Glashaus

4.98 out of 5 basierend auf 735 Kundenbewertungen
(18 Kundenrezensionen)

Wer das Netz beherrscht, regiert die Welt

Im Netz tobt, von den meisten unbemerkt, ein Krieg. Und der mysteriöse Hacker Godspeed ist fest entschlossen, die Macht über den Cyberspace – und damit über ganz Deutschland – an sich... mehr

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  • Format: eBook
  • Sprache: DE
  • Label: Thriller und Krimis, be, beThrilled
  • Seiten: 360
  • ISBN: 9783732526833
  • Erscheint am 31.01.2017

Wer das Netz beherrscht, regiert die Welt

Im Netz tobt, von den meisten unbemerkt, ein Krieg. Und der mysteriöse Hacker Godspeed ist fest entschlossen, die Macht über den Cyberspace – und damit über ganz Deutschland – an sich zu reißen. Als es ihm sogar gelingt, eine Aufklärungsdrohne der Bundeswehr abstürzen zu lassen, sieht sich die deutsche Regierung zum Handeln gezwungen. Ihre Antwort: die geheime Sondereinheit „Glashaus“. Mit an Bord sind unter anderen der ehemalige Polizist und Afghanistan-Veteran Mark West und die junge Staatsanwältin Julia Murnau. Für das Team beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um Deutschland vor den Bedrohungen durch Godspeed und anderen virtuellen sowie realen Verbrechern zu beschützen. Doch nicht alle im „Glashaus“ spielen mit offenen Karten…

Packend geschrieben und hochaktuell: Ein rasanter Thriller über die verheerenden Auswirkungen, die Cyberterrorismus auf uns alle haben kann, und ein außergewöhnliches Team, dass den Verbrechern den Kampf ansagt!

Christian Gailus studierte Germanistik in Hamburg und Drehbuch in Köln. Er arbeitete in einer Werbeagentur und verfasst Kriminalromane, Thriller, Kinderbücher und Hörspiele.

18 Rezensionen für Glashaus

  1. 5 out of 5

    Eigentlich habe ich mich nie für Bücher über Cyberkriminalität interessiert.
    Dank Netgalley, bin ich aber auf dieses Buch aufmerksam geworden. Vielen Dank dafür.

    Glashaus, ist ein richtig spannender Cyberkrimi.

    Glashaus, das ist der Titel einer Sondereinheit zur Bekämpfung von Cyberkriminalität.
    Zu dieser Einheit gehört eine junge Staatsanwältin, ein Expolizist (der auch als Soldat in Afghanistan war) und ein IT-Spezialist.

    Ein Hacker, der sich selbst Goodspeed nennt möchte die Vorherrschaft über den Cyberspace erringen, koste es was es wolle..Vor jeglicher Gewalt wird nicht zurückgeschreckt.

    Die Sondereinheit Glashaus muss dies unbedingt verhindern, hat aber zeitgleich mit einem Maulwurf in den eigenen Reihen zu kämpfen.

    Zu dem liegt die Bundeskanzlerin im Koma und der Kanzleramtschef hat auch nichts Gutes im Sinn..

    Erschreckend real kommt dieser Thriller daher. Big Brother is watching you..Die Überwachung der Menschen, um Terrorismus und Cyberkriminalität zu verhindern und aufzudecken.
    Eine gruselige Vorstellung und von Privatsphäre keine Spur mehr.

    Sehr spannend geschrieben, fast schon zu realistisch.
    Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. So auch z.B. der Bezug auf den Afghanistaneinsatz von Mark, der körperlich und seelisch nicht ohne Folgen geblieben ist..

    Richtig tolles Buch und endlich mal wieder Spannung, die nicht aus dem Ausland kommen muss.

  2. 5 out of 5

    Das Cover vermittelt eine bedrohliche Stimmung, die sehr gut durch die Gestalt mit der Kapuze ohne Gesicht dargestellt wird. Der Name des Autors „Christian Gailus“, steht in helleren grünlichen Lettern und ersetzt das Gesicht, das im Dunklen liegt. Darunter kommt der Titel des Buches „Glashaus“, der mit seinen gezackten Schriftränder einem ein Schauer den Rücken herunterlaufen lässt, sehr gut mit seiner helleren weißen an den Rändern ins grünliche laufende Schrift zur Geltung. Direkt darunter steht in kleiner weißer Schrift „Jeder hat etwas zu verbergen“ .

    Im Netz herrscht Krieg, nur keiner hat es bemerkt. Der mysteriöse Hacker Godspeed ist fest entschlossen über den Cyberspace zu herrschen. Er zeigt kleine Demonstrationen seiner Macht, hackt sich in einen Herzschrittmacher und schaltet ihn ab außerdem legt die Stromversorgung lahm. Im Internet ist der Absturz eines Flugzeuges in den Reichstag zu sehen. Es wird höchste Zeit für die geheime Sondereinheit „Glashaus“, unter Leitung von Warninger, sich dem Kampf zu stellen, die Gefahr und Bedrohung für Deutschland durch Godspeed und andere Verbrecher abzuwenden. Hier wird der reine Albtraum dargestellt, der sehr beängstigend ist und gar nicht weit von uns entfernt ist. Die Geschichte könnte wahr sein und deshalb stellen sich Fragen über Fragen. Ist Glashaus wirklich imstande seine Aufgabe zu bewältigen? Können wirklich so unterschiedliche Menschen in einem Team wie Glashaus zusammenarbeiten?

    Die einzelnen Personen und ihr Leben sind sehr gut beschrieben und im weiteren Verlauf der Geschichte erfahren wir immer mehr Einzelheiten. Mark West versucht, zusätzlich zu seiner Aufgabe bei Glashaus, die Hintergründe für seine Kopfverletzung zu erforschen und erfährt per Zufall, bei einer ärztlichen Untersuchung, von einem Chip in seinem Gehirn.

    Eine wunderbare Geschichte, die Christian Gailus geschrieben hat, die in der heutigen Zeit spielen kann und einem fürchterliche Angst bereitet, da alles möglich ist. Täglich gibt es Berichte über Cyberangriffe auf Firmen, Banken oder den privaten Bereich. Jeder kann ausspioniert werden und macht sich Gedanken über dieses aktuelle Thema. Genau dieses Szenarium greift der Autor auf und führt es uns konkret und realistisch vor Augen.
    Ein wirklich spannender, interessanter und sehr beängstigender Thriller. Es könnte wirklich real sein, deshalb ist er auch so mitreißend.

  3. 5 out of 5

    „Glashaus: Jeder hat etwas zu verbergen“ von Christin Gailus ist ein Action-Thriller und spielt in Berlin. Christian Gailus schafft mit deinem Buch ein Szenario, wie es aktueller nicht sein könnte. Im Mittelpunkt steht der größte Hackerangriff aller Zeiten. Was mit kleinen kriminelle Machenschaften beginnt, entwickelt sich schnell zu etwas ganz großen. Erschreckend dabei ist, wie authentisch dieses Bild eines von Technik abhängenden Landes, wie Deutschland, beschrieben wird. Wenn man sich dann vor Augen führt, in welche Bereiche man gar nicht denkt, von denen wir aber durch Technik abhängig sind, dann ist das schon sehr unheimlich. Natürlich ist das Thema eines Hackerangriffes nicht ganz neu und andere Autoren wie Marc Elsberg haben es bereits aufgegriffen. Trotzdem ist das Buch nicht weniger interessant. Gerade Berlin als Schauplatz, ist für diesen Plot ideal geeignet. Ich finde gut, dass sich Action und ruhigere Kapitel abwechseln. So kommt die Handlung voran und die Protagonisten lernt man mit der Zeit auch besser kennen. Bis zum Ende des Buches baut man dann auch eine richtig gute Beziehung zu einzelnen Figuren auf. Erschrocken war ich nur etwas, als das Buch dann doch abrupt endet. Was passiert denn nun mit meinen Lieblings-Protas? Ich wusste vorher nicht, dass es der Beginn einer Buchreihe ist. Dies ist etwas schade, denn dann wäre ich anders herangegangen. Ist für mich aber kein Grund für einen Punktabzug. Wer Lust auf einen actiongeladenen Internet-Thriller hat, dabei Wert auf einen Realistätsbezug legt, ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben. Jetzt bleibt mir nur noch auf Band 2 zu warten.

  4. 4 out of 5

    Cyberattacken sind schon lange keine Seltenheit mehr, im kleinen wie auch im großen Stil. Einer, der es nun wirklich wissen will nennt sich Godspeed und ist fest entschlossen den Cyberspace wieder auf Null zu setzen, alles auf Anfang, vollkommene Macht. Um dies und alles was an dieser Aktion dranhängen wird zu verhindern, wird die SE Glashaus gegründet, die im Verborgenen, aber dennoch nicht illegal, agiert, um den oder die Täter, denn niemand weiß was für ein Netzwerk Godspeed sich bereits aufgebaut hat, schnellstmöglich zu ergreifen. Der mysteriöse Hacker allerdings scheint der Sondereinheit immer mindestens einen Schritt voraus. Gibt es einen Maulwurf unter den Mitarbeitern oder hat es Godspeed geschafft sich ins System einzuklinken, ohne dass von den Technikassen bemerkt wurde?

    Wie durchsichtig ist der Mensch in Zeiten des Internets? Wie kontrollierbar sein Handeln? Was wird bedenkenlos offen gelegt, ohne im Vorfeld darüber nachzudenken, ob dies überhaupt sicher ist? Wollen wir überhaupt noch etwas verbergen? Vor allem auf letztere Frage gibt es die klare Antwort: Ja! Schließlich möchte man auch einfach mal Zeit für sich haben, ohne den ständigen Blick aufs Smartphone, das Einklinken bei Facebook oder sonstigen Social Media Plattformen, und vor allem ohne Beobachter, die man möglicherweise nicht einmal sieht. Was alles bereits möglich ist und was vielleicht schon kurz vor dem Durchbruch steht, zeigt Christian Gailus in seinem neuen Cyberthriller „Glashaus“ auf, der erschreckend realitätsnahe Darstellungen beinhaltet.

    Auch wenn man zunächst meint von Informationen und handelnden Personen erschlagen zu werden, lohnt sich der Versuch die gegebenen Hinweise zu ordnen, um einen besseren Durchblick zu erlangen. Denn bald schon wird man sein Augenmerk auf größere und wichtigere Aspekte lenken, weshalb es sinnvoll ist im Vorhinein eine gewisse Struktur zu finden. Hat man dies geschafft, steht einem Abtauchen in den Cyberspace nichts mehr im Wege. Ist man kein regelrechter Technikfreak wird man sicherlich nicht jedes Wort verstehen, doch die meisten Fachbegriffe ergeben sich aus dem Zusammenhang, andere werden kurz erläutert, schließlich sind auch nicht alle Protagonisten allzu versiert auf dem Gebiet. Von Anfang an herrscht ein hohes Tempo, bei dem der Leser gehörig aufpassen muss, nicht abgehängt zu werden. Selbst die kleinsten Nebensächlichkeiten können wichtig sein, man sollte nichts leichtfertig abtun oder gar dem Zufall überlassen. Wenn allerdings selbst ein Team, bestehend aus diversen Charakterköpfen, kaum etwas gegen jemanden wie Godspeed ausrichten kann, wie sollte dies einem „Normalbürger“ gelingen…

    Auf Grund des hohen Tempos sowie zahlreicher Orts- und Perpektivwechsel, steigt die Spannungskurve stetig an. Manche Aktionen sind durchaus vorhersehbar oder zeichnen sich während des Verlaufs ab, andere wiederum kommen wie aus dem Nichts, als hätte man kurzzeitig etwas übersehen, nur weil man womöglich geblinzelt hat. Im Großen und Ganzen ergibt sich mittels sämtlicher Komponenten ein erschreckend realistisches Bild, welchem man eigentlich nicht so bald begegnen möchte. Einzig der Schluss lässt den Leser etwas unglücklich zurück. Ungeachtet der Tatsache, dass nicht alle losen Enden aufgeklärt werden, dafür gibt es ja vielleicht noch eine Fortsetzung, erscheinen einige Passagen recht langwierig und ausschweifend, hier hätte durchaus eingekürzt werden könne, um einen abrupteren Schnitt zu schaffen. Da es sich dabei allerdings nur um einen minimalen Kritikpunkt handelt, fällt der Gesamteindruck dennoch positiv aus, eine Leseempfehlung gibt es ebenfalls. Es ist nämlich nie zu spät sich über die (unsichtbaren) Gefahren zu informieren.

  5. 3 out of 5

    Zu Anfang gefiel mir das Buch recht gut. Die Charaktere schienen ein interessantes Gespann zu werden. Vor allem West hat durch sein Trauma viel zu verarbeiten und Schwierigkeiten sich in das soziale Gefüge einzugliedern. Allerdings fiel es mir schwer seine „Geschichte“ richtig nachzuvollziehen. Ich muss mich jetzt etwas kryptisch ausdrücken, damit ich nicht spoiler. Ich weiß, dass in der realen Welt an sowas, was mit West passiert, gearbeitet wird, allerdings, fand ich es im Buch merkwürdig. Es spielt auf der einen Seite eine große Rolle für sein Verhalten, auf der anderen Seite wird die „Auflösung“ am Ende so knapp behandelt, dass ich mich Frage, wieso dieses Thema überhaupt aufgegriffen wird. Ein weiterer Charakter, der mir zu kurz kam, war Thorsten. Ich konnte bei ihm nicht verstehen, wieso er nicht über seinen Schatten springt und den Mund aufmacht. Da hätte ich auch gerne mehr Erklärung gehabt. Julia und der Chef der Glashaus-Einheit mochte ich dagegen. Zu den beiden habe ich schnell ein Gefühl entwickelt und empfand ihre Charaktere als stimmig. Trotzdem wurde vieles nur oberflächlich angesprochen und nicht mehr vertieft.

    Die Handlung selbst war zu Beginn spannend. Ich lernte Godspeed als Gefahr für die Gesellschaft und später fürs Leben selbst kennen. Ich war neugierig, was er plant und wieso er es plant und wie weit er bereit ist, dafür zu gehen. Auf der Seite der Ermittler war es auch interessant zu sehen, wie sie den Spagat zwischen Gesetze befolgen und dem Wunsch, Godspeed aufzuspüren, hinbekommen. Allerdings hat sich zum Ende hin eine kleine Flaute eingesetzt. Das lag vor allem an Wests Geschichte, die für mich nicht zu greifen war, sodass ich manchmal den Zugang zur Handlung verlor und dem Ende auch nicht nicht mehr so stark entgegenfieberte wie zu Beginn des Buches.

    Die Geschichte wurde aus mehreren Perspektiven erzählt. Die Ermittler kommen zu Wort und auch einige von Godspeeds Leuten, sowie Politiker und Journalisten. Dadurch habe ich einen guten Einblick in alle relevanten Blickwinkel erhalten. Nicht nur wie die Politik auf die Ereignisse reagiert, sondern auch die Medien und die Bevölkerung. Jedes Kapitel begann mit einem Paragraphen aus Godspeeds Manifest, sodass man Stück für Stück etwas über seine Einstellungen erfährt. Durch die Zeitangaben vor jedem Charakterwechsel sollte wohl dafür gesorgt werden, dass man nicht durcheinander kommt, wenn Dinge gleichzeitig geschehen. Aber irgendwie hat das bei mir nicht immer geholfen und ich musste auch mal zurückblättern, umzuschauen, wie das jetzt alles zusammenhing.

    Fazit

    Ein spannender Einstieg in den Thriller mit Gefahren, die ich in der heutigen Zeit durchaus für denkbar halte. Allerdings sind die Charaktere zu oberflächlich und ein Handlungsstrang mir zu abstrakt behandelt worden.

  6. 3 out of 5

    Der Prolog ist ein interessanter Einstieg in die Geschichte. Weiter geht es dann 24 Stunden früher. Die Geschichte ist in 30 Kapitel sowie ein paar Tage (6 Tage + zusätzlich noch Tag 17, 18, 19 und 20) unterteilt. Bei jedem Kapiteln gibt es einen Paragraphen von Goodspeed, diese zusammengefasst bilden scheinbar ’seine‘ Gebot bzw. ’sein‘ Gesetzt – sehr interessanter manche dieser Passagen, andere hingegen eher verwirrend. Die Orts- und Zeitangaben bei allen Abschnitten finde ich sehr gut, dadurch kann man sich leicht orientieren und findet sich somit auch viel besser in der Handlung zurecht. Nach wenigen Kapitel ist man in der Geschichte drinnen und fiebert jedem neuen Tag entgegen. Der Schreibstil gefällt mir gut und ist flüssig. Durch die recht kurzen Abschnitte innerhalb jedes Kapitels kommt man schnell voran.

    Mit den vielen Figuren hatte ich zu anfangs so meine Schwierigkeiten, das wurde im Verlauf der Geschichte nur geringfügig besser. Klar, die Hauptfiguren ergeben sich dann irgendwann von alleine aber bei den anderen tat ich mir eher schwierig. Hätte mir bei der doch sehr großen Anzahl an Figuren ein Personenverzeichnis am Anfang des Buches gewünscht – deswegen muss ich (leider) einen Stern abziehen.

    Im Großen und Ganzen fand ich die Geschichte sehr gut und fesselnd. Nur mit Torstens Passwort und seinem Umgang mit Daten habe ich nach wie vor so meine Probleme, ich halte das für absolut unwahrscheinlich – vor allem in Anbetracht seines Berufes!!! Ich habe ehrlich gesagt lange hin und her überlegt ob ich deswegen einen Stern abziehen soll oder nicht, mich dann aber dagegen entschieden. Vermutlich stört sich jemand der mit Datensicherheit nicht viel am Hut hat nicht dran… Denen will ich den Lesegenuss nicht wegen einer schlechteren Bewertung verwehren falls sich jemand davon abschrecken lässt.

    Allerdings fand ich ein paar Dinge nicht logisch bzw. unzureichend erklärt damit man es versteht und deswegen muss ich sehr wohl einen Stern abziehen. Die Anweisungen des Chefs von Glashaus an Julia bzw. West waren manchmal etwas wirr oder es tauchen auf einmal Dinge auf wo man nicht weiß wo die herkommen. Genauer möchte ich das an dieser Stelle nicht ausführen um niemanden zu spoilern.

    Dem Sprung von Tag 6 auf Tag 17 stand ich anfangs skeptisch gegenüber aber das war dann überhaupt nicht schlimm – hat gut zum Handlungsverlauf der Geschichte gepasst.

    In den letzten Kapiteln ging es dann noch mal so richtig hoch her, das Ende war okay und der Epilog hat einen guten Abschluss gebildet.

    Fazit: Ein sehr rasanter und empfehlenswerter Roman gewürzt mit etwas Humor der aufgrund der aufgegriffenen Thema aktueller denn je ist.

  7. 4 out of 5

    Glashaus – Jeder hat etwas zu verbergen von Christian Gailus ist ein Thiller der in der Cyberwelt spielt.

    Was kann es schlimmeres geben wenn das Staatsoberhaupt, die Kanzlerin, ausser Gefecht ist und im Koma liegt. Das gibt so manch einem die Gelegenheit an seine Interessen zu denken. So auch Kanzleramtschef Hofer , der Böses im Sinn hat ne nichts Gutes ahnen lässt. Dann ist da noch einen Hacker der sich Goodspeed nennt. Dieser will über den Cyberspace die Macht für seine Zwecke erlangen.
    Für die Cyberwelt gibt es nur eine Spezialeinheit Namens “ Glashaus “ diese ist auf Cyberkriminalität ausgerichtet um diese zu bekämpfen. Chef dieser Einheit, Jörg Warninger, ein ehemaliger BKA Mitarbeiter.
    Nun gerät die Einheit gleich mal unter Beschuss, mit wem haben sie es zu tun? Mit keinem anderen als Goodspeed, der der Einheit weit überlegen ist.
    Was für ein Szenario, Goodspeed beabsichtigt Deutschland ins Chaos zu stürzen.
    Eine Möglichkeit gibt es das zu stoppen, hier kommen die Staatsanwältin Julia Murnau und Mark West ( ein Afghanistan Veteran ) ins Spiel. Mit einem Team machen sie sich an die Arbeit.
    Wird es ihnen gelingen?

    Meine Meinung:
    Für mich ein interessantes Thema, was gar nicht so weit her geholt ist, wenn man bedenkt was alles im Netz möglich ist. Es gab einen guten Spannungsbogen, und die Protagonisten sind klar dargestellt. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen.
    Mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet, ein guter Thiller.

  8. 5 out of 5

    Glashaus
    Ich durfte das Ebook vorablesen und danke dem beTHRILLED by Bastei Entertainment für das Leseexemplar.
    Herausgeber ist beTHRILLED by Bastei Entertainment (31. Januar 2017) und hat 470 spannende Seiten.
    Kurzinhalt: Wer das Netz beherrscht, regiert die Welt
    Im Netz tobt, von den meisten unbemerkt, ein Krieg. Und der mysteriöse Hacker Godspeed ist fest entschlossen, die Macht über den Cyberspace – und damit über ganz Deutschland – an sich zu reißen. Als es ihm sogar gelingt, eine Aufklärungsdrohne der Bundeswehr abstürzen zu lassen, sieht sich die deutsche Regierung zum Handeln gezwungen. Ihre Antwort: die geheime Sondereinheit „Glashaus“. Mit an Bord sind unter anderen der ehemalige Polizist und Afghanistan-Veteran Mark West und die junge Staatsanwältin Julia Murnau. Für das Team beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um Deutschland vor den Bedrohungen durch Godspeed und anderen virtuellen sowie realen Verbrechern zu beschützen. Doch nicht alle im „Glashaus“ spielen mit offenen Karten…
    Meine Meinung: Von Anfang an hat mich das Buch gepackt, ich musste gleich von der ersten Seite an weiterlesen, bis ich zum Schluß kam. Einfach nur erschreckend, aber durchaus realistisch, was da zu lesen war. Die Kanzlerin hat einen Anschlag überlebt und der Kanzleramtschef Hofer weiß nicht, wie er das alles hinbekommen soll und am liebsten wäre es, wenn die Kanzlerin nicht mehr aus dem Koma erwacht. Und zu guter Letzt Godspeed, der die Herrschaft haben will über das Internet. Dagegen die neue Einheit Gashaus, mit seinen unkonventionellen und sehr sympathischen Protagonisten. Mark und Julia sind sehr plausibel, haben auch mal keine nennenswerten Macken, wie es sonst immer der Fall ist, sondern sind einfach nur echt und realistisch. Ich durfte als Leser von einem Schauplatz zum nächsten eilen und war immer noch nicht Täter nahe. Ich bekam auch viel mit, was den Computer und das Internet betrifft, es war zu lesen, dass der Autor gründlich recherchiert hat.
    Die langen Kapitel sind aber nochmal in kleinere Abschnitte gesplittet, sonst wäre mein Lesegenuss ganz schön strapaziert worden. Trotzdem blieb es immer spannend und packend, auch wenn vieles in dem Buch passiert ist, was eigentlich in mehrere Bücher gepackt hätte können, fühlte ich mich nicht überfordert. Und auch das Ende, was mir ein wenig unrealistisch vorkam, aber nur ganz wenig, lässt Spielraum für hoffentlich weitere tolle Bücher.
    Mein Fazit: Absolute Leseempfehlung, ich vergebe 5 tolle Sterne für ein topaktuelles, hochbriantes und spannendes Buch über unsere gläserne Welt.

  9. 4 out of 5

    Christian Gailus – Glaushaus, Jeder hat was zu verbergen

    Zeitgleich werden in verschiedenen Ländern mehrere Attentate verübt, Flugzeuge werden entführt, Ölfelder brennen und alles hat ein Hacker namens Godspeed eingefädelt. Aufgrund der wachsenden Internetkriminalität wird der ehemalige LKA-Vizepräsident mit einer Sondereinheit beauftragt, die Behördenübergreifend fungieren soll, somit die Ressourcen von MAD, LKA, BND und Co zusammen noch schneller agieren können. Um auf der rechtlichen Seite zu bleiben wird „Glashaus“ auch neben dem Polizisten Mark West die toughe Staatsanwältin Julia Murnau zugeteilt.
    Doch die Zusammenarbeit mit Mark gestaltet sich kompliziert, denn seit er in Afghanistan ein Trauma erlebt hat, ist dieser mit einer fragilen Persönlichkeit ausgestattet, die Julia an die Grenzen ihrer Kraft und ihres Vertrauen bringt. Auch Torsten, der Administrator von Glaushaus, macht ihr das Leben nicht unbedingt leichter.
    Doch im Vordergrund steht Godspeed, der sich selbst für den Gott der Hacker und alle Fäden in der Hand hält, denn er scheint der Sondereinheit immer einen Schritt voraus zu sein.
    Oder ist er vielleicht mitten unter ihnen?

    Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar das ich im Rahmen einer Leserunde gewonnen habe und über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst dies meine ehrliche Meinung nicht.

    „Glashaus – Jeder hat was zu verbergen“ ist mein erster Roman von Christian Gailus und die Story basiert auf einer Hörspielreihe.
    Der Autor hat es geschafft, mich innerhalb kürzester Zeit mit einem temporeichen, lockeren Schreibstil und einer fesselnden, komplexen, überraschenden und abwechslungsreichen, sowohl fiktiven und auch gut recherchierter Fakten enthaltenen, erschreckenden und actionreichen Handlung zu fesseln.
    Der Cyberthriller ist so erschreckend real aufgebaut, das ich mir gar nicht vorstellen mag, wenn diese Katastrophen einmal in der Realität umgesetzt werden.
    Die Charaktere die Christian Gailus für seinen Roman ausgewählt hat, könnten unterschiedlicher gar nicht sein und trotzdem harmonieren sie perfekt miteinander, sodass die Story in sich rund und stimmig wirkt.
    Mark West, der sich nach einem Trauma in seiner Polizeilaufbahn eine Auszeit als Ausbilder in Afghanistan nimmt wird dort schwer verletzt. Zurück in Berlin wird er „Glashaus“ zugeteilt. Er ist sympathisch, aber er wirkt auch distanziert, manchmal sogar emotionslos, obwohl er das keineswegs ist, durch die Kopfverletzung ist er nicht mehr der Alte und im Verlaufe des Buches wird klar, warum er ist wie er ist und welche Geheimnisse er verbirgt, der er selbst entschlüsseln muss.
    Julia Murnau war mir ebenfalls sympathisch, auch wenn sie mir manchmal etwas suspekt vorkam. Klug, tough und willensstark vertritt sie ihre Meinung und manchmal sind ihre Aktionen unvorhergesehen und nicht nachvollziehbar, wie im wahren Leben auch.
    Torsten, der Administrator ist besonders, ohne viel zu spoilern, versucht er einen Haufen Probleme zu lösen und macht dabei das eine oder andere Problem noch größer. Ein Genie an der Tastatur, selbstherrlich, aber das wahrscheinlich auch zu recht, ist er der kluge Kopf in der Einheit.
    Jörg Warninger war für mich recht schwer zu fassen, er hat seine Geheimnisse, wirkt aufrichtig, aber zwischendurch wußte ich nicht mehr ob ich ihm trauen oder lieber auf die Verdächtigenliste setzen soll.
    Aber so könnte ich mit allen Figuren weiter machen, die allesamt detailliert, facettenreich und auf ihre eigene Art glaubwürdig waren, denn hier gibt es nicht nur „gut“ und „böse“, hier hat jeder was zu verbergen.
    So toll ich das Buch auch fand, ein bisschen Kritik muss ich einfach üben:
    Das Ende hat mich enttäuscht, eine Menge an Fragen werden nicht beantwortet, aber vielleicht ist eine Fortsetzung geplant und hier handelt es sich lediglich um meine persönliche Meinung.
    Der Showdown war mir etwas zu überladen, obwohl es glaubwürdig war, aber mich konnte es dann nicht gänzlich überzeugen. Das fand ich ausgesprochen schade, und es tut mir leid, denn dadurch reicht es leider nicht mehr für 5 Sterne.

    Das Cover ist ein Blickfang, passt zur Story und spiegelt den Inhalt wieder. Die düsteren Farben geben dem ganzen einen besonderen Charme.

    Fazit: Ein Cyber-Thriller kurzweilig, spannend, actionreich, absolut lesenswert: 4 Sterne

  10. 4 out of 5

    Deutschland ist in Gefahr. Der Hacker Godspeed treibt sein Unwesen und demonstriert seine Macht. Er hat sich schon in die Datenbanken großer Unternehmen gehackt und vortrauliche Informationen veröffentlicht. Das Innenministerium gründet daher eine geheime Sondereinheit. Diese nennt sich „Glashaus“ und besteht aus IT-Spezialisten und Vertretern von Polizei und Staatsanwaltschaft. Ziel der SE Glashaus ist es Godspeed zu entlarven und zu stoppen, bevor er noch größeres Unheil anrichtet.

    Dieser Thriller wirkt wie Science Fiction, ist aber dennoch sehr realistisch. Ich denke, solche Szenarien, wie sie in diesem Buch beschrieben sind, könnten auch in der Realität eintreten – vielleicht tun sie das ja auch schon?! Dieses Buch zeigt auf erschreckende Weise auf, was wir alles von uns preisgeben und wie viel andere über uns erfahren können, wenn sie sich in unsere Computer hacken oder auch einfach nur aufmerksam sind. Mittlerweile leben wir in einer Welt voller gläserner Menschen.
    Durch kurze statt Schachtelsätzen ist dieser Thriller sehr dynamisch und rasant. Auch an Spannung fehlt es ihm nicht. Es findet ein reger Wechsel der Handlungsorte und -personen statt, so dass der Leser häufiger ausruft: „Halt nein, ich will erst wissen, wie es hier weiter geht.“ Auch das verleiht der gesamten Handlung Schwung. Es gefällt mir, dass die Charaktere im Laufe der Geschichte an Tiefe gewinnen und sie ein Gesicht bekommen. Der Leser kann sich in sie hineinfühlen und versteht ihre Handlungen. Die Hauptcharaktere sind mit Sicherheit die junge, aber toughe Staatsanwältin Julia Murnau und der Afghanistan-Veteran und ehemaliger LKA-ler Mark West. Dass der Leser auch über die Vergangenheit von West informiert wird fand ich sehr spannend und gut, da es der aktuellen Handlung Tiefe verleiht und einen zusätzlichen Handlungsstrang bildet.

    Mir hat dieser Thriller gefallen, da er spannend, unterhaltend und gut recherchiert war. Deshalb erhält er von mir gute vier von fünf Sternen!

  11. 5 out of 5

    „Glashaus“ ist der Name einer geheimen Sondereinheit zur Bekämpfung von Cyberkriminalität unter der Leitung von Ex-BKA-Vize Jörg Warninger. Mit dabei sind der ehemalige Polizist und Afghanistan-Veteran Mark West, die junge Staatsanwältin Julia Murnau und IT-Spezialist Torsten Radinger.
    Die Kanzlerin liegt nach einem Autounfall im Koma, Kanzleramtschef Hofer schmiedet böse Pläne und ein Hacker, der sich Goodspeed nennt, will die Herrschaft über den Cyberspace erringen – mit allen Mitteln. Außerdem gibt es in der SE Glashaus auch noch einen Verräter.
    Ein erschreckendes Szenario, das Christian Gailus sich da ausgedacht hat. Freiheit versus Sicherheit. Totale Überwachung und Kontrolle von Individuen. Wie kann sich ein Staat gegen Cyberattacken und Terrorismus wehren? Ist dies alles nur Fiktion oder schon die Realität?
    Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Mark und Julia sind mir sofort ans Herz gewachsen. Mark, der seit einem Einsatz in Afghanistan ein Loch im Kopf hat, kämpft mit den Dämonen seiner Vergangenheit und Julia ist die Einzige, die zu ihm hält.
    Viele Ebenen des organisierten Verbrechens und des Ermittlungsapparates werden berührt. Geheimdienstliche Aktivitäten sind im Spiel. Der einzelne Mensch wird oftmals hart getroffen von den Handlungen der Mächtigen und ihrer brutalen Handlanger.
    Rasanter Thriller mit einem intensiven Spannungsbogen und einem Ende, das geradezu nach einer Fortsetzung schreit. Bestens recherchiert und gut erklärt.

    Fazit: Thriller made in Germany. Spannend, erschreckend, real!

  12. 4 out of 5

    Ich habe das Buch von der Seite vorablesen.de zur Verfügung gestellt bekommen,das beeinflusst jedoch nicht meine Bewertung.

    Das Cover des Buches ist nicht außergewöhnlich, allerdings passt es gut zur Thematik des Buches.

    Der Stil des Autors ist relativ einfach und gut verständlich, trotzdem fiel es mir am Anfang scher in das Buch hineinzufinden…es lohnt sicher aber durchzuhalten ! Aufgrund des schwierigen Einstiegs gibts auch nur 4 Sterne.

    Das Buch behandelt eine sehr aktuelle Thematik, auch gefiel mir, das es in Deutschland spielt und somit näher an dem Leser ist.
    Es beginnt mit dem Absturz eines Flugzeuges in den Bundestag….verursacht von dem Hacker Godspeed der ganz eigene Pläne verfolgt und dessen Symbol eine Erdkugel mit einem Omegasymbol umschlossen von zwei Händen ist.Das Team der Spezialeinheit Glashaus wird dem Leser vorgestellt, hier wird klar, die Figuren sind auch nur Menschen, jeder hat hier sein Päckchen zu tragen, was das Geschehen authentisch macht.Auch die fiktive Bundeskanzlerin Aglaia Schächter spielt eine tragende Rolle in dem Buch.Nach einer Einlesungsphase nimmt die Geschichte ordentlich Fahrt auf und es gibt auch eine Reihe überraschender Twists und nette Informationen über die technischen Entwicklungen/Möglichkeiten heutzutage.

    Fazit:
    Wer sich für Cyberkriminalität, verpackt in einem Thriller, interessiert, ist hier gut aufgehoben.

  13. 4 out of 5

    Vom Innenministerium ins Leben gerufen, versucht die neue Geheimeinheit Glashaus schwerkriminellen Internetverbrechern auf die Spur zu kommen. Derzeit steht Godspeed auf ihrer Liste, denn er hat bisher die schwersten Angriffe auf den Staat und seine Bürger von allen verübt. Doch die Besten sind meistens schwer zu finden und so muss die Einheit viele Rückschläge ertragen, bis sie ihn endlich bezwingen können.

    Die Geschichte zeigt eindrucksvoll wie das Internet und seine vielen technischen Möglichkeiten für eigene schädliche Zwecke missbraucht werden können und was für erschreckende weitreichende Folgen beispielsweise Stromausfälle nach sich ziehen können. Obwohl ich diesen Teil etwas unrealistisch fand. Ein halber Tag Stromausfall führt gewiss nicht zu einem derartigen Zusammenbruch der Zivilisation. Die Geschichte nimmt bis zur Mitte an Fahrt auf, flacht danach allerdings etwas ab. Immer mehr Intrigen werden gesponnen und kommen auch ans Licht und auch einige Opfer müssen ihr Leben lassen. Meistens hatte ich das Gefühl, dass die Glashauseinheit Godspeeds nicht so ganz auf der Spur ist, sondern größtenteils im Trüben fischt und sie ihn eigentlich nur schnappen, weil er es zulässt. Da ist mehr Glück als Verstand im Spiele. Dennoch konnte mich die technische Präzision und das Know-how, welches dahintersteckt überzeugen. Spannend und erschreckend dystopisch!

  14. 4 out of 5

    Da die Gefahr von Cyberattacken immer größer wird und die Bundesregierung Deutschlands festgestellt hat, dass sie im Ernstfall nicht ausreichend reagieren kann, wird eine neue Behörde ins Leben gerufen – das Glashaus. Beim Glashaus handelt es sich um eine Behördenübergreifende Einheit aus LKA, BND, Verfassungsschutz, MAD, Cyber-Abwehr Zentrum und der Staatsanwaltschaft. Offiziell untersteht das Glashaus dem Innenministerium und damit auch dem Parlament, doch unter den Politikern dort hat sich die Gründung der Einheit noch gar nicht rumgesprochen. Zum Vorteil des Glashauses, denn dieses will schnell und unbürokratisch handeln können.
    Die Mitglieder des Glashauses (insg. 24 Angestellte) haben nichtmal ihr Equipment komplett aufgebaut, da werden sie auch schon gebraucht. Ein Hacker Namens Godspeed startet seine erste Attacke und macht die Notwendigkeit des Glashauses offensichtlich. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt – Aktion und Reaktion – Godspeed hat nur einen entscheidenen Vorteil, er hatte jahrelang Zeit für die Planung. Ihm Gegenüber steht ein sich noch nicht eingearbeitetes Team, das auch zu entscheiden hat, wie weit der Staat gehen darf um die Attacken abzuwehren ? Wo ist die Grenze ? Was ist vertretbar ?

    Die Gefahr von Cyberkriminalität ist ein hochaktuelles Thema und wird wohl auch noch über eine sehr lange Zeit aktuell bleiben. Im Buch wird eines der schlimmsten Szenarien durchgespiel, Cyberterroristen versuchen ganz Deutschland zu destabilisieren. Um nicht zu viel vorweg zu nehmen möchte ich mich zum Verlauf und Steigerung gar nicht weiter äußern. Das soll jeder der möchte selber herausfinden und beurteilen.
    Ich für meinen Teil fand den Anfang sehr gelungen. Der Autor springt ein wenig zwischen verschiedenen Handlungssträngen und Personen, die sich aber in einem schlüssigen Bild zusammensetzten. Auf diese Weise baut sich eine gute Spannung auf, die sich bis zur Mitte des Buches hält. Dann verliert sich die Spannung für mich, es wirkt etwas langgezogen und der Fokus wird auf Handlungsstränge gesetzt, die in meinen Augen nicht so entscheidend und auch nicht zwingend notwendig wären. Am Ende nimmt es wieder an Fahrt auf, allerdings wird einiges auch sehr schnell und vielleicht zu nebensachlich, schlaksig aufgelöst. Für mich wäre es noch interessanter, wenn man sich mehr auf den Kern der Geschichte konzentriert hätte.

    Im Gesamten ist das Buch für mich dennoch gelungen und das Lesen hat Spaß gemacht. Es ist schade, dass die Spannung des Beginns nicht gehalten werden konnte. Die Charakter sind interessant und gut durchdacht. Außerdem bleibt die ethische Frage die aufgebracht wird, wie weit darf man gehen um Cyberattacken abzuwehren. Wo ist die Grenze zwischen vertretbar und nicht vertretbar ?

  15. 4 out of 5

    Glashaus ist eine Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Internet sicherer zu machen. Dass sie dabei nicht ganz legal arbeiten stößt einigen Leuten auf. Und besonders einem: Godspeed. Der will nämlich selbst an die Macht und das Internet für seine Zwecke nutzen, weshalb er Glashaus massiv bekämpft.
    Mark West, in Afghanistan verwundet, soll helfen, den Hacker dingfest zu machen. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn der einem immer einen Schritt voraus ist.

    Eigentlich hatte ich hier ein Science-Fiction-Szenario erwartet, bin aber angenehm überrascht worden. Denn die Handlung spielt in der Gegenwart und ist sehr brisant und aktuell. Was alles mit dem Internet machbar ist – erschreckend. Sehr gefesselt hat mich die Szenerie mit dem Stromausfall und wie schnell es dann zur Anarchie kommt. Das hätte man in meinen Augen noch mehr ausbauen können. Und dafür die Szenen mit der Kanzlerin weglassen. Die fand ich nicht wichtig für die Handlung, wenngleich ich sie mit einem Grinsen gelesen habe. Auch wenn die Frau im Buch anders heißt – ihre Reden hatten in meinen Ohren den Klang unserer Kanzlerin.

    Der Autor schreibt sehr anschaulich und die Handlung hat mich durchwegs gefesselt. Auch mit den Charakteren konnte ich gut mitfühlen. Vor allem Mark West hat es mir hier angetan. Am Ende geht alles recht schnell. Hier hätte ich mir noch ein wenig mehr gewünscht. Vor allem beim Tod eines Protagonisten, der mir etwas gleichgültig abgehandelt wurde.

  16. 5 out of 5

    Datenschutz und das Ausspähen von persönlichen Daten durch gewisse Geheimdienste ist momentan ja in aller Munde. Deswegen hat mich das Buch und das Thema sehr interessiert.
    Die ersten drei bis vier Kapitel waren etwas holprig für mich. Man stieg unvermittelt ein, die Sprache war an der ein oder anderen Stelle etwas sehr flapsig und ich wusste gar nicht, worum es geht.
    Das hat sich aber sehr schnell gelegt und das Buch entwickelte sich zu einem wahren Pageturner. Ich habe es an zwei Abenden durchgelesen.
    Es ist spannend, man fiebert mit und immer wieder wird einem bewusst gemacht, die gefährlich es ist, sorglos mit seinen Daten umzugehen. Es ist erschreckend, was Hacker alles über einen erfahren können und was im Dark Net alles passiert. Man bekommt ein mulmiges Gefühl und hofft, dass die Szenarien, die hier beschrieben werden, nicht eintreffen.
    Die Protagonisten waren sympathisch, wenn auch ein bisschen kaputt. Ich habe das Gefühl, das müssen Ermittler momentan immer sein 🙂
    Insgesamt war ich aber sehr zufrieden, deswegen 5 Sterne!

  17. 4 out of 5

    Ein Internetaktivist versucht die Macht an sich zu reißen. Attentate, gefakte Terrorakte, Bombenexplosionen, geheime Daten und Programme – nicht wird ausgelassen. Das neu gegründete Ermittlerteam hat alle Hände voll zu tun, um ihn zu entlarven und unschädlich zu machen.

    Die Charaktere sind sympatisch gezeichnet und nicht ohne Ecken und Kanten. Schwarz/Weiß gibt es bei diesem Thema nicht. Die Story ist gut gegliedert und dank Zeit- und Ortsangaben kann der Leser den einzelnen Handlungssträngen gut folgen. Überraschende Wendungen, falsche Verdächtige und die ganz eigenen Interessen von Staat und Politik machen diesen brisanten und aktuellen Thriller aus.

    Eine tolle und aktuelle Story nicht nur zum Lesen sondern vor allem auch zum Nachdenken darüber, wie wir mit unseren Daten umgehen.

  18. 4 out of 5

    „Wer im Glashaus sitzt…“ – wer kennt es nicht, dieses geflügelte Wort? Dank Netgalley bin ich auf Autor Christian Gailus und seinen Thriller „Glashaus“ aufmerksam geworden. Und tja, was soll ich sagen? Ich bin absolut geflasht von diesem Thriller.

    Die „SE Glashaus“ wurde eingerichtet, um dem Cyberkriminellen „Godspeed“ das Handwerk zu legen und dingfest zu machen. Die Mission steht allerdings von vornherein unter keinem guten Stern, denn nicht nur einigen (mächtigen) Leuten ist die Gruppe ein Dorn im Auge…

    Christian Gailus hat mit „Glashaus“ einen beängstigend (nahezu) realistischen Cyberthriller geschrieben, der von seiner von der ersten Seite stetig steigenden Spannung lebt und bei dem man sich fragt, wie weit Deutschland (oder die ganze Welt) von manchen der hier beschriebenen Szenarien weg ist oder wie lange es noch dauert, bis die Realität das Buch ein- oder sogar überholt hat.
    Die Figuren kommen zumeist sehr authentisch daher und ich als Leser weiß nicht, ob ich vor solchen wie den hier beschriebenen Computernerds Respekt oder Angst haben soll (wahrscheinlich eine Mischung aus beidem *g*).

    Die ein oder andere unlogische und eher unrealistische Szenerie kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass dem Autor ein faszinierender Thriller gelungen ist, den ich kaum aus der Hand legen konnte, weil ich einfach gefangen war in der Welt des Cybercrimes. Gerne mehr davon!!!

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