Studium auch bei der Polizei als Praktikantin. Im weiteren Verlauf erstellt sie ihr erstes Täterprofil. Es gab eine kurze Zeit im Buch, wo ich sie am liebsten geschüttelt hätte, weil mir ihre Taten nicht ganz nachvollziehbar waren, aber überwiegend ist sie eine starke Figur mit aussergewöhnlicher Tiefe.
    Gregory, der sich nach einer beruflichen Laufbahn zu einem Studium entschlossen hat, war mir ebenfalls sympathisch, willensstark und voller Emotionen. Sein ausgeprägter Beschützerinstinkt hat es in sich, aber er war durchgehend großartig.
    Sein kleiner Bruder Jack ist der Sonnenschein des Buches, immer für eine Überraschung gut, so oberflächlich er am Anfang scheinen mag, soviel Tiefe besitzt er. Wenn man hinter die Fassade schaut, dann erblickt man einen jungen Mann, der für Familie und Freunde alles gibt.
    Der Täter ist ein besonderes Individum, voll von Wut, Sadismus, Brutalität, hat die Autorin es geschafft, einen „Bösewicht“ zu erstellen, der mir sicher noch nachgehen wird. So glaubhaft, so bösartig, so detailreich in seiner Psyche.
    Seargeant Christopher Mc Kenzie war mir ebenfalls von Anfang an sympathisch, ein großartiger Mensch mit Einfühlungsvermögen, Charme, Fähigkeiten und Stärke, eine Kombination die sehr gelungen ist.
    Auch die weiteren Charaktere waren mir je nach Rollenverteilung sympathisch/unsympathisch, gut ausgearbeitet und haben die Geschichte gut abgerundet.
    Alle Charaktere sind detailreich beschrieben, glaubhaft dargestellt, besaßen emotionale Tiefe und es machte mir beim Lesen Freude aber auch Kummer, mit ihnen Zeit in ihrer Welt zu verbringen.
    Die Handlungsorte und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ.

    Die Zeit- und Perspektivwechsel machten das Buch spannend und schon nach kurzer Zeit konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen.
    Die Autorin verbindet am Ende des Buches alle Handlungsstränge und lässt keine weiteren Fragen offen.
    „Am Abgrund seiner Seele“ ist der erste Band der Profiler-Reihe von Dania Dicken und weitere Bände sind schon erschienen.
    Eine Fortsetzung zu diesem Buch kann ich mir sehr gut vorstellen und werde ich sicherlich auch lesen.

    Ein Thriller, der mich berührt hat, der die Langeweile vertreibt und ein paar spannende, emotionale Lesestunden garantiert. Gänsehaut-Faktor vorhanden.

    Das Cover ist dezent in grau und weiß gehalten, ein Sumpflandschaft im Hintergrund. Die rote Schrift ist ein Blickfang. Die Farben geben dem Cover einen besonderen Charme mit düsteren Touch. Das Cover und auch der Titel stehen im Einklang mit dem Buch.

    Fazit: Spannend. Brutal. Clever. Packend. Brachial. Genial.

    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,75 Sterne.

  15. 5 out of 5

    Andrea Jahnke verlor in Deutschland bei einem Unfall ihre Eltern und ihren Bruder. Nichts hält sie mehr in Deutschland. Deshalb entschloss sie sich, in England – an der University of East Anglia in Norwich – ein Psychologie-Studium zu beginnen. Mittlerweile interessiert sie sich für das Profiling. Schon sehr bald werden ihre ersten Erkenntnisse zum Profling ihr zu Nutze kommen. Ein Serien-Vergewaltiger schaut sich junge Studentinnen aus, die er zunächst ausspäht, sie dann lockt und in Parkanlagen drangsaliert und anschließend vergewaltigt. Als einem Abend Andrea einen Hilfeschrei hört, schreitet sie ein. Das Opfer ist die Studentin und junge Alleinerziehende Caroline. Andrea konnte den Vergewaltiger sehen. Im letzten Moment rettete sie Caroline vor dem Schlimmsten. Aber aufgrund des Intervenierens von Andrea fühlt sich der Vergewaltiger noch mehr motiviert. Und er geht einen Schritt weiter. Er vergewaltigt, foltert und ermordet weitere Studentinnen. Alle Frauen werden in der Nähe oder am Fluss tot aufgefunden. Die örtliche Polizei zieht Andrea mit hinzu. Aber bald bekommt Andrea es mit der Angst zu tun, als der Vergewaltiger sich ihr immer mehr nähert. Es bleibt ihr nichts anderes übrig als zu ihrem Freund Gregory Thornton zu ziehen.
    Die deutsche Autorin Dania Dicken schreibt schon seit längerer Zeit Bücher, aber dieser Thriller ist ein Auftakt zu einer neuen Reihe der Autorin – die Hauptprotagonistin ist eine angehende Profilerin. Andrea studiert Psychologie mit dem Ziel, später als Profilerin bei der Polizei zu arbeiten. In diesen Thriller kommt man in Sachen Liebesgeschichte ebenso auf die Kosten. Denn zwischen Andrea und Gregory entwickelt sich eine zärtliche und rücksichtsvolle Liebesbeziehung, die allerdings zwischenzeitlich aufgrund der Umstände der zunehmenden Bedrohung des Vergewaltigers auf eine harte Probe gestellt wird. Mit diesem Thriller spricht Dania Dicken meiner Meinung nach die weibliche Leserschaft an, weil die Hauptprotagonistin eine Frau ist. Aber in ihrem ersten Band dieser neuen Reihe stehen junge Frauen im Mittelpunkt, was meine Meinung noch mehr verstärkt, denn eine Frau kann sich noch mehr in das Leid der Opfer hineinversetzen. Beim Lesen empfand ich schon authentische Züge in den Erzählabschnitten. Umso spannender liest sich der Thriller, und man leidet mit den Opfern mit. Ebenso auch für Andrea – die eine Studentin mit Stärke, Willenskraft und Mut darstellt, und dennoch hin und wieder Selbstzweifel hat.
    Ein super gelungener Auftakt zu einer neuen Thriller-Reihe, auf die ich schon sehr gespannt bin. Und kann es kaum abwarten die nächsten Bände zu lesen. Ein moderner Thriller von einer jungen Autorin mit jungen erfrischenden Protagonisten in einer deutsch-britischen Atmosphäre.

  16. 3 out of 5

    Am Abgrund seiner Seele von Dania Dicken
    Der Titel, der so verheißungsvoll nach einem Psychothriller klingt, kann aber nicht wirklich mit Spannung aufwarten.
    Auf dem Universitätsgelände von East Anglia in Norwich werden in letzter Zeit immer wieder junge Studentinnen gleichen Typs brutal vergewaltigt.
    Psychologiestudentin Andrea möchte später im Beruf als Profilerin bei der Polizei mitarbeiten und versucht sich schon mal an diesem Fall. Sie arbeitet ein akzeptables Profil für die Ermittlung aus. Trotzdem bleibt die Polizei erfolglos. Als Andrea auf dem Campus den Täter auf frischer Tat überrascht, kann sie ihn durch tatkräftiges Eingreifen vom Opfer verscheuchen, sieht sich jedoch plötzlich selbst in größter Gefahr. Ihre Befürchtung, er wird nicht mehr nur bei Vergewaltigungen bleiben, bestätigt sich. Die erste Leiche im Sumpf wird gefunden, nackt, gefesselt, geknebelt und brutal missbraucht. Vergeblich wird der Täter anhand Andreas erweitertem Profil gesucht. Aber der Täter brennt jetzt darauf sie in seine Fänge zu bekommen und seine Gewaltfantasien freien Lauf zu lassen. Er hinterlässt blutige Botschaften für sie an den Opfern und per Post. Ab sofort steht sie unter permanentem Polizeischutz. Auch Andreas Freund Gregor ist entsetzt über die Gewalt des Täters und versucht sie mit aller Macht zu beschützen. Doch der Täter weiß von der Bedrohung und hebelt sie aus
    Am Abgrund seiner Seele ist mein erstes Buch von Dania Dicken, ich bin etwas enttäuscht.
    Die Leseprobe und die ersten Seiten des Thrillers beginnen relativ spannend und vielversprechend und sind locker geschrieben. Doch immer öfter werden die Sätze holpriger und sind nicht wirklich flüssig zu lesen. Nach und nach habe ich dabei eher das Gefühl einen Jugendthriller in der Hand zu haben, durch den Schreibstil und die Dialoge. Kaum ist ein Funke Spannung zu ahnen, wird dieser sogleich im nächsten Satz durch unnötige Erklärung abgebaut. Zum Ende kommt mir das Ganze eher wie eine Erzählung vor, aus Sicht von Andrea und auch aus Sicht des Täters. Alle Personen haben auf mich einen seltsam kindischen Eindruck gemacht. Die Geschichte wirkt eher unrealistisch und weltfremd. Potenzial ja, muss aber noch an vielen Ecken gefeilt werden.

  17. 4 out of 5

    Andrea Jahnke studiert in England im Städchen Norwich Psychologie. Als ein brutaler Serienvergewaltiger auf dem Universitätsgelände sein Unwesen treibt, hilft Andrea der Polizei ein Profil vom Täter zu erstellen. Ihr Berufswunsch ist auch Profilerin zu werden. Trotzdem kommt sie und ihr Freund Gregory, konfrontiert mit dem Schrecken, dabei stellenweise an ihre psychischen Grenzen. Plötzlich kommt sie dann selbst in den Fokus des Campus Raptist. Wird sie dann alles überstehen können?
    Der Auftakt der Serie rund um die angehende Profilerin Andrea Jahnke ist spannend und interessant. Das Buch reiht sich nicht in die Riege der allgemeinen Psychothriller ein, da es mehr wissenschaftlich, sachlich erklärend ist, wie der Täter so tickt. Ich fand es interessant, teils mit Längen. Auf jeden Fall wird der Titel der Geschichte gerecht: Am Abgrund seiner Seele.

  18. 5 out of 5

    Am Abgrund seiner Seele

    Die Einwohner des beschaulichen Norwich leben in Angst: Seit Wochen werden Studentinnen auf dem Campus ihrer Uni überfallen und vergewaltigt. Als eines Tages die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, die eindeutig die gleichen Verletzungen wie die bisherigen Vergewaltigungsopfer aufweist, ist klar: Der Täter schreckt vor nichts mehr zurück. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln, um wen es sich bei dem Mann handeln könnte, bis die Psychologiestudentin Andrea Jahnke ihn bei einer Vergewaltigung stört. Und sich damit selbst in seine Schusslinie bringt …

    Meine Meinung:

    Der erste Band um die angehende Profilerin Andrea Jahnke hat mich gleich gefangen genommen. Der Schreibstil hat mir genauso gut gefallen wie das Cover, welches eine Verbindung zum Inhalt des Buches darstellt.

    Die Geschichte war rasant und temproreich, allerdings braucht man schon starke Nerven um es lesen zu können. Die Autorin beschönigt nichts, der Täter ist brutal und sehr gewaltvoll, beim Lesen kriechen einem eiskalte Schauer über den Rücken. Das Buch fesselte mich von Anfang bis Ende, der Spannungsbogen war immerzu vorhanden.

    Die Charaktere haben mir auch gut gefallen, alle hatten Ecken und Kanten. Dadurch kamen sie einem näher und man man konnte sich gut in sie reinversetzen, mit ihnen fühlen.

    Andrea die ihre Familie bei einem Unfall verloren hat und seither nichts mehr in der Heimat hält. Sie fängt ein neues Leben in England an, studiert Psychologie und möchte später als Profilerin arbeiten. Andrea ist eine ehrgeizige Person und man spürt von Anfang an das sie ihr Ziel erreichen wird. Ich kann mich gut in sie reinversetzen und mit ihr fühlen. Ich teile ihre Sorgen und Ängste, bewundere ihre Kraft und Stärke, all das macht sie sympathisch und bringt sie mir nah. Es hat mir gefallen das sie auch in schweren Situationen ihren Kopf behalten hat und es war interessant zu lesen wie sie, so nach und nach, ein Profil über den Täter erstellt hat.

    Bei all dem gruseligen und brutalen hatte die Geschichte auch einen romantischen Touch, dafür sorgte Greg den Andrea eines Tages kennen lernte und in den sie sich verliebte. Greg ist stets außer sich vor Sorge um Andrea und er würde sie am liebsten in Watte einpacken. Man kann ihn verstehen, auch spürt man wie schwer es ihm fällt Andreas späteren Berufswunsch zu akzeptieren.

    Es gab aber auch noch viele andere Charaktere die man im Laufe der Geschichte lieb gewonnen hat und mit denen man gezittert, aber auch gelitten hat.

    Gelungen fand ich auch die Abschnitte in denen man die Sicht der Dinge aus Sicht des Täters gelesen hat, dabei stellte sich bei mir immer wieder eine Gänsehaut ein.

    Mein Fazit:

    Der erste Band rund um die Thriller-Reihe über Andrea Jahnke hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Mir hat das Buch, so wie es war, gefallen und es hat meine Erwartungen erfüllt. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne.
    Ich freue mich schon heute auf den zweiten Band und bin gespannt wie es dann mit Andrea und Greg weitergehen wird.

  19. 5 out of 5

    Die Profilerin – Am Abgrund seiner SeeleDania Dicken

    Rezension vom 17.10.2016(0)

    Zum inhalt: Die Einwohner des beschaulichen Norwich leben in Angst: Seit Wochen werden Studentinnen auf dem Campus ihrer Uni überfallen und vergewaltigt. Als eines Tages die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, die eindeutig die gleichen Verletzungen wie die bisherigen Vergewaltigungsopfer aufweist, ist klar: Der Täter schreckt vor nichts mehr zurück. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln, um wen es sich bei dem Mann handeln könnte, bis die Psychologiestudentin Andrea Jahnke ihn bei einer Vergewaltigung stört. Und sich damit selbst in seine Schusslinie bringt… 
    Meine Meinung:
    Sehr spannender Thriller und das von Anfang bis Ende. Man tappt bis zum Ende im Dunkeln und fiebert mit den Protagonisten mit. Sehr flüssig geschrieben und dadurch sehr gut lesbar. Die Protagonisten sind sehr sympathisch und es gar Spaß gemacht, das Buch zu lesen.
    Fazit:
    Sehr spannender Thriller und für mich der letzte dieser Autorin.

  20. 2 out of 5

    In der Universitätsstadt Norwich (Ostengland) kommt es auf dem Campus seit Wochen, fast Monaten immer wieder zu Vergewaltigungen. Brutal werden Mädchen in eine ruhige Ecke gezerrt und sind dort schutzlos dem Täter ausgeliefert. Andrea Jahnke, eine deutsche Psychologiestudentin, kommt zufällig eines Tages dazu und ihr gelingt es, mit einem Stock den Täter nicht nur zu verletzen, sondern auch von seiner Tat abzubringen. Daraufhin ändert der Täter nicht nur seine Vorgehensweise, sondern er tötet seine künftigen Opfer auch noch. Doch eigentlich will er nur eine – Andrea, die für ihn seit ihrem Widerstand jemand Besonderes ist. Dabei weiß er noch nicht mal, dass Andrea der Polizei dabei hilft, ein Profil von ihm zu erstellen.

    Was hatte ich erwartet? Eine spannende Story, ein Katz- und Mausspiel zwischen Täter und der Studentin, vor allem einen Einblick ins Profiling. Ich meine einen Einblick, der darüber hinausgeht, die gängigen Klischees zu bedienen. Dass die meisten Täter weiß, zwischen 25 und 35 Jahre alt sind und es ihnen irgendwie möglich ist, am Wochenende ihren Gelüsten nachzugehen, weiß jeder, der jemals auch nur eine Folge CSI oder Criminal Minds gesehen hat. Und echt jetzt, jemand, der foltert und daraus Genuss zieht, ist ein Sadist? Elementar, Watson. Dazu braucht es keine Psychologiestudentin und Profiler schon gar nicht. Damit waren die Klischees noch lange nicht erschöpft. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen konnten nämlich keine echten Profiler in Norwich auftauchen. In ganz England mussten die Serienmorde oder terroristischen Aktionen zu der Zeit so in die Höhe geschossen sein, dass es innerhalb eines halben Jahres unmöglich war, jemanden vorbeizuschicken. Wahrscheinlich sind sechs „nur“ vergewaltigte Frauen und vier vergewaltigte und ermordete Frauen Peanuts in England.

    Deshalb muss sich die hiesige Polizei an Andrea wenden, damit sie ihr oben genanntes Profil erstellt. Vor allen Dingen wird auch ausufernd immer wieder betont, wie wichtig Andrea dabei ist, wie extrem gut im Profiling. Und wie mutig. (Das Einschreiten bei der Vergewaltigung war mutig! Aber danach hat sie meiner Meinung nach kaum mehr Mut bewiesen.) Andrea auf einen Thron zu stellen, war das Wichtigste in diesem Buch. Dazu bekam sie einen dümmlichen Polizisten an die Seite gestellt, der ihr brüderliche Zuneigung entgegenbrachte und einen oh-so-verständnisvollen Freund, der völlig ohne Ecken und Kanten ankam. Die Dialoge waren teils aus Liebesromanen, teils so hölzern, dass sie wie aus einer Checkliste entnommen schienen. Aber am besten hat mir der Schluss gefallen, als Andrea tatenlos dasteht und zusieht, wie der Täter ihren Freund zu Brei schlägt und ihm (dem Freund, nicht dem Täter) dabei noch hilfreiche (deutsche) Tipps gibt wie: Lass dich überwältigen! Sonst tötet er dich! (Weil er dazu nämlich keinen Bock mehr hat, wenn der Freund überwältigt ist, na das nenne ich eine tiefenpsychologische Meisterleistung!) Richtig gefallen haben mir auch die übelst durchdachten Kommentare wie: Ach, du brauchst keine Angst zu haben, wenn du in der Nähe des Campus‘ nach Hause gehst, du bist ja Krankenschwester, und er holt sich ja nur Studentinnen! Oder: Ich brauche vor dem Täter ja keine Angst zu haben, der weiß gar nicht, wo ich wohne! Der Täter ist wohl blind, taub und so dumm wie eine Amöbe, dass er nicht mal zusehen kann, mit wem sie mitgeht oder fährt. Das ist völlig ausgeschlossen … nicht. Alles in allem war das mal kein überzeugender Einstieg in eine Krimi- oder Thrillerreihe. 1,5/5 Punkten.

  21. 3 out of 5

    An der Uni in Norwich, im Südosten Englands ,müssen die Studentinnen Angst haben.Ein Vergewaltiger sucht sich seine Opfer im Umkreis der Uni und er geht dabei äussert brutal vor. Studentin Andrea Jahnke hört eines abends nach der Vorlesung Geräusche am Rande eines Parkplatzes. Sie überrascht den „Campus Rapist“ als er eine Studentin vergewaltigt und kann ihn in die Flucht schlagen.Doch nun wird sie von ihm verfolgt und zieht zu ihrem Freund Greg. Im Glauben,dass sie dort sicher ist….

    Dies ist nicht mein erstes Buch rund um die Protagonistin Andrea Janke. Da ich diesen ersten Teil „Am Abgrund meiner Seele“ noch nicht gelesen hatte, geschieht dies nun halt rückwärts.
    Andreas Profilingarbeit steckt hier sozusagen noch in den Kinderschuhen, da sie erst im Studium ist. Da sie Psychologie studiert und (noch )keine Profilerin ist, konnte ich nicht ganz nachvollziehen,dass die Polizei sie sofort in die Ermittlungen einbezieht. Ja, sogar ihr Profil des Täters ohne Wenn und Aber in die Ermittlungen einbezieht.
    Der Schreibstil der Autorin ist in diesem Buch ab und zu noch etwas holperig, in den nächsten Bänden wird er und ist flüssiger.

    Zudem hatte ich doch das Gefühl, einige Längen lesend überwinden zu müssen. Dies vor allem in der Beziehung zwischen Greg und Andrea und seiner Angst um sie. Da hatte ich schon das eine oder andere Mal das Gefühl :Das habe ich doch schon gelesen?
    So musste ich mich Mitte des Buches ganz schön durch beissen um weiter zu lesen.
    Die Figuren sind gut gezeichnet, Andrea zweitweise ein wenig zu perfekt in ihren Aussagen zu dem Profil des Täters…da ja noch in Ausbildung, geht dieser Punkt für mich nicht unbedingt auf.

  22. 5 out of 5

    Das Cover sieht sehr schaurig aus – passt gut zur Inhaltsangabe und noch besser zum Prolog.

    Sehr gut finde ich das bei jedem Kapitel steht wo man sich befindet und vor allem wann. Dadurch kann man sich leicht orientieren und findet sich gut zurecht. Nur manchmal hatte ich den Eindruck dass die Datumsangabe nicht immer exakt passen – in manchen Kapiteln wird von gestern oder morgen geredet aber die Kapitel davor bzw. danach haben andere Datumsangaben als wenn man nur einen Tag abzieht oder dazurechnet – aber vielleicht habe ich das auch falsch verstanden, es stört den Lesefluss jedenfalls nicht, hat mir nur manchmal etwas verwirrt. Interessant und zugleich beunruhigend finde ich die Kapitel aus Sicht des Vergewaltigers – man weiß dadurch immer was er gerade so treibt und wieder vorhat wodurch man ihn noch weniger mag und immer mehr hofft dass er bald gefasst wird, außerdem kriegt man so die Verwandlung vom Vergewaltiger zum Mörder mit. Ein bisschen erinnert mich die Erzählweise der Autorin an Criminal Minds – zumindest hat mein Kopfkino die Serie stark mit diesem Buch zusammenwachsen lassen und meinem Kopf mit entsprechenden Bilder während des Lesens gefüttert.

    Im Buch wird kurz mal das Lied ‚The Day that never comes‘ von Metallica erwähnt. Ich kannte es noch nicht und konnte daher nicht wiederstehen es zu suchen und mir anzuhören, ab diesem Zeitpunkt lief es in Dauerschleife während ich dieses Buch verschlungen habe.

    Fazit:
    Die Autorin Dania Dicken versteht es ihren Nutzen aus ihrem Psychologie-Studium zu ziehen, sie setzt ihr gewonnenes Wissen in diesem Profiler-Thriller gekonnt um. Einmal angefangen kann man durch den fesselnden Erzählstil das Buch nicht mehr aus der Hand geben, durch die flüssige Schreibweise fliegen die gelesenen Seiten nur so dahin. Man baut immer mehr Verbindung zur weiblichen Hauptperson, die Psychologiestudentin Andrea, auf und fängt an den Vergewaltiger immer mehr zu hassen.

    Dieses Buch ist für alle Cody McFayden oder Criminal Minds Fans ein Muss! Man darf nun gespannt auf weitere Fälle der Autorin mit Andrea als Profilierin warten – einen kurzen Vorgeschmack dazu findet man ja bereits am Ende dieses Buches!

  23. 5 out of 5

    Die Idylle in Norwich und dem dortigen Campus der Universität wird gestört, als ein Vergewaltiger und späterer Mörder sein Unwesen treibt. Er sucht sich seine Opfer von einer Internetplattform aus und missbraucht und foltert sie bestialisch. Alle sind Studentinnen, wunderschön und blond.
    Kann ihn einer aufhalten?
    Die dortige Polizei nimmt diese Geschehnisse erst nicht so wichtig und ist später überfordert damit. Andrea Jahnke, eine Psychologiestudentin im siebten Semester mit dem Berufswunsch Profilerin macht gerade zu dieser Zeit ihr Praktikum im Polizeikommissariat und erstellt aus eigenem Antrieb ein Täterprofil, nachdem sie einer Studentin in letzter Sekunde noch helfen kann, als diese in die Fänge des Vergewaltigers gerät. Das Profilbild lässt einen in den „Abgrund seiner Seele“ blicken. Ein immenser Druck lastet auf Andrea, der neuen Partnerschaft mit Greg und der Polizei, als auch die ersten Morde passieren. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt! Besonders als zum Schluss auch noch Andrea und ihre Freundin Geiseln des Verbrechers werden.

    Dania Dicken erzählt einen atemberaubenden, spannenden und beklemmenden Thriller, der beim Leser an den Nerven zehrt und einen dazu bringt, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen.
    Die Story ist chronologisch nach dem Geschehen und in zwei Erzählsträngen aufgebaut, was zu einer unerträglichen Spannung führt. Zu jeder Zeit ist man ängstlich, dass wieder was Schreckliches passiert.
    Die Gedanken und Gefühle des Vergewaltigers und seiner Opfer, sowie die Presseberichte der Medien werden in einem anderen Schriftbild dargestellt und erzeugen nur noch ein Horrorszenario.
    Die Machtlosigkeit von der Polizei und Andrea werden ebenfalls sehr dramatisch geschildert. Besonders als Andrea in ihrer Fachliteratur fürs Studium liest wird die Beklemmung über die Beweggründe und Gewaltverbrechen der Täter immer mehr aufgebaut. Am Schluss fiebert man nur noch auf die Festnahme des Täters und das Überleben der Geiseln hin.

    Dania Dicken hat mich mit ihrem Thriller in den Lesebann gezogen und ich warte nach der Vorschau am Ende des Buches schon mit Spannung auf die Fortsetzung der nächsten Fälle von der Profilerin Andrea Jahnke. Ich vergebe hierfür verdiente 5 Sterne.

  24. 5 out of 5

    ndrea Jahnke kommt aus Deutschland und studiert in England Psychologie. Sie möchte einmal Profilerin werden und hilft der Polizei jetzt schon bei kalten Fällen. Bei ihr auf der Universität wurden in den letzten Wochen mehrere Frauen vergewaltigt. Alle wiesen Würgemale auf. Eines Abends kommt Andrea dazu, wie ein Mann eine Studentin vergewaltigt. Sie ergreift geistesgegenwärtig einen dicken Ast und schlägt damit auf ihn ein. Der Vergewaltiger ergreift die Flucht. Ein paar Tage später wird eine Studentin vergewaltigt und erdrosselt aufgefunden. Andrea hilft Sergeant McKenzie bei den Ermittlungen…Der Thriller ist total fesselnd und spannend geschrieben. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und war sehr fasziniert von dem Schreibstil.

  25. 4 out of 5

    In der englischen Stadt Norwich treibt ein Serienvergewaltiger (Campus Rapist) sein Unwesen. Der Täter hat es auf junge Studentinnen die dunkelblond sind abgesehen. Andrea Jahnke die auf der Universität in Norwich Psychologie studiert und später Fallanalitikerin zu werden, eilt der betroffenen Caroline zu Hilfe und kann den Täter in die Flucht schlagen. Da Andrea zur Zeit ein Praktikum bei der Polizei macht, will sie Sergeant Christopher Mc Kenzie und seinem Team behilflich sein und erstellt ein Täterprofil. Leider ist ihr Freund Gregory nicht gerade begeistert davon, sieht er doch wie Andrea diese ganze Aufgabe immer mehr zur Belastung wird. Das Opfer Caroline ist jedoch Andreas unendlich dankbar und die beiden freunden sich sogar an. Weil Andrea nicht in das Schema des Täters passt, macht sie sich auch keine Gedanken das sich dieser an ihr rächt. Allerdings vier Wochen später wird eine Studentin entführt und Tage darauf tot aufgefunden. Alles deutet auf den Campus Rapist hin, lediglich getötet hat er bisher noch nie. Andrea macht sich Vorwürfe ob ihr Eingreifen von damals Schuld ist, das der Täter immer brutaler wird. Was sie nicht weiß, der Täter hat es auch auf sie abgesehen. Kann die Polizei und Greg das verhindern und wird Andrea´s Profilerstellung den Täter rechtzeitig entlarven?

    Meine Meinung:
    Dania Dicken´s spannende erster Teil der Thriller-Reihe um Andrea Jahnke beginnt mit dieser Geschichte. Man lernt die sympathische Studentin Andrea und ihren Freund Gregory in dieser Folge näher kennen, mit ihrem Alltag, Familie, ihren Ängsten und Sorgen. Da Andrea ihre Familie auf sehr tragische Weise verloren hat, hat sie Deutschland verlassen um in England ein neues Leben zu beginnen. Hier studiert sie Psychologie um später in der Fallanalyse als Profilerin zu arbeiten. Die Geschichte ist größtenteils fesselnd geschrieben zum einen aus der Sicht des Täters, dem gegenüber Andrea´s und ihrem Umfeld. Wobei die Tatbeschreibungen des Täters nicht gerade harmlos sind, Leser mit schwachen Nerven werden da teilweise schwer schlucken müssen. Sehr informativ wiederum war das Ermitteln des Täterprofils. Lediglich die vielen Emotionen und auch teils Wiederholungen im letzten Drittel des Buches haben dazu geführt das ich nur 4 von 5 Sterne diesem Buch gebe. Ansonsten guter erster Band, der sicher noch ausbaufähiger ist und einem Lust auf die nächsten Folgen macht. Das Cover wirkt zwar etwas düster und geheimnisvoll, hat aber meiner Ansicht nach nicht so sehr viel mit dem Roman zu tun.

  26. 5 out of 5

    “ Am Abgrund seiner Seele “ von Dania Dicken ist vom Bastei Entertainment Verlag im Oktober 2016 erschienen . Es ist der erste Teil einer Profiler-Reihe.
    Dieses Buch ist für mich ein richtig guter Thiller. Die Protagonistin Andrea hatte es mir besonders angetan, sie wirke für mich sehr taff und stark. Sie ist in ihren Handlungen sehr überlegt und stürzt sich nicht einfach so ins Geschehen.
    So manches Mal standen mir bei dem, was die Opfer erleiden mussten, die Haare zu Berge. Der Schreibstil ist so gut aufgebaut das der Spannungsbogen immer gehalten wird und man wissen möchte wie es mit den Ermittlungen und Opfern weiter geht.
    Das Erstellen der Profile ist hier Andrea’s Aufgabe, allerdings stelle ich es mir ein wenig komplexer vor, ein Profil von so einem Täter zu zu erstellen. Da kam es mir vor das es zu einfach geht. Da Andrea mit ihrem Freund Gregory Ermittlungen tätigt begibt sie sich ebenfalls in tötliche Gefahr.
    Alle Protagonisten sind sehr realistisch gewesen und nicht zu überzogen wie in manch ändern Büchern.
    Die Autorin hat es geschafft das man nicht in die Seelen der Mitwirkenden schauen konnte und man somit keine Spekulationen starten konnte. Man aber so im Geschehen steckt das man unbedingt weiter lesen möchte.
    Meine Meinung:
    Schon die Leseprobe hatte mich begeistert, und ich bin nicht enttäuscht worden. Ich war von Beginn an im Geschehen versunken und habe es in einem Schub durch gelesen . Ich habe mit den Opfern mit gefiebert und gelitten. Auch hat mir gefallen, dass die Beschreibung der Charaktere nicht zu kurz gekommen ist.
    Für mich ein rund um gelungener Thiller. Vom Inhalt habe ich mit Absicht nichts verraten, weil ich Thiller Fans das Buch empfehlen möchte ohne etwas zu verraten.

  27. 5 out of 5

    Wirklich unheimlich spannend und tolle Sichtweisen, auch aus der des Täters….
    Unbedingt lesenswert, wenn man Thriller mag!

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