Nomus, Jacob

Aroma des Todes

3.67 out of 5 basierend auf 9 Kundenbewertungen
(9 Kundenrezensionen)

Östersund in Schweden. Die junge Künstlerin Sylvia Bönnemark findet vor ihrer Haustür ein seltsames Buch – und kann kaum glauben, was sie darin liest: In allen schrecklichen Einzelheiten wird beschrieben, wie Sylvia ihren Freund Mats ermordet,... mehr

Kaufen für 3,49 €
  • Format: eBook
  • Sprache: DE
  • Serie: Hochspannung
  • Label: Thriller und Krimis, be, beThrilled
  • Seiten: 105
  • ISBN: 9783732519842
  • Erscheint am 18.02.2016

Östersund in Schweden. Die junge Künstlerin Sylvia Bönnemark findet vor ihrer Haustür ein seltsames Buch – und kann kaum glauben, was sie darin liest: In allen schrecklichen Einzelheiten wird beschrieben, wie Sylvia ihren Freund Mats ermordet, von dem seit Wochen jede Spur fehlt. Autor des Buches ist – sie selbst!

Doch Sylvia kann sich weder an den Mord erinnern, noch daran, das Buch geschrieben zu haben. Als Mats verschwunden bleibt, will Sylvia gemeinsam mit ihrer Freundin herausfinden, was es mit dem Buch auf sich hat. Spielt hier jemand bloß ein böses Spiel mit ihr oder hat sie Mats tatsächlich ermordet und ihr Gedächtnis verloren? Oder handelt es sich bei dem Buch gar um eine Prophezeiung?

Sylvias Suche führt sie zurück in die eigene Kindheit – nichtsahnend, dass der Verfasser des Buches genau das beabsichtigt hat –

Der Roman „Aroma des Todes“ ist der Gewinner-Titel des von Bastei Entertainment und BookRix 2015 durchgeführten Thriller-Wettbewerbs „Hochspannung garantiert“.

beTHRILLED by Bastei Entertainment – das eBook-Imprint für spannende Stunden!

9 reviews for Aroma des Todes

  1. 4 out of 5

    Der ‚Thriller‘ war jetzt nicht soooo der Bringer…ist aber eben nur meine Meinung, das sagt aber auch hier nur jemand, der selbst nicht annähernd ähnliches verfassen könnte…
    Der Ansatz war gut, die Umsetzung für mich etwas an den Haaren herbeigezogen in einigen Punkten, sowie eben leider einfach viel zu kurz…da hätte man locker mehr Spannung und drum rum aufbauen können:
    Es geht um eine junge Malerin, welche ein psychisches Problem hat…sie ist – ohne es zu wissen – von ihrem Vater unter Aufsicht einer Krankenschwester gestellt worden, welche auch Mitbewohnerin wird (welch herrlicher Zufall). Als eines Tages ein Buch der Malerin geschickt wird, beginnt das Szenario: Sie soll den seit 2 Wochen verschwundenen Lebenspartner ermordet haben. Sie will zusammen mit der Krankenschwester der Sache auf den Grund gehen…
    Die Krankenschwester informiert den Vater, der alles in die Wege leitet für weitere Möglichkeit der ‚Heilung‘ seiner Tochter…
    Die Malerin findet – wohlgemerkt allein – ein Fass mit dem Leichnam des Partners…sie fällt in Ohnmacht. Zur Erholung bei ihrem Vater einquartiert, verfolgt sie die lebendig gewordene Leiche des Partners…sie dreht fast durch (kann man auch verstehen, denn sie ist immer allein, und alle anderen erachten sie durch ihr Verhalten als paranoid). Die Krankenschwester erkennt jedoch, dass es etwas faul ist und beginnt mit Recherche um der Malerin zu helfen. (Wie sie jedoch an die Informationen über Malerin und deren Mutter kommt, ist für mich nicht nachvollziehbar…zu übertrieben, denn ich könnte das wohl nicht bewerkstelligen, aber okay, jeder hat andere Talente.) Man erfährt, dass die Malerin in der Kindheit ihren Bruder verlor beim Spielen…und ein Jahr später die Mutter, welche sich aus Kummer darüber das Leben nahm. Eine richtig rührselige und grausame Vergangenheit…
    Damals als der Bruder starb gab es Schnecken zu essen…diesen Geruch verbindet die Malerin mit dem Tod des Bruders im Unterbewusstsein…und durch eine Medhode eines Psychiaters versucht der Vater seine Tochter zu manipulieren…die ihn aufgrund des Geruchs schon mal angegriffen hat und erheblich verletzt hat.
    Man erfährt, dass der Vater seine Tochter über alles liebt, sie ist das Einzige, was ihm geblieben ist, und erträgt nicht zu wissen, dass seine Tochter einen Partner zu haben scheint…und mit dem Wissen bzgl. dieses Geruchs schmiedet er einen Plan…
    Mehr will ich an der Stelle nicht verraten…nur so viel, dass das eigentliche Szenario erst noch kommt und das Buch gleich zu Ende ist.
    Wie gesagt…die Idee ist meiner Meinung nach mehr als klasse…nur wurde es nicht sooo gut umgesetzt…die Einblicke in die Psyche von Menschen ist mehr als interessant…und man hofft, der nächste Thriller wird besser, da es diesmal keiner war…eher eine dramatische Geschichte.

  2. 1 out of 5

    *Östersund in Schweden. Die junge Künstlerin Sylvia Bönnemark findet vor ihrer Haustür ein seltsames Buch – und kann kaum glauben, was sie darin liest: In allen schrecklichen Einzelheiten wird beschrieben, wie Sylvia ihren Freund Mats ermordet, von dem seit Wochen jede Spur fehlt. Autor des Buches ist – sie selbst!
    Doch Sylvia kann sich weder an den Mord erinnern, noch daran, das Buch geschrieben zu haben. Als Mats verschwunden bleibt, will Sylvia gemeinsam mit ihrer Freundin herausfinden, was es mit dem Buch auf sich hat. Spielt hier jemand bloß ein böses Spiel mit ihr oder hat sie Mats tatsächlich ermordet und ihr Gedächtnis verloren? Oder handelt es sich bei dem Buch gar um eine Prophezeiung?
    Sylvias Suche führt sie zurück in die eigene Kindheit – nichtsahnend, dass der Verfasser des Buches genau das beabsichtigt hat*…._(Klappentext)_

    ———————————–

    Auf die Handlung gehe ich hier nicht weiter ein, da bei einem Kurzthriller von 126 Seiten sonst die Gefahr besteht zu viel zu verraten (was übrigens schon der Klappentext macht).

    Die Thematik ist jedenfalls nichts Neues – Schlimmes Ereignis in der Kindheit wurde erfolgreich verdrängt, fehlende Traumabewältigung, daraus resultierende Flashbacks, welche die Realität und Fantasie verschwimmen lassen und schlußendlich alles hochkommen lässt.
    Trotzdem hat der Autor es geschafft neue Ansätze und Ideen einzubringen.
    Zudem ist der Schreibstil angenehm und flüssig (zumindest meistens) und es wird auch hin und wieder Spannung aufgebaut und es kommt zu einer überraschenden Wendung am Ende.
    Das war’s dann aber auch schon, denn mitreißen konnte mich der Thriller so gar nicht.

    Das Verwischen von Realität und Fantasie funktionierte hier nicht so, wie man es sich von so einem Thriller erwartet. Dem Leser wird schnell klar was hier gespielt wird (auch Dank des Klappentextes).

    Die Figuren bleiben durchwegs blass und hatten keinerlei Tiefe. Dadurch erschließt sich dem Leser auch nicht ganz weshalb manche Charaktere so agieren und reagieren wie sie es eben hier tun.

    Der Erzählstil konnte mich ebenso wenig begeistern. Zu sehr springt der Autor zwischen verschiedenen Perspektiven und Szenen hin und her, ohne die ein oder andere vorher abzuschließen, bzw. näher darauf einzugehen. Dadurch wird zum Einen dem Leser in gewisser Weise die Chance genommen sich auf die Geschichte einzulassen und zum Anderen ist dies an manchen Stellen etwas verwirrend.

    Zu Verwirrungen führen auch manche Passagen.
    Wie schon erwähnt ist der Schreibstil angenehm und flüssig, aber hin und wieder möchte der Autor wohl beweisen, daß auch ein Lyriker in ihm steckt, bzw. daß er auch einen anderen Schreibstil drauf hat.
    Dies äußert sich in dem er die Protagonisten plötzlich altbacken daherreden lässt. Passagen, welche Empfindungen und Gefühle der Hauptprotagonistin beinhalten, werden in sehr ausgeprägt hochgestochener Form und zudem ohne erkennbaren Zusammenhang zum Ausdruck gebracht.
    Ich bin durchaus ein Fan von Lyrik und schöner Sprache und manche Autoren schaffen es dies gekonnt auch in einem Thriller einzubringen. wie z.B. Eva Lirot.
    Bei diesem vorhandenen Thriller ging es jedoch gründlich in die Hose, da diese sprachlichen „Ausrutscher“ nicht zum Rest des Thrillers passen, sondern eher wie Profilierungsversuche des Autors aussehen.

    *Fazit:*
    Wie dieser Thriller Gewinner des Bastei Lübbe Thriller-Wettbewerbs 2015 werden konnte ist mir ein Rätsel und es wird mir einmal mehr bewusst, daß solche Auszeichnungen absolut nichts heißen müssen.
    Auch wenn hier die Thematik neue Ideen und Ansätze enthält und es hin und wieder zu spannenden Szenen kommt, sind selbst diese 126 Seiten Zeitverschwendung.
    Daher gibt es von mir *keine Leseempfehlung.*

  3. 5 out of 5

    Es gibt nichts Schlimmeres, als einen Mord zu begehen und nichts davon zu wissen. Eine prekäre Situation, in der die junge Künstlerin Sylvia Bönnemark plötzlich steckt, als sie ein Päckchen mit einem mysteriösen Tagebuch erhält. Denn in ihm wird der grausam verübte Mord an ihren Freund Mats geschildert und der Verfasser der Aufzeichnungen ist sie. Eine Suche nach der Wahrheit nimmt ihren Lauf, bei der Sylvia nicht nur schreckliche Dinge erlebt, sondern auch in die Schatten der Kindheit eintauchen muss.

    „Aroma des Todes“ ist der Gewinner-Titel des Thriller-Wettbewerbs „Hochspannung garantiert – nur die besten überleben“, der von Bastei Entertainment und BookRix im Jahr 2015 durchgeführt wurde. Eine Entscheidung der Jury, die hohe Erwartungen weckt und die der 125 Seiten umfassende Thriller des Autors Jacob Nomus durchaus zu erfüllen versteht.. So taucht der Leser von der ersten Seite an in ein Geflecht von widersprüchlichen Ereignissen, alten Geheimnissen und verbrecherischen Machenschaften ein und weiß, genau wie die Hauptprotagonistin nicht, was Wahrheit und was Lüge ist.

    Erzählt wird die rasant fortschreitende Handlung aus verschiedenen Perspektiven heraus, die es dem Leser ermöglichen, in seinem Wissen immer ein Stück weiter, als die handelnden Personen zu sein. Dabei ist es egal, ob Sylvia Bönnemark darum kämpft, verschollen gegangene Erinnerungen aufleben zu lassen oder ob ihre Freundin Anne sich bemüht, merkwürdige Dinge zu klären. Stets hat er alle stattfindenden Ereignisse und ablaufenden Gedankengänge der agierenden Personen im Blick und kann sich ein gutes Bild von der jeweiligen Lage machen.

    Fazit:
    Ein Kurz-Thriller, der die richtige Balance zwischen Spannung und Grusel in sich vereint und lange Zeit auf die Lösung eines perfide erdachten Komplotts warten lässt.

  4. 3 out of 5

    Sylvia Bönnemark die mit Anna in Östersund in einer WG lebt, findet vor ihrer Türe ein Buch das den Tod von ihrem Freund Mats bis ins genauste Detail beschreibt. Autorin von diesem Buch ist sie selbst, doch Sylvia ist verwirrt den sie weiß nicht ob sie dieses Buch geschrieben, geschweige den das sie einen Mord gebangen hat.
    Jedoch Mats ist schon seit Tagen verschwunden. Gemeinsam mit Anna verfolgt sie dir Spuren die im Buch detailliert beschrieben sind.
    Anna aber ist ebenfalls verunsichert, kann sie sich doch nicht vorstellen das Sylvia einen Mord begeht. Wer mag wohl dieses Buch geschrieben haben ? Oder spielt hier jemand ein böses Spiel mit ihr ?
    Doch immer mehr kommen Details ihrer Vergangenheit zu Tage und genau das ist es was der Verfasser des Buches beabsichtigt hatte.

    Meine Meinung:
    Das Buch liest sich bis auf wenige Seiten recht gut, zu Ende hin wird es an manchen Stellen schon mal etwas verwirrend. Durch die wenigen Seiten hat man das Buch auch recht schnell gelesen. Leider finde ich das die Zusammenhänge aus der Vergangenheit manchmal zu schnell und zu oberflächlich aufgegriffen sind. Da hätte sich der Autor schon etwas mehr einfallen lassen können. Man erfasst auch relativ schnell die Tragweite, so das mir dann die Hochspannung schon etwas gefehlt hat. Für das das dieses Buch Gewinner des Bastei Entertainment und BookRix 2015 ist hat mir das Buch dann doch fast zu wenig Spannung. Das Cover gefällt mir sehr gut und da ich das Buch jetzt gelesen habe wird mir auch klar warum er dieses Motiv gewählt hat.
    Für mich gute 3 von 5 Sternen.

  5. 4 out of 5

    „Aroma des Todes“ ist ein Krimi von Jacob Nomus und spielt im winterlichen Schweden.
     
    Die Künstlerin Sylvia Bönnemark findet eines Tages ein Buch vor ihrer Tür, in dem der Mord an ihrem Freund Mats in schrecklichen Details beschrieben ist. Autor des Buches – Sylvia Bönnemark.
    Doch wie kann das sein? Sylvia erinnert sich nicht daran ein Buch geschrieben zu haben, auch nicht an einen Mord und noch dazu an ihrem Freund. Seltsamerweise ist dieser seit einigen Tagen spurlos verschwunden. Auch leidet Sylvia immer wieder an Ohnmachtsanfällen und hat Gedächtnislücken. Was verbirgt sich dahinter? Möchte ihr Unterbewusstsein sie vor etwas oder sogar jemanden warnen? Anhand ihrer Bilder versucht sie einen immer wiederkehrenden Traum zu rekonstruieren.
    Was hat es mit dem Buch auf sich? Kann es wirklich sein, dass Sylvia es geschrieben hat? Oder möchte sie jemand in den Wahnsinn treiben? Ihr vielleicht etwas anhängen? Hat es womöglich mit ihrem Vater, einem einflussreichen und vermögenden Mann in Schweden zu tun? Und wo ist Mats eigentlich?
    Zusammen mit ihrer Mitbewohnerin Anna macht sie sich auf den Weg um herauszufinden, ob Mats wirklich tot ist. Dazu begeben sich die beiden Frauen zum Fundort der Leiche, welcher im Buch beschrieben ist. Dabei handelt es sich um das Landhaus von Sylvias Vater. Zufall? Und warum hat Anna die Telefonnummer von Sylvias Vater? Kann Sylvia ihr wirklich trauen?
     
    Der Schreibstil des Autors ist sehr kurzweilig. Auch hält er sich nicht mit seitenweisen Erklärungen und Hintergrundgeschichten auf. Als e-book werden 121 Seiten angezeigt – man könnte es also fast schon als Kurzgeschichte bezeichnen. 🙂

  6. 5 out of 5

    In seiner Geschichte Aroma des Todes lässt der Autor Jacob Nomus seine Leser bis zum Schluss rätseln wer nun Täter oder Opfer ist. Die verschiedenen Ebenen des Buches laufen letztendlich zusammen und ergeben ein für mich überraschendes Ende.

    Zum Buch: Sylvia Bönnemark, eine junge Malerin, findet vor ihrer Haustür ein Buch das angeblich aus ihrer eigenen Feder stammen soll. Darin wird beschrieben wie sie ihren Freund Mats Olsson ermordet. Da sich Sylvia nicht daran erinnern kann das Buch geschrieben oder ihren Freund ermordet zu haben, begibt sie sich mit ihrer Mitbewohnerin und Freundin Anna auf die Spurensuche.

    Diese Suche führt sie zurück in ihre Kindheit in der sie traumatische Erlebnisse hatte. Ist dies vom Buchverfasser gewollt oder was bezweckt er oder sie damit?

    Der Schreibstil der Geschichte ist flüssig und gut lesbar. Der Aufbau der Geschichte ist stimmig und führt den Leser immer tiefer in die Geheimnisse rund um Sylvia. Dem Autor gelingt es neue und überraschende Szenarien zu entwerfen und den Leser das eine oder andere Mal in die Irre zu führen. Insgesamt eine zwar kurzer, aber dennoch interessante Geschichte, in der mit der Psyche eines Menschen gespielt wird.

  7. 4 out of 5

    Sylvia Bönnemark ist Malerin und lebt mit ihrer Freundin Anna Lundqvist in einer WG .Eines Tages bekommt Sylvia ein Päckchen, das ihr völlig den Boden unter den Füssen weg zieht. Darin befindet sich ein Buch, das genauestens beschreibt, wie sie ihren Freund Mats Olsson ermordet hat. Dieser ist seit Wochen spurlos verschwunden.

    Das Buch ist ganze 125 Seiten dick und aus Erfahrung weiss ich, dass eine geringe Seitenzahl bei Thrillern entweder zu Lasten der Spannung geht…..oder aber die Charaktere flach und oberflächlich beschrieben sind. Dem ist hier definitiv nicht so. Der Autor hat es geschafft sofort Spannung aufzubauen und diese das ganze Buch über zu halten.
    Zudem sind die Figuren gut beschrieben und man fühlt beim Lesen ihre Zerrissenheit, aber auch wie sie denken und fühlen.
    Immer wieder während man diese Geschichte liest, rätselt man…was ist Wahrheit, was Einbildung?So spielt auch die menschliche Psyche mit all ihren Facetten die Hauptrolle! So hat mich die Frage: Wer ist Opfer, wer Täter durch dieses Buch getrieben .
    Die Handvoll Protagonisten sind gut dosiert .Auch hier hat der Autor keinesfalls überladen und künstlich Protagonisten ins Spiel gebracht.Zeitweise wirkt das Ganze etwas konstruiert, doch das hat der Unterhaltung keineswegs geschadet.

  8. 4 out of 5

    „Aroma des Todes“ startet mit einem geheimnisvollen Prolog. Erst ganz zum Schluss finden sich alle Puzzleteilchen zu einem gruseligen Ganzen zusammen.

    Danach lernen wir Sylvia Bönnemark kennen. Sie lebt mit ihrer Mitbewohnerin Anna zusammen in Östersund, Schweden, hat Blackouts und kann sich an vieles in der Vergangenheit nicht erinnern.

    Sylvia ist Malerin, Anna Krankenschwester. Eines Tages findet sie vor ihrer Haustür ein Buch: Sie selbst ist die Autorin und der Inhalt beschreibt in allen Einzelheiten den Mord an ihrem Freund Mats. Natürlich kann sich Sylvia weder daran erinnern, ihren Freund ermordet, noch das Buch geschrieben zu haben.

    Wie sich herausstellt, ist Sylvia seit Jahren bei einem Psychiater in Behandlung, genau wie ihre Mutter zuvor. Und welche Rolle spielt ihr Vater, der Großindustrielle Gustav Bönnemark?

    Die Leseprobe hatte meine Neugier geweckt, weil „Aroma des Todes“ auf einen fesselnden, psychologisch raffinierteren Thriller hoffen ließ – und ich wurde nicht enttäuscht. Denn nichts ist wie es scheint. Niemand ist, wer er zu sein scheint.

    Der in Köln geborene Autor Jacob Nomus, erzählt die Geschichte mit stetig steigender Spannung bis zum überraschenden Ende. Was ist wahr und was ist nur das Ergebnis unserer Fantasie? Wie so oft, liegt die Erklärung in Sylvias Kindheit.

    Fazit: Ein kurzweiliges, temporeiches Lesevergnügen. Hochspannung garantiert!

  9. 3 out of 5

    Sylvia ist Künstlerin und lebt seit einem Jahr in Östersund in einer WG. Als sie eines Tages vor ihrer Wohnungstür ein Paket mit einem von ihr selbst geschriebenen Buch findet, beginnt für sie der Albtraum. Daran findet sie ihre Lebensgeschichte – als sie Mats kennen gelernt hat, sein Verschwinden bis hin zu seinem Tod, den sie selbst herbeigeführt hat. Jedoch kann Sylvia sich nicht daran erinnern, dieses Buch geschrieben bzw. ihren Freund umgebracht zu haben. Mit ihrer Mitbewohnerin und Freundin Anna versucht sie das Geheimnis zu lüften.

    Es handelt sich um einen Psychothriller, der sehr kurz und knapp gehalten und von der ersten Seite an spannend war. Man ist mitten im Geschehen, regelrecht gefesselt und fliegt nur über die Seiten. Der Leser ist immer mehr und mehr hin und her gerissen, was wahr und was fiktiv ist. Und somit neugierig wie die Geschichte ausgeht.

    Jedoch fand ich das Ende ein bisschen zu unlogisch, da hat mir meiner Meinung nach etwas gefehlt. Auch hätte man mit mehr Einzelheiten und Ausschmückungen, das Buch mehr Tiefe verleihen können. Aber für die wenigen Seiten ist das Buch gut gelungen und für einen ruhigen Nachmittag auf dem Sofa gut geeignet.

Fügen Sie Ihre Bewertung hinzu

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

7 + 7 =