Am Ende der Schmerz

4.80 out of 5 basierend auf 10 Kundenbewertungen
(10 Kundenrezensionen)

Bielefeld: Zwei kleine Kinder und ihre schwangere Mutter werden tot aufgefunden. Unter Verdacht: Matthias Leitner, der Familienvater – und Cousin von Andreas Mann Gregory. Dieser ist mit einem blutigen Messer in der Hand aufgewacht, kann sich... mehr

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Bielefeld: Zwei kleine Kinder und ihre schwangere Mutter werden tot aufgefunden. Unter Verdacht: Matthias Leitner, der Familienvater – und Cousin von Andreas Mann Gregory. Dieser ist mit einem blutigen Messer in der Hand aufgewacht, kann sich jedoch an nichts erinnern. Als die Hiobsbotschaft Gregory in England erreicht, glaubt er fest an die Unschuld seines deutschen Cousins. Um ihm zu helfen, tut er etwas, das er nie für möglich gehalten hätte: Er bittet Andrea, die inzwischen nur noch an der Uni lehrt, noch einmal als Profilerin aktiv zu werden. Ihrem Mann zuliebe versucht Andrea, die deutsche Polizei bei den Ermittlungen zu unterstützen. Dabei stößt sie in ungeahnte Abgründe vor und gerät schließlich selbst in tödliche Gefahr …

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Dania Dicken, Jahrgang 1985, lebt in Krefeld und hat in Duisburg Psychologie und Informatik studiert. Mit den Grundlagen aus dem Psychologiestudium setzte sie ein langgehegtes Vorhaben in die Tat um und schreibt seitdem spannende Profiler-Thriller.

10 reviews for Am Ende der Schmerz

  1. 5 out of 5

    Die Eifersucht ist das größte Übel und erweckt doch bei den Menschen, die es verursachen, am wenigsten Mitleid. (Francois de La Rochefoucauld)
    Andrea Thornston, hat sich nach ihrem letzten Fall gegen ihren Profilerjob beendet, nun arbeiten sie nur noch als Dozentin an der Uni Norwich. Doch da bekommen sie einen Anruf von Gregorys Cousine Inga aus Bielefeld. Die schwangere Frau und die beiden Kinder ihres Bruders Matthias wurde brutal ermordet und Matthias der mit einem blutigen Messer in der Hand erwachte darauf festgenommen. Matthias selbst kann sich an nichts mehr erinnern, was diese Nacht betrifft. Sofort steht für Gregory fest das sein Cousin unschuldig ist, Matthias könnte so eine Tat niemals begehen. Andrea hingegen ist da vorsichtig zurückhaltend, schließlich weiß sie wie grausam Menschen sein können. Trotzdem wagt es Gregory und so bittet er Andrea sich, als Profilerin um diesen Fall anzunehmen. Andrea ist völlig sprachlos, hatte sie doch mit so etwas niemals gerechnet. Allerdings wie soll sie in Deutschland tätig werden, sie ist dort gar nicht befugt? Da sie sowieso vor haben zur Beerdigung zu fliegen, will Andrea versuchen für ihren Mann diesen Gefallen zu tun. Dass dieser Fall jedoch Andrea wieder in große Gefahr bringt und sie um Leben und Tod bangen muss, hätte sie nicht erwartet.

    Meine Meinung:
    Heiß ersehnt hatte ich diesen Fall erwartet, da ich gespannt war wie Andrea wieder als Profilerin arbeiten sollte, wo sie doch eigentlich aufgehört hatte. Durch einen Fall in der Familie von Gregorys Verwandtschaft in Deutschland, hat Dania Dicken gut eingefädelt, das Andrea wieder tätig wird. Dieser 7 Band war vielleicht nicht durchgehend so fesselnd wie der Teil davor, aber er war emotional beklemmend, mitreißend und hat mir streckenweise Gänsehaut und Tränen beschert. Ich konnte mich in viele Szenen sehr gut hineinversetzen und mein Kopfkino bescherte mir mehrere Schreckszenarien, bei denen ich wiedermal um Andreas Leben gebangt habe. Da man bei dieser Reihe von Buch zu Buch in die Familie hineinwächst, wird man auch viel mehr emotional ergriffen wie bei einem Einzelband. Deshalb steht für mich fest, wer diese Reihe beginnt und Gefallen daran findet, den lässt sie nicht mehr los. Das Cover ist wie schon die Bände davor sehr ansprechend gestaltet. Zum Schreibstil brauche ich nichts mehr schreiben, er ist einfach wie immer grandios. Allerdings hat es auch hier ein paar Szenen, die nichts für schwache Nerven sind. Von mir wieder 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung für die gesamte Profiler-Reihe.

  2. 5 out of 5

    *Die Eifersucht ist das größte Übel und erweckt doch bei den Menschen, die es verursachen, am wenigsten Mitleid. (Francois de La Rochefoucauld)*
    Andrea Thornston, hat sich nach ihrem letzten Fall gegen ihren Profilerjob beendet, nun arbeiten sie nur noch als Dozentin an der Uni Norwich. Doch da bekommen sie einen Anruf von Gregorys Cousine Inga aus Bielefeld. Die schwangere Frau und die beiden Kinder ihres Bruders Matthias wurde brutal ermordet und Matthias der mit einem blutigen Messer in der Hand erwachte darauf festgenommen. Matthias selbst kann sich an nichts mehr erinnern, was diese Nacht betrifft. Sofort steht für Gregory fest das sein Cousin unschuldig ist, Matthias könnte so eine Tat niemals begehen. Andrea hingegen ist da vorsichtig zurückhaltend, schließlich weiß sie wie grausam Menschen sein können. Trotzdem wagt es Gregory und so bittet er Andrea sich, als Profilerin um diesen Fall anzunehmen. Andrea ist völlig sprachlos, hatte sie doch mit so etwas niemals gerechnet. Allerdings wie soll sie in Deutschland tätig werden, sie ist dort gar nicht befugt? Da sie sowieso vor haben zur Beerdigung zu fliegen, will Andrea versuchen für ihren Mann diesen Gefallen zu tun. Dass dieser Fall jedoch Andrea wieder in große Gefahr bringt und sie um Leben und Tod bangen muss, hätte sie nicht erwartet.

    *Meine Meinung:
    Heiß ersehnt hatte ich diesen Fall erwartet, da ich gespannt war wie Andrea wieder als Profilerin arbeiten sollte, wo sie doch eigentlich aufgehört hatte. Durch einen Fall in der Familie von Gregorys Verwandtschaft in Deutschland, hat Dania Dicken gut eingefädelt, das Andrea wieder tätig wird. Dieser 7 Band war vielleicht nicht durchgehend so fesselnd wie der Teil davor, aber er war emotional beklemmend, mitreißend und hat mir streckenweise Gänsehaut und Tränen beschert. Ich konnte mich in viele Szenen sehr gut hineinversetzen und mein Kopfkino bescherte mir mehrere Schreckszenarien, bei denen ich wiedermal um Andreas Leben gebangt habe. Nach diesem Buch werde ich Familientragödien mit anderen Augen sehen. Da man bei dieser Reihe von Buch zu Buch in die Familie hineinwächst, wird man auch viel mehr emotional ergriffen wie bei einem Einzelband. Deshalb steht für mich fest, wer diese Reihe beginnt und Gefallen daran findet, den lässt sie nicht mehr los. Das Cover ist wie schon die Bände davor sehr ansprechend gestaltet. Zum Schreibstil brauche ich nichts mehr schreiben, er ist einfach wie immer grandios. Allerdings hat es auch hier ein paar Szenen, die nichts für schwache Nerven sind. Von mir wieder 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung für die gesamte Profiler-Reihe.*

  3. 5 out of 5

    Nach dem fulminanten 6. Teil der Profiler Reihe um Andrea Thornton, war ich sehr gespannt, wie Dania Dicken der Anschluss gelingen wird.

    Sie hat mich überaus positiv überrascht.
    Eigentlich hatte sich Andrea aus dem Profiler-Geschäft zurück gezogen, zumindest aus dem aktiven Dienst. Sie arbeitet nun an der Uni und lehrt andere, wie es geht und ist ab und zu als Beraterin tätig. Julie ist inzwischen ein Schulkind und so geht eigentlich alles seinen ruhigen Gang…. scheinbar.
    Erst als Greg, ausgerechnet Greg, sie auffordert bei einem Fall mit zu ermitteln, weil es einen vierfach Mord in der eigenen Familie gegeben hat, willigt sie – zunächst nicht ganz so überzeugt – in die Mithilfe ein. Ein Cousin von Greg wird beschuldigt, seine Frau und drei Kinder ermordet zu haben…… aber die Schwester ist felsenfest von seiner Unschuld überzeugt und bittet Ihren Cousin in England um Hilfe, wohl wissend, dass Andrea eine erfolgreiche Profilerin ist.

    So reist die Familie Thornton nach Deutschland. Wird es Andrea überhaupt gelingen, bei den deutschen Ermittlungen einfach mit zu ermitteln? Ist der Cousin tatsächlich unschuldig?

    Dania Dicken schafft eine sehr beklemmende Atmosphäre und schildert auch gut, wie Andrea immer wieder von der Vergangenheit eingeholt wird. Es gelingt ihr mühelos an die Geschehnisse anzuknüpfen und die Charaktere entwickeln sich stetig weiter – überaus spannend – aber nicht unbedingt als Einstiegsbuch für die Profiler-Reihe zu empfehlen. Aber für alle, die brennend warten, wie es mit Andra und all den anderen weitergeht, ein unbedingtes MUSS.

  4. 5 out of 5

    Super spannend und voller Emotionen! Andrea Thorntons 7. Fall der Profiler-Reihe.

    Andrea Thornton hat sich nach ihrem letzten Fall geschworen, bei dem es um die seit 8 Jahren verschwundenen Mädchen Katie und Tracey ging, nie wieder aktiv ihren Job als Profilerin für Gewaltverbrechen auszuüben. Dieser hat bei ihr „Narben auf Körper, Haut und Seele“ zurückgelassen.
    In ihrer vermeintlich ruhigen Anstellung als Dozentin an der Uni in Norwich, glaubt sie sich gut aufgehoben. Doch sie leidet immer noch an Alpträumen und einer Unzufriedenheit, die sich auch in ihrem Privatleben auswirkt. Mit einem Notruf aus Deutschland ändert sich auf einmal alles wieder. Gregs Verwandtschaft aus Bielefeld ist nach einem unvorstellbaren Verbrechen, bei dem fast eine ganze Familie auf brutale Weise ihr Leben lassen musste, verzweifelt. Andrea hätte nie damit gerechnet, dass Greg sie bitten würde ihnen zu helfen. In Kleinstarbeit unterstützt sie die dortige Polizei und gerät selber wieder in gefährliche Situationen.

    Dania Dicken hat es auch dieses Mal wieder geschafft mich mit ihrem spannenden und mitreißenden Schreibstil und Aufbau des Buches und dem unvorstellbar tragischen Verbrechen ins Lesefieber zu versetzen. Anders als bei den vorherigen Büchern der Reihe, wiegt sie einen erst einmal durch kurze Rückblicke auf alte Fälle und deren emotionalen und psychischen Auswirkungen auf Andrea und Greg in Sicherheit. Die Belastbarkeit beider scheint an ihre Grenze gekommen zu sein und unausgesprochene Probleme stehen zwischen ihnen. All ihre Gefühle, Ängste, quälenden Gedanken und Sehnsüchte bringt Dania Dicken hier perfekt zum Ausdruck. Als Fan der Profiler Reihe und fast Familienmitglied der Thorntons leidet man natürlich mit ihnen mit.
    Aber man darf sich nicht täuschen lassen, der Grusel- und Gänsehautfaktor kommt schneller wieder als man will! Als Leser lernt man eine neue Art von psychischer Krankheit und deren unvorstellbaren Auswirkungen kennen. Die Autorin kann dies sehr authentisch durch ihr Studium der Psychologie darstellen.
    Nach Andreas Entschluss zu helfen, spürt man durch die eindringlichen Worte und Szenen, die Überwindung und die Erkenntnis von ihr, dass sie sie ihre aktive Tätigkeit vermisst hat. Sie kann nicht vor ihren Schmerzen davon laufen, sondern muss sich ihnen stellen. Das sie darüber die Probleme in ihrer eigenen Familie vernachlässigt, wird ihr erst durch ein tragisches Ereignis bewusst. Wie im richtigen Leben spürt man hier was eigentlich das Wichtigste für einen Menschen ist, Liebe, Vertrauen, Hoffnung und Zusammenhalt. Kann sie alles wieder in den Griff bekommen?

    „Am Ende der Schmerz“ war wieder ein sehr gelungener Thriller, den ich jedem Leser nur empfehlen kann. Einmal mit der Profiler-Reihe angefangen, kann man sich ihr nicht mehr entziehen!

    Ich vergebe verdiente 5 Sterne.

  5. 5 out of 5

    Andrea Thornton hat sich nach ihrem letzten Fall geschworen, bei dem es um die seit 8 Jahren verschwundenen Mädchen Katie und Tracey ging, nie wieder aktiv ihren Job als Profilerin für Gewaltverbrechen auszuüben. Dieser hat bei ihr „Narben auf Körper, Haut und Seele“ zurückgelassen.
    In ihrer vermeintlich ruhigen Anstellung als Dozentin an der Uni in Norwich, glaubt sie sich gut aufgehoben. Doch sie leidet immer noch an Alpträumen und einer Unzufriedenheit, die sich auch in ihrem Privatleben auswirkt. Mit einem Notruf aus Deutschland ändert sich auf einmal alles wieder. Gregs Verwandtschaft aus Bielefeld ist nach einem unvorstellbaren Verbrechen, bei dem fast eine ganze Familie auf brutale Weise ihr Leben lassen musste, verzweifelt. Andrea hätte nie damit gerechnet, dass Greg sie bitten würde ihnen zu helfen. In Kleinstarbeit unterstützt sie die dortige Polizei und gerät selber wieder in gefährliche Situationen.

    Dania Dicken hat es auch dieses Mal wieder geschafft mich mit ihrem spannenden und mitreißenden Schreibstil und Aufbau des Buches und dem unvorstellbar tragischen Verbrechen ins Lesefieber zu versetzen. Anders als bei den vorherigen Büchern der Reihe, wiegt sie einen erst einmal durch kurze Rückblicke auf alte Fälle und deren emotionalen und psychischen Auswirkungen auf Andrea und Greg in Sicherheit. Die Belastbarkeit beider scheint an ihre Grenze gekommen zu sein und unausgesprochene Probleme stehen zwischen ihnen. All ihre Gefühle, Ängste, quälenden Gedanken und Sehnsüchte bringt Dania Dicken hier perfekt zum Ausdruck. Als Fan der Profiler Reihe und fast Familienmitglied der Thorntons leidet man natürlich mit ihnen mit.
    Aber man darf sich nicht täuschen lassen, der Grusel- und Gänsehautfaktor kommt schneller wieder als man will! Als Leser lernt man eine neue Art von psychischer Krankheit und deren unvorstellbaren Auswirkungen kennen. Die Autorin kann dies sehr authentisch durch ihr Studium der Psychologie darstellen.
    Nach Andreas Entschluss zu helfen, spürt man durch die eindringlichen Worte und Szenen, die Überwindung und die Erkenntnis von ihr, dass sie sie ihre aktive Tätigkeit vermisst hat. Sie kann nicht vor ihren Schmerzen davon laufen, sondern muss sich ihnen stellen. Das sie darüber die Probleme in ihrer eigenen Familie vernachlässigt, wird ihr erst durch ein tragisches Ereignis bewusst. Wie im richtigen Leben spürt man hier was eigentlich das Wichtigste für einen Menschen ist, Liebe, Vertrauen, Hoffnung und Zusammenhalt. Kann sie alles wieder in den Griff bekommen?

    „Am Ende der Schmerz“ war wieder ein sehr gelungener Thriller, den ich jedem Leser nur empfehlen kann. Einmal mit der Profiler-Reihe angefangen, kann man sich ihr nicht mehr entziehen!

    Ich vergebe verdiente 5 Sterne.

  6. 5 out of 5

    „An jedem Tag, den sie in ihrem Büro an der Uni verbrachte, sehnte sie sich nach ihrem alten Schreibtisch in der Polizeistation.“ S. 9 Die aus Deutschland stammende Andrea Thornton unterrichtet jetzt an der Uni – sie bildet Nachfolger für den Job als Profilerin aus – der Job, den sie selbst einst so erfolgreich ausgefüllt hatte und der sie ausgefüllt hatte. Sie hält noch den Kontakt zu ihren alten Kollegen. Da kommt – ausgerechnet – Andreas Mann Greg, den ihr früherer Beruf sonst immer in Angst und Schrecken versetzt hatte, und bittet sie, die Unschuld seines gerade verhafteten Cousins Matthias zu beweisen. Der steht in Bielefeld unter dem Verdacht, Frau und Kinder getötet zu haben. Greg kann sich diese Tat nicht vorstellen für seinen sanftmütigen Cousin – doch der erinnert sich nicht an den Tatabend.

    Aus ihrer Wahlheimat England in ihre alte Heimat gereist, realisiert Andrea: „Dieser Job fehlte ihr wie ein amputiertes Körperteil, aber sie hatte Angst, ihn wieder zu machen.“ S. 37 Nach einem traumatischen Erlebnis vor über einem Jahr hatte ihr die professionelle Distanz gefehlt. Und das soll jetzt funktionieren? Doch Fachwissen, Erfahrung und Intuition kann man nicht so einfach ablegen, wie man eine Kündigung ausspricht. Andrea beginnt, den Tathergang zu analysieren. Warum hatte Matthias Geheimnisse vor seiner Frau? Und hatte seine Frau einen Liebhaber? Worauf deutet die Reihenfolge der Morde hin? Wo ist das schwarze Notizbuch mit den bunten Blumen?

    Was bei diesem Buch besonders ist, ist die Perspektive: vordergründig könnte man von einer ruhigen Ermittlung sprechen. Das ganz eigene ist die komplexe Sicht: Autorin Dania Dicken erläutert, warum Andrea zu diesem Beruf kam, wo die Herausforderung liegt, sich mit den Abgründen der Gesellschaft zu beschäftigen, und wie diese Beschäftigung durchführbar ist, ohne dabei persönlich hineingezogen zu werden – oder, wie in speziellen Fällen, dann halt doch. Das passiert schrittweise und wirkt dadurch stark und glaubhaft. So kommt Andrea bald zu Erkenntnissen – doch diese nützen leider nichts ohne Beweise. Sollte hier ein Täter davonkommen? Und da wird es dann erst richtig spannend…

    Es ist geradezu traurig, ich kann nicht mehr werben, ohne zu viel zu verraten! Toll geschrieben, schlüssig hinsichtlich der Personenzeichnung, der Handlungsmotivation und der gesamten Abläufe. Dazu ein sehr unüblicher Ablauf! Es passt einfach! Absolute Leseempfehlung für Fans von harten Psychothrillern – was gleichzeitig meine übliche Warnung ist.

  7. 5 out of 5

    Am Ende der Schmerz von Dania Dicken
    Klappentext:

    Bielefeld: Zwei kleine Kinder und ihre schwangere Mutter werden tot aufgefunden. Unter Verdacht: Matthias Leitner, der Familienvater – und Cousin von Andreas Mann Gregory. Dieser ist mit einem blutigen Messer in der Hand aufgewacht, kann sich jedoch an nichts erinnern. Als die Hiobsbotschaft Gregory in England erreicht, glaubt er fest an die Unschuld seines deutschen Cousins. Um ihm zu helfen, tut er etwas, das er nie für möglich gehalten hätte: Er bittet Andrea, die inzwischen nur noch an der Uni lehrt, noch einmal als Profilerin aktiv zu werden. Ihrem Mann zuliebe versucht Andrea, die deutsche Polizei bei den Ermittlungen zu unterstützen. Dabei stößt sie in ungeahnte Abgründe vor und gerät schließlich selbst in tödliche Gefahr …
    Meine Meinung:

    Auch ich gehörte zu denjenigen die sehnsüchtig auf den 7. Band der Profiler-Reihe von Dania Dicken gewartet haben. Der 6. Band war in meinen Augen ja bereits die Krönung schlechthin und umso gespannter war ich wie die Autorin mich dieses Mal gefangennehmen würde.

    Schon gleich zu Beginn des Buches merkte ich das die kleinen Spannungen die Andrea und Greg umgaben. Man merke sofort das da einiges im Argen hing und damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Andrea die aus verschiedenen Gründen ihren Job aufgegeben hat und inzwischen den Tag an der Uni verbrachte. Eigentlich sollte man meinen sie wäre nun glücklicher aber man spürt regelrecht das sie mit ihrer Entscheidung hadert und wie sehr ihr der Job der Profilerin fehlt.

    Aber auch Greg wirkt nicht glücklich, er ist gestresst, unruhig, man spürt das auch ihn etwas belastet und fragt sich immerzu warum er nicht mit Andrea darüber redet.

    Die beiden Menschen die mir im Laufe der Zeit so ans Herz gewachsen sind und die immer füreinander da waren so unterkühlt im Umgang miteinander zu sehen war für mich nicht leicht zu ertragen. Früher redeten sie über alles, gingen schwere Situationen gemeinsam an, aber davon war hier nichts zu merken.

    Dann der Tag der den Stein ins Rollen brachte. Greg bekommt einen Anruf aus Deutschland. Seine Cousine teilt ihm mit das sein Cousin unter Mordverdacht festgenommen wurde. Für beide unverständlich, beide konnten sich nicht vorstellen das Matthias seine eigene Familie auslöschen würde. Er weiß das nur Andrea noch helfen kann und bittet sie daher der deutschen Polizei als Profilerin unter die Arme zu greifen, die Unschuld seines Cousins zu beweisen. Andrea haddert mit sich, einerseits wollte sie ihren Beruf nie wieder ausüben, andererseits fehlt ihr der Job und sie weiß das Greg sie nie darum bitten würde wenn die Lage nicht ernst wäre. Sie stimmt zu und so reist die Familie gemeinsam nach Deutschland.

    Dania Dicken hat es geschafft und mich mit Band 7 wieder komplett in den Bann gezogen und das obwohl der Thriller dieses Mal ganz anders aufgebaut war. Er war lange nicht so spannend und fesselnd wie die anderen davor, aber er hat mich trotzdem wieder umgehauen. Dieses Mal gab es ganz andere Schockmomente die es mir kalte Schauer über den Rücken jagten und mich in Gänsehautfeeling versetzten. Es ging sehr emotional zu und es war bewegend zu lesen warum die kleine Familie sterben musste. Man hatte bald einen Täter vor Augen, aber war er es wirklich? Warum musste Matthias Familie sterben??? War ich dem richtigen Täter auf der Spur oder war alles doch ganz anders?? Mein Kopfkino lief auch hier heiß und ich stellte mir alles mögliche vor.

    Andrea stellt sich dem deutschen Kommissar vor und nach anfänglicher Skeptis darf sie ihm bei den Ermittlungen zur Seite stehen. Andrea hat nichts verlernt und man merkt recht schnell das sie wieder in ihrem Element ist, aber auch das sie ausgeglichener, glücklicher wirkt. Ob sie die Entscheidung inzwischen bereut und ihre Pläne für die Zukunft wieder ändert?? Irgendwann hatte man dann den wahren Täter vor Augen, aber es fehlten die Beweise. Nicht nur für Andrea ein großer Schock, ein einzigartiger Moment – Andrea hat die Puzzleteile zusammen gesetzt aber sie kann nicht handeln. Eine vollkommen neue Situation die einen aus der Haut fahren lässt. Wird es Andrea gelingen an die Beweise zu kommen und dadurch Matthias Unschuld belegen können???

    Greg ist froh das Andrea bei dem Fall mitarbeiten darf und auch er spürt das es ihr nun wieder besser geht. Irgendwann kommen sie sich dann auch wieder näher, reden endlich und dann kommt es nochmals zu einem großen Knall. Man spürte von Anfang an das auch Greg ein Geheimnis umgibt, das es ihm nicht so gut geht, aber mit diesem Kracher hat man dann so auch nicht gerechnet.

    Es war schön Greg und Jacks deutsche Familie kennenzulernen, aber auch zu sehen wie die Familie in schweren Zeiten zusammenhält. Julie, Jack und Anna waren auch in Deutschland dabei und unterstützten sich gegenseitig. Anna spielte in diesem Band eine große Rolle, aber auch Jack und Julie bereicherten die Geschichte. Die Profilerin ohne ihre Liebsten um sich wäre undenkbar.

    Die Profiler-Reihe steht für einen Schreibstil der dich regelrecht mitzieht und bei dem man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Cover und Titel passten wieder einmal wie Faust aufs Auge.
    Mein Fazit:

    Tja, wie schon gesagt – das Buch war lange nicht so fesselnd und spannend wie die Vorgänger, dafür war es dieses Mal sehr emotional, man fühlte noch mehr mit den einzelnen Personen mit und war von Anfang bis Ende in einer gefühlvollen, bewegenden Stimmung. Die schockierenden Momente die wir von Dania Dicken kennen wurden in „Am Ende der Schmerz“ auf eine andere Art und Weise präsentiert. Das fand ich schon wieder grandios und somit gibt es von mir auch für Band 7 der Profiler-Reihe 5 Sterne.

  8. 4 out of 5

    Gregs Cousin Matthias steht unter Verdacht seine Frau, seine 2 Kinder und sein ungeborenes Kind ermordet zu haben. Greg bittet Andrea zu ermitteln und fährt mit ihr nach Deutschland.

    Das Cover des Buches ist wie immer gut gemacht und passt perfekt zu den vorhergehenden Bänden.

    Die Protagonisten sind gut gezeichnet und entwickeln sich immer weiter; trotzdem bleiben sie ihren Prinzipien treu.

    Das Buch unterscheidet sich trotzdem von den anderen Büchern der Autorin – die Emotionen sind (wie auch schon beim letzten Teil) sehr hoch, diesmal wird allerdings etwas an Spannung weggenommen.

    Außerdem fielen mir einige Ungereimtheiten bzw. Fehler auf:

    – Man reanimiert 30 Herzdruckmassagen zu 2x Beatmung – im Buch wird allerdings die alte Formel 5:1 benutzt. Dies lässt sich vielleicht damit erklären, dass Anna diese alte Formel noch gewohnt ist (von den Reanimationen ihres Mannes).

    – Dass sich Gefangene ihre Fesseln an einer Glasscheibe abschneiden ist nichts Neues, hier geschieht es allerdings mit Hilfe einer zerbrochenen Windschutzscheibe. EineWindschutzscheibe besteht aus Sicherheitsglas und zerbröselt in lauter kleine Stücke. Wer schon einmal bei einem Unfall dabei war oder einen Unfallwagen gesehen hat, weiß was ich meine. Ich bezweifle sehr stark, dass man damit etwas zerschneiden kann, vor allem etwas Dickeres, das zum Fesseln benutzt wurde.

    – Warum gibt man jemandem der sich zwar den Fuß gebrochen, aber nebenbei auch noch das Handgelenk verstaucht und Rippen gebrochen hat eine Krücke zum Gehen? So wird die Verletzung des Handgelenks und der Rippen sicher noch mehr schmerzen. Hier wäre ein Rollstuhl angesagt.

    Nichtsdestotrotz konnte mich auch dieser Fall der Profilerin Andrea Thornton wieder fesseln und mich begeistern.

    Für die Ungereimtheiten und das Zurücknehmen der Spannung gibt es diesmal allerdings nicht die volle Sterneanzahl.

    Fazit: Gelungene Fortsetzung der Profiler-Reihe; allerdings mit mehr Emotionen, weniger Spannung und einigen Ungereimtheiten.

  9. 4 out of 5

    Gregs Cousin Matthias steht unter Verdacht seine Frau, seine 2 Kinder und sein ungeborenes Kind ermordet zu haben. Greg bittet Andrea zu ermitteln und fährt mit ihr nach Deutschland.

    Das Cover des Buches ist wie immer gut gemacht und passt perfekt zu den vorhergehenden Bänden.

    Die Protagonisten sind gut gezeichnet und entwickeln sich immer weiter; trotzdem bleiben sie ihren Prinzipien treu.

    Das Buch unterscheidet sich trotzdem von den anderen Büchern der Autorin – die Emotionen sind (wie auch schon beim letzten Teil) sehr hoch, diesmal wird allerdings etwas an Spannung weggenommen.

    Außerdem fielen mir einige Ungereimtheiten bzw. Fehler auf:

    – Man reanimiert 30 Herzdruckmassagen zu 2x Beatmung – im Buch wird allerdings die alte Formel 5:1 benutzt. Dies lässt sich vielleicht damit erklären, dass Anna diese alte Formel noch gewohnt ist (von den Reanimationen ihres Mannes).

    – Dass sich Gefangene ihre Fesseln an einer Glasscheibe abschneiden ist nichts Neues, hier geschieht es allerdings mit Hilfe einer zerbrochenen Windschutzscheibe. EineWindschutzscheibe besteht aus Sicherheitsglas und zerbröselt in lauter kleine Stücke. Wer schon einmal bei einem Unfall dabei war oder einen Unfallwagen gesehen hat, weiß was ich meine. Ich bezweifle sehr stark, dass man damit etwas zerschneiden kann, vor allem etwas Dickeres, das zum Fesseln benutzt wurde.

    – Warum gibt man jemandem der sich zwar den Fuß gebrochen, aber nebenbei auch noch das Handgelenk verstaucht und Rippen gebrochen hat eine Krücke zum Gehen? So wird die Verletzung des Handgelenks und der Rippen sicher noch mehr schmerzen. Hier wäre ein Rollstuhl angesagt.

    Nichtsdestotrotz konnte mich auch dieser Fall der Profilerin Andrea Thornton wieder fesseln und mich begeistern.

    Für die Ungereimtheiten und das Zurücknehmen der Spannung gibt es diesmal allerdings nicht die volle Sterneanzahl.

    Fazit: Gelungene Fortsetzung der Profiler-Reihe; allerdings mit mehr Emotionen, weniger Spannung und einigen Ungereimtheiten.

  10. 5 out of 5

    In ‚Die Profilerin – Am Ende der Schmerz‘ beschert uns die Autorin Dania Dicken bereits Band sieben der Profiler-Reihe – Andrea Thornton ermittelt (doch) wieder!

    Das Cover sieht wieder toll aus und fügt sich optisch gut in die Cover der restlichen Reihe ein. Allerdings rätsle ich nach wie vor was auf dem Bild abgebildet wird.

    Das Zitat, vor Beginn der Geschichte, von Francois de La Rochefoucauld ist interessant und schafft die richtige Atmosphäre für den Einstieg in die Geschichte. Ab der ersten Zeile war ich wieder gefesselt und sofort bei Andrea. Der Schreibstil ist wie immer der Wahnsinn.
    Mir gefällt es, dass es dieses Mal wieder Szenen aus Sicht des Täters gibt – das ist total spannend und gleichzeitig beunruhigend.
    Die Spannung ist dieses Mal nicht so groß wie in anderen Bänden aber das ist nicht so schlimm denn dafür gibt es umso mehr Emotionen. Zwar sieht man hier nicht viele der ‚alt bekannten‘ Figuren aber dafür dürfen wir in diesem Teil einige Verwandet aus Deutschland kennen lernen – auf die bin ich bereits seit dem letzten Band gespannt.
    Den Epilog fand ich dann schloss diesen Band gut ab – nettes Ende.

    Fazit:
    Die Autorin Dania Dicken versteht es ihren Nutzen aus ihrem Psychologie-Studium zu ziehen, sie setzt ihr gewonnenes Wissen in ihren Profiler-Thrillern gekonnt um. Einmal angefangen kann man durch den fesselnden Erzählstil das Buch nicht mehr aus der Hand geben, durch die flüssige Schreibweise fliegen die Seiten nur so dahin. Man baut immer mehr Verbindung zu Andrea, ihrer Familie und Freunden auf.

    Dieses Buch ist für alle Cody McFayden oder Criminal Minds Fans ein Muss! Zum Verständnis von diesem Thriller empfehle ich die anderen Bänder der Reihe zu lesen, da sich die privaten Geschehnisse mit Dingen aus den anderen Teilen beschäftigen bzw. sich auf diese beziehen und man ansonsten den Zusammenhang nicht verstehen wird. Und fehlendes (Vor-)Wissen soll natürlich nicht den Lesegenuss trüben!

    Man darf nun gespannt auf weitere Fälle der Autorin mit Andrea als Profilierin warten. Bei der Vorschau auf den nächsten Teil kann man sich auch bereits wieder einen Gusto holen!

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