Dicken, Dania

Am Abgrund seiner Seele

4.33 von 5 basierend auf 9 Kundenbewertungen
(9 Kundenrezensionen)

Die Einwohner des beschaulichen Norwich leben in Angst: Seit Wochen werden Studentinnen auf dem Campus ihrer Uni überfallen und vergewaltigt. Als eines Tages die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, die eindeutig die gleichen Verletzungen wie die... mehr

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Die Einwohner des beschaulichen Norwich leben in Angst: Seit Wochen werden Studentinnen auf dem Campus ihrer Uni überfallen und vergewaltigt. Als eines Tages die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, die eindeutig die gleichen Verletzungen wie die bisherigen Vergewaltigungsopfer aufweist, ist klar: Der Täter schreckt vor nichts mehr zurück. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln, um wen es sich bei dem Mann handeln könnte, bis die Psychologiestudentin Andrea Jahnke ihn bei einer Vergewaltigung stört. Und sich damit selbst in seine Schusslinie bringt …

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Dania Dicken, Jahrgang 1985, lebt in Krefeld und hat in Duisburg Psychologie und Informatik studiert. Mit den Grundlagen aus dem Psychologiestudium setzte sie ein langgehegtes Vorhaben in die Tat um und schreibt seitdem spannende Profiler-Thriller.

9 Kundenbewertungen für Am Abgrund seiner Seele

  1. 4 von 5

    :

    Ein Vergewaltiger treibt sich im beschaulichen Norwich um. Er hat es auf Studentinnen auf dem Campus abgesehen. Als eines Tages die Leiche einer jungen Frau mit den gleichen Verletzungsmuster gefunden wird, ist schnell klar das sich der Serienvergewaltiger zu einem Mörder weiter entwickelt hat, der nun vor nichts mehr zurückschreckt. Psychologiestudentin Andrea, die ein Praktikum bei der örtlichen Polzei absolviert, erstellt ein Profil des Täters um die Polizei zu unterstützen. Den seit sie ihm bei einer Vergewaltigung gestört hat, ist ihr Leben mit dem Fall verknüpft und auch der Täter hat es nun auf sie abgesehen.

    Am Abgrund seiner Seele ist der Thriller-Auftakt zu der Profiling-Reihe der Autorin Dania Dicken.

    Die Angst geht unter den Studentinnen in Norwich um, nachdem immer wieder welche von ihnen zum Opfer eines Serienvergewaltigers werden. Andrea, die einer Kommilitonin zu Hilfe eilt als sie vergewaltigt wird, gerät dadurch selbst in das Visier des Täters. Da sie später eine Weiterbildung im Bereich Fallanalyse machen, beginnt sie ein Profil zu erstellen, was bei der Polizei, bei der sie gerade eine Praktikum macht, gerne aufgegriffen wird.

    Andrea Jahnke, eine Deutsche, die nach dem Verlust ihrer Familie nach England zieht zum studieren, ist die Protagonistin dieser Reihe. Sie weckt ziemlich schnell Sympathien bei mir, weil sie klug, nett, mutig, naiv und eigentlich mit einer guten Portion Selbstbewusstsein ausgestattet ist, was mir wirklich gut gefallen hat.

    Die Geschichte selbst hat für mich sehr schnell einen hohen Spannungsbogen aufgebaut, der auch über das ganze Buch gehalten wird. Zum durchatmen kommt man als Leser vor allem am Anfang durch Andreas Privatleben, bis es durch das Eingreifen bei einer Vergewaltigung auch aus den Fugen gerät.

    Das besondere Highlight in dieser Geschichte waren für mich die vielen Hintergrundinformationen zu Tätern und Taten die beschrieben wurden, während Andrea ihr Profil erstellt und immer weiter ausarbeitet, da ich persönlich sowas sehr gerne lese.

    Auch der Täter kommt hier zu Wort, in kleinen eingeschobenen Episoden, die ich wirklich gut gelungen fand, wird aufgezeigt was für ein Sadist er ist. Diese Episoden und auch das Finale sind manchmal schon recht grausam und blutig erzählt und können einem dadurch ganz schon unter die Haut und einen dicken Kloß im Hals verursachen. Für zartbesaitete Leser sind diese Abschnitte wohl eher nicht geeignet.

    Die Autorin hat einen flotten, flüssigen Schreibstil, den ich wirklich gerne gelesen habe und mit der spannenden Geschichte zusammen dafür sorgte das ich nur so durch die Seiten flog.

    Mein Fazit:
    Ein spannender Thriller und ein gelungenr Auftakt der Profiler-Reihe! Klare Leseempfehlung an Thriller und Profilingfans!

  2. 2 von 5

    :

    Der Auftakt einer Psychothriller-Reihe, mit der Thematik Profiling von der deutschen Autorin und Psychologin Dania Dickens.

    Klappentext:
    Die Einwohner des beschaulichen Norwich leben in Angst: Seit Wochen werden Studentinnen auf dem Campus ihrer Uni überfallen und vergewaltigt. Als eines Tages die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, die eindeutig die gleichen Verletzungen wie die bisherigen Vergewaltigungsopfer aufweist, ist klar: Der Täter schreckt vor nichts mehr zurück.
    Die Polizei tappt völlig im Dunkeln, um wen es sich bei dem Mann handeln könnte, bis die Psychologiestudentin Andrea Jahnke ihn bei einer Vergewaltigung stört. Und sich damit selbst in seine Schusslinie bringt…

    Meine Meinung:
    Ich habe dieses Buch im Austausch zu einer Rezension bekommen und nach einer interessanten Leseprobe hatte ich auch große Erwartungen, zu der Handlung, da die Autorin selbst Psychologin ist.
    Der Schreibstil ist durchaus flüssig, bis auf einige wenige Satzformulierungen.
    Ich hätte gern mehr aus der Sicht des Täters erfahren und über seine Motivation, welches die Geschichte bestimmt spannender gestaltet hätte.
    Die Hauptprotagonistin, eine Psychologiestudentin, die eben mal kurz alles recherchiert, um gleich darauf ein „TOP“ – Profil zu einem Serienvergewaltiger und späteren Serienmörders erstellt, war für mich eher wenig überzeugend bis hin zu sympathisch. Was sich auch im weiteren Verlauf der Geschichte nicht änderte, sondern eher verstärkte.
    Die Polizei wird in diesem Buch regelrecht als „Depp vom Dienst“ dargestellt, die ohne das „große Wissen“ der Studentin, völlig Orientierungslos und Planlos durch die Gegend tappt. Da werden mal eben Polizeiinterna ausgeplaudert, die Hauptprotagonistin lässt eine Pressekonferenz ansetzen u.s.w…
    Ab der Mitte des Buches lies die Spannung merklich nach und die Story fing an sich in die Länge zu ziehen.
    Absolute Krönung und Highlight war jedoch das Ende der Geschichte, eine völlig abstruse Rettungsaktion, gefolgt von Selbstbeweihräucherung und vielen offenen Fragen.

    Mein Fazit:
    Von der Grundidee her ein spannendes Thema, aber für mich nicht gut
    umgesetzt, daher auch keine klare Leseempfehlung. Aber zum Glück sind die Geschmäcker ja verschieden.

  3. 5 von 5

    :

    Die 23jährige Deutsche Andrea Jahnke studiert im siebten Semester Psychologie an genau dem College in Norwich, an der University of East Anglia, wo seit kurzem ein Serien-Vergewaltiger sein Unwesen treibt. Sie macht ein Praktikum bei der Polizei, in der Abteilung für Cold Cases – sie spezialisiert sich auf Verhaltenspsychologie und will Profilerin werden. Noch ist das Theorie. Als sie abends auf ihren Freund wartet, wird sie auf Geräusche aufmerksam – und kann den maskierten „Campus Rapist“ bei der brutalen Vergewaltigung der Studentin Caroline stören und verscheuchen.

    Studentin Andrea hat den Drang, zu helfen, besonders der verstörten Caroline – dank ihrer bereits bestehenden Kontakte zur Polizei kann sie ihre Versuche des Profiling auch den Ermittlern zur Verfügung stellen. Hier liegt eine der besonderen Stärken des Buches: der Leser kann genau mitverfolgen, wie das funktioniert. Was in der genannten Serie „Criminal Minds“ oft sehr leicht aussieht, wird von Autorin Dicken im Verlaufe des Buches anschaulich erklärt: die Suche nach Zeichen, deren Entschlüsselung, nach Indizien. Der Vergleich mit Statistiken. Das geschieht nicht als trockene „Fakten-Schlacht“: Andrea, selbst Anfängerin, muss noch viel nachlesen; wir folgen ihr quasi abschnittweise bei ihren Erkenntnissen, ihren Erläuterungen.

    Das Buch zeigt auch, wie schwierig Profiling ist – nicht nur für den Profiler; auch dessen privates Umfeld muss diese Beschäftigung mit dem abgrundtief Bösen mittragen, mit ertragen können. Da Andrea noch nicht lange mit Greg zusammen ist, stellt sich ihm das schon als Herausforderung dar. Dann wird klar, dass auch Andrea in den Fokus des Täters geraten ist – er hat neue perfide Pläne. Und Greg wird sich einer heftigen Bewährungsprobe gegenüber sehen… und dann gibt es ein neues Opfer aus dem nächsten Umkreis. Unbarmherzig drückt die Autorin da auf’s Gas.

    Warnung für entsprechend empfindsame Leser: Die Schilderung der Taten selbst ist detailliert, wenn auch nicht voyeuristisch – Dania Dicken lässt den Leser nicht im Unklaren darüber, wie GENAU es dem Täter um Dominanz geht, um Demütigung, um Kontrolle. Er geht planvoll vor, nimmt den Frauen ihre Selbstbestimmung, greift ihre Identität an. Sie lässt uns teilhaben, wie er sich steigert, „mehr“ benötigt. Die Perspektive wechselt zwischen Andrea, dem Täter und den Frauen in seiner Gewalt. Das hier ist ein ECHTER Psychothriller. Es gibt kaum „Erholung“ für den Leser, auch vom Tempo her nicht, außer in einigen der Kapitel mit Andrea und ihrem neuen Freund Greg – es geht um einen Serienvergewaltiger und Folterer – und die Autorin ist wirklich explizit. Sie weiß, wovon sie schreibt, sie hat Psychologie studiert. Manche Romane zum Thema Sexualsadist deuten mehr/nur an – bei Carla Norton wird z.B. mehr rückblickend geschrieben, mehr anhand der Auswirkungen. Bei Wendy Walker gibt es nur den Polizeibericht. Diese Bücher wirken auf mich eher im Nachhinein verstörend durch „Kopfkino“ – hingegen Dania Dicken setzt den Leser quasi „neben das Opfer“. Wer sich hier tatsächlich noch Fragen stellt wie „hätte diese Frau besser nicht allein unterwegs gewesen sein sollen“,…

  4. 5 von 5

    :

    „Am Abgrund seiner Seele“ ist das Thriller-Debüt von Dania Dickens. Es ist der Auftakt einer Profiler-Serie um die deutsche Psychologie Studentin Andrea, die nach dem Tod ihrer Familie nach England ausgewandert ist um dort zu studieren und später einmal Profilerin zu werden.
    Auf einer Party lernt sie den attraktiven Gregory kennen und verliebt sich sofort in ihn. Andrea trifft sich ab und zu mit Gregory und sie werden schnell ein Paar.
    Andrea macht neben dem Studium ein Praktikum bei der örtlichen Polizei um hier in den Altfällen ein bißchen Berufserfahrung zu sammeln.
    Währenddessen hält der ganze Campus den Atem an. Ein Serienvergewaltiger treibt sein Unwesen. Es wurden bereits mehrere Mädchen brutal vergewaltigt.
    Andrea darf sich diesen Fall genauer ansehen und ein eigenes Profilerbild bei der Polizei abgeben.
    Die Ereignisse überschlagen sich und plötzlich gerät Andrea ins Fadenkreuz des Täters…
    Eins sehr spannend geschriebener Debütthriller. Es läßt einem stellenweise den Atem stocken und ist sehr aufregend. Nichts für schwache Nerven. Achtung Suchtgefahr.

  5. 5 von 5

    :

    In einer Stadt in Deutschland sterben Andreas Eltern und ihr Bruder bei einem Autounfall. Diesen Erinnerungen möchte sie entgehen und beginnt in Norwich ein Psychologiestudium. Ihr Berufswunsch: Profilerin. Schneller, als ihr lieb ist, bekommt sie Gelegenheit, sich darauf vorzubereiten: ein Triebtäter vergewaltigt Studentinnen auf dem Universitätsgelände. Andrea wird Zeugin, als Caroline überfallen wird und verprügelt den Täter mit einem Ast. Gedemütigt und wütend steigert sich der Rapist in einen Rausch und tötet seine Opfer jetzt grausam. Sein am meisten gewünschtes Ziel: Andrea.
    Sie unterstützt die Polizei auf der Suche nach dem Verbrecher und erstellt ein wirklichkeitsgetreues Profil. Immer mehr wird sie in den Fall hineingezogen. Darunter leidet nicht nur ihre Psyche, sondern auch die Beziehung zu ihrem Freund Greg. Und das Morden geht weiter…
    So packend geschrieben, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Gedanken des Rapisten bekommen breiten Raum, unvorstellbar, wie krank diese sind. Spannend, wie ein Profil erstellt wird, welche Fakten eine Rolle dabei spielen, wie ein Täter eingekreist wird.
    Ein tolles Buch ohne Klischees und erschreckend, wie leicht es ist, Opfer zu werden.

  6. 5 von 5

    :

    *Inhalt*:
    Nachdem Andrea in Deutschland ihre gesamte Familie verloren hat, hat sie in England, im beschaulichen Norwich, ein neues Leben samt Psychologie-Studium begonnen. Als sie dann auf Gregory trifft und sich in ihn verliebt, ist ihr Glück perfekt, doch die junge Liebe wird schnell getrübt. Ein perfider Gewaltiger treibt in dem kleinen Ort sein Unwesen. Als Andrea den Vergewaltiger bei einer Vergewaltigung stört und verjagt, gelangt sie selbst in den Fokus des Campus Rapist. Und dieser wird immer gefährlicher, denn auch vor Mord schreckt er nicht mehr zurück. Eine Gefährliche Jagd um Leben und Tod beginnt.

    *Meinung*:
    Der Schreibstil ist erfrischend, sehr fesselnd und detailliert. Man hat teilweise wirklich das Gefühl, mitten in der Handlung zu sein und selbst die Bilder der Opfer vor Augen zu haben. Einige kommen damit vielleicht nicht klar, da es oft schon ziemlich heftig ist, aber letzendlich sind Thriller nun mal nichts für schwache Nerven. Dania ist es sehr gut gelungen, die Stimmung während den Ermittlungen dem Leser zu vermitteln. Man spürt die Hilflosigkeit und die nackte Angst von Andrea regelrecht und fühlt sich somit tief mit ihr verbunden.

    Die Kapitel sind meist recht kurz gehalten, was ich super fand, nur dem Ende zu werden sie länger und teilweise fast zu lang. Da zieht sich ein Tag dann oftmals auch ein wenig. Zwischendurch erhält man auch Einblicke in die Seele des Täters und die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt. Für mich hätten gerne mehr solche Abschnitte dabei sein dürfen. Nichtsdestotrotz wird die Spannung während des gesamten Buches weitestgehend hoch gehalten. Das man ab und an auch mal kurze Verschnaufpausen hat und so Andrea und Gregory besser kenennlernt, finde ich total klasse. So werden die beiden fast schon real.

    Das Buch verspricht spannende Lesestunden bis zum Schluss, wobei es wirklich nichts für zarte Gemüter ist. Für mich ein super Beginn einer hoffentlich sehr spannenden Reihe!

  7. 4 von 5

    :

    Ein Buch bei dem man sich vorstellen könnte, dass es eine Reihe wird. Folgendermaßen könnte es weitergehen: Wir treffen Andrea Jahnke als gereifte Persönlichkeit wieder, nachdem sie den Profiler-Lehrgang absolviert und vielleicht schon am ein oder anderen Fall mitgearbeitet hat. Sie ist mit Gregory verheiratet, der inzwischen als Innenarchitekt arbeitet und das gemeinsame Häuschen plant und ausbaut. Mit Polizist und Freund Christopher, der befördert wurde und nun in leitender Funktion tätig ist, löst Andrea knifflige Fälle. Vielleicht führt ein Fall sie in ihre Heimat Deutschland. Auf jeden Fall ist Deutsch nach wie vor die Geheimsprache zwischen ihr, Greg, ihrem Schwager Jack und ihrer Schwiegermutter Anna. Ab und an quälen Anna Albträume über ihre eigene Entführung, vielleicht immer dann, wenn sie kurz vor der Lösung eines Falls steht, um sie daran zu erinnern, sich nicht selbst in Gefahr zu bringen. Als Psychologin wird sie aber mehr und mehr Herrin darüber, wann ihre Vergangenheit ihr Streiche spielt. Einzig die Erzählperspektive müsste sich dann ausgedehnter auf einen zweiten Erzählstrang konzentrieren, um Täter und Opfer, denn Andrea ist in diesen Fällen nicht mehr Mittelpunkt, sondern reine Ermittlerin.
    Wie man lesen kann, hat mir „Am Abgrund seiner Seele“ sehr gut gefallen, man findet gut in die Geschichte und kann auch dem Täter durch die kursiv abgesetzten Kapitel gut folgen. Mal wieder schön, dass wir zu Anfang nicht zu viel über den Täter erfahren, auch wenn man Vermutungen hat, wer an den auftretenden Personen es sein könnte. Die Auflösung kommt erst zum Schluss – wie bei Miss Marple. Das schätze ich sehr. Ein wenig unrealistisch mag sein, dass Andrea als Studentin einzige Stichwortgeberin eines erfahrenen Polizisten ist, weil die Hauptstelle gerade keinen freien Profiler stellen kann. Aber Fiktion gehört zu Büchern dazu. Das Cover ist nicht sehr auffällig, es überzeugt der Klappentext.

  8. 5 von 5

    :

    Zur Handlung: Andrea hat nachdem im Deutschland ihre gesamte Familie ausgelöscht wurde in England im beschaulichen Norwich ein Psychologie-Studium bereits fast absolviert. Doch plötzlich wird die Beschaulichkeit durch brutale Vergewaltigungen ausgelöscht. Die Polizei findet trotz DANN-Spuren den Täter nicht. Andrea, die im Profiling ihre berufliche Zukunft sieht, erstellt ein Täterprofil und wird in die Ermittlungen, aber auch ins das Interesse des Täters immer mehr hineingezogen …
    Ich habe dieses Buch verschlungen! Der Autorin ist es gelungen, die Entwicklung des Falls (eigentlich der Fälle) eng mit den psychologischen Schlussfolgerungen Andreas zu umschreiben. Dies tut sie aber so, dass als lesender Laien-Psychologe es auch verstehen und nachvollziehen kann.
    Es gibt im Buch immer wieder Hinweise auf den Täter, so dass Andrea als auch der Leser immer wieder Hoffnung schöpft, dass dder Täter gefasst wird. Wie eine sich zuspitzende Spirale hat sich dabei der psychisch Druck auf Andrea immer mehr verstärt. Dies in Worte zu fassen ist Dania Dicken bestens gelungen.
    Andrea ist mir von Anfang an äußerst sympathisch. Ich habe praktisch die ganze Zeit mit ihr mitgefiebert, denn Spannung war bis zum Schluss. Die immer schlimmer werdenden Scheußlichkeiten, die der Täter sich ausgedacht und umgesetzt hat, haben mich beim Lesen richtig kribbelig gemacht.
    Ich bin begeistert von diesem Buch und freue mich schon auf den nachfolgenden Fall von Andrea.
    Von mir gibt’s darum 5 Lesesterne

  9. 4 von 5

    :

    In der englischen Stadt Norwich treibt ein Serienvergewaltiger (Campus Rapist) sein Unwesen. Der Täter hat es auf junge Studentinnen die dunkelblond sind abgesehen. Andrea Jahnke die auf der Universität in Norwich Psychologie studiert und später Fallanalytikerin zu werden, eilt der betroffenen Caroline zu Hilfe und kann den Täter in die Flucht schlagen. Da Andrea zur Zeit ein Praktikum bei der Polizei macht, will sie Sergeant Christopher Mc Kenzie und seinem Team behilflich sein und erstellt ein Täterprofil. Leider ist ihr Freund Gregory nicht gerade begeistert davon, sieht er doch wie Andrea diese ganze Aufgabe immer mehr zur Belastung wird. Das Opfer Caroline ist jedoch Andreas unendlich dankbar und die beiden freunden sich sogar an. Weil Andrea nicht in das Schema des Täters passt, macht sie sich auch keine Gedanken das sich dieser an ihr rächt. Allerdings vier Wochen später wird eine Studentin entführt und Tage darauf tot aufgefunden. Alles deutet auf den Campus Rapist hin, lediglich getötet hat er bisher noch nie. Andrea macht sich Vorwürfe ob ihr Eingreifen von damals Schuld ist, das der Täter immer brutaler wird. Was sie nicht weiß, der Täter hat es auch auf sie abgesehen. Kann die Polizei und Greg das verhindern und wird Andrea´s Profilerstellung den Täter rechtzeitig entlarven?

    Meine Meinung:
    Dania Dicken´s spannende erster Teil der Thriller-Reihe um Andrea Jahnke beginnt mit dieser Geschichte. Man lernt die sympathische Studentin Andrea und ihren Freund Gregory in dieser Folge näher kennen, mit ihrem Alltag, Familie, ihren Ängsten und Sorgen. Da Andrea ihre Familie auf sehr tragische Weise verloren hat, hat sie Deutschland verlassen um in England ein neues Leben zu beginnen. Hier studiert sie Psychologie um später in der Fallanalyse als Profilerin zu arbeiten. Die Geschichte ist größtenteils fesselnd geschrieben zum einen aus der Sicht des Täters, dem gegenüber Andrea´s und ihrem Umfeld. Wobei die Tatbeschreibungen des Täters nicht gerade harmlos sind, Leser mit schwachen Nerven werden da teilweise schwer schlucken müssen. Sehr informativ wiederum war das Ermitteln des Täterprofils. Lediglich die vielen Emotionen und auch teils Wiederholungen im letzten Drittel des Buches haben dazu geführt das ich nur 4 von 5 Sterne diesem Buch gebe. Ansonsten guter erster Band, der sicher noch ausbaufähiger ist und einem Lust auf die nächsten Folgen macht. Das Cover wirkt zwar etwas düster und geheimnisvoll, hat aber meiner Ansicht nach nicht so sehr viel mit dem Roman zu tun.

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