Kalle und Kasimir – Die rätselhafte Wahrsagerin

4.80 out of 5 basierend auf 5 Kundenbewertungen
(5 Kundenrezensionen)

Eine ganz alltägliche Situation für Kasimir:

„Unauffällig folgen und auskundschaften, wohin die Verdächtige geht!“, ordne ich an. Ich sprinte über die freie Rasenfläche und suche auf der anderen Seite Schutz. Die mausgraue... mehr

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Eine ganz alltägliche Situation für Kasimir:

„Unauffällig folgen und auskundschaften, wohin die Verdächtige geht!“, ordne ich an. Ich sprinte über die freie Rasenfläche und suche auf der anderen Seite Schutz. Die mausgraue Verdächtige hat mich nicht bemerkt.
Als ich mich nach Kalle umsehe, bleibt mir jedoch fast das Herz stehen: Der schwarze Mops hat sich auf den Bauch geworfen und robbt ächzend und schnaufend durch das Gras. Er versucht, sich ganz flach an den Boden zu pressen, der Erfolg ist – man muss es wohl so sagen – eher niederschmetternd.

Als es vermehrt zu Einbrüchen in der Wohngegend von Mops Kalle und Kater Kasimir kommt, ist klar: Es steht ein neuer Fall für unser tierisches Detektivduo an. Nachdem sich Herrchen und Frauchen in getrennt haben, laufen die Ermittlungen nun unter erschwerten Bedingungen. Mops und Kater setzen alles daran, die beiden wieder zu versöhnen. Gekonnt durchschauen sie auch die Masche der Einbrecher, aber erklär das mal den Menschen…

Kalle und Kasimir sind lustige Mops- und Katzenkrimis fürs Herz mit einer Prise Spannung. Nicht nur Tierliebhaber kommen auf ihre Kosten, wenn die beiden auf ihre ganz spezielle Art ermitteln und sich über die Eigenheiten der Menschen wundern.

Geschichten erzählen und mit Tieren umgehen – das waren seit ihrer Kindheit an die herausragenden Interessen der Autorin Mirjam Müntefering (Jahrgang 1969). Als Autorin hat sie bereits über 30 Bücher veröffentlicht, in denen Freundschaft und Liebe die Hauptrolle spielen. Als Tierfreundin führt die „Filmwissenschaftlerin und Fernsehredakteurin a.D.“ seit dem Jahr 2000 ihre eigene Hundeschule. In ihrer Freizeit beschäftigt sie sich außerdem mit Pferden nach dem Prinzip des Natural Horseman Ship, gärtnert leidenschaftlich gern nach britischen Vorbild und versucht sich im Klavierspielen.
Neben dem täglichen Schreiben und dem Unterricht in der Hundeschule ist Mirjam Müntefering zudem mit Lesungen in ganz Deutschland zu Gast.
Ihre einwöchigen Schreiburlaube „ROMANtische Inspiration“ haben schon einigen Neu-Autorinnen zur ersten eigenen Buchveröffentlichung geholfen. Mit ihrer Lebensgefährtin und den gemeinsamen Hunden lebt Mirjam Müntefering in einem alten Fachwerkbauernhof im grünen Teil des Ruhrgebietes zwischen Hühnern, Meerschweinchen und Pferden.

5 reviews for Kalle und Kasimir – Die rätselhafte Wahrsagerin

  1. 5 out of 5

    Kalle und Kasimir ermitteln in einem privaten Fall

    Kater Kasimir und Mops Kalle sind etwas geknickt, Linna und Mads, Herrchen und Frauchen der beiden haben sich getrennt. Das heißt für die beiden Vierbeiner, dass sie jetzt nicht mehr zusammen wohnen. Doch, beide schmieden Pläne, um ihre Menschen wieder zusammen zu bringen. Aber den beiden Hobbydetektiven kommt ein neuer Fall in die Quere, den es aufzulösen gilt. Keine leichte Aufgabe bei getrennten Wohnungen, doch zum Glück fungiert Dobermannhündin Amanda als Botin zwischen den beiden. Wird es ihnen gelingen, die Diebesbande zu schnappen und Linna und Max wieder zu vereinen?

    Da hat sich die Autorin Mirjam Müntefering ganz spezielle, zuckersüße Vierbeiner erdacht mit ihren Protagonisten Kalle und Kasimir. Am liebsten würde ich die Zwei gleich adoptieren, denn sie haben ihr Herz am rechten Fleck. Jedoch sind die menschlichen Charaktere ebenfalls liebenswert und mit ihren Schicksalen habe ich genauso mitgefiebert. Der Fall selbst ist in der heutigen Zeit durchaus so vorstellbar und sicher auch schon irgendwo so passiert. Mirjam Müntefering schreibt sehr kurzweilig und unterhaltend in ansprechender Sprache, viel Witz und gutem Tempo. Die Mischung aus Tierkrimi und Liebesgeschichte ist hier außerordentlich gut geglückt.

    Nur zu gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es unbedingt weiter an Leser, die einen Mix aus Krimi, ermittelnden Tieren und einer Liebesgeschichte eine Chance geben wollen. Ich war nach den ersten Zeilen schockverliebt in die mitspielenden Vierbeiner und möchte gerne mehr aus dieser Reihe lesen. „Kalle & Kasimir – Die rätselhafte Wahrsagerin“ ist bereits der zweite Fall des Katers Kasimir und seines Assistenten, dem Mops Kalle. Das Buch kann jedoch auch prima gelesen werden, ohne den ersten Band zu kennen.

  2. 5 out of 5

    Kater Kasimir und Mops Kalle sind etwas geknickt, Linna und Mads, Herrchen und Frauchen der beiden haben sich getrennt. Das heißt für die beiden Vierbeiner, dass sie jetzt nicht mehr zusammen wohnen. Doch, beide schmieden Pläne, um ihre Menschen wieder zusammen zu bringen. Aber den beiden Hobbydetektiven kommt ein neuer Fall in die Quere, den es aufzulösen gilt. Keine leichte Aufgabe bei getrennten Wohnungen, doch zum Glück fungiert Dobermannhündin Amanda als Botin zwischen den beiden. Wird es ihnen gelingen, die Diebesbande zu schnappen und Linna und Max wieder zu vereinen?

    Da hat sich die Autorin Mirjam Müntefering ganz spezielle, zuckersüße Vierbeiner erdacht mit ihren Protagonisten Kalle und Kasimir. Am liebsten würde ich die Zwei gleich adoptieren, denn sie haben ihr Herz am rechten Fleck. Jedoch sind die menschlichen Charaktere ebenfalls liebenswert und mit ihren Schicksalen habe ich genauso mitgefiebert. Der Fall selbst ist in der heutigen Zeit durchaus so vorstellbar und sicher auch schon irgendwo so passiert. Mirjam Müntefering schreibt sehr kurzweilig und unterhaltend in ansprechender Sprache, viel Witz und gutem Tempo. Die Mischung aus Tierkrimi und Liebesgeschichte ist hier außerordentlich gut geglückt.

    Nur zu gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es unbedingt weiter an Leser, die einen Mix aus Krimi, ermittelnden Tieren und einer Liebesgeschichte eine Chance geben wollen. Ich war nach den ersten Zeilen schockverliebt in die mitspielenden Vierbeiner und möchte gerne mehr aus dieser Reihe lesen. „Kalle & Kasimir – Die rätselhafte Wahrsagerin“ ist bereits der zweite Fall des Katers Kasimir und seines Assistenten, dem Mops Kalle. Das Buch kann jedoch auch prima gelesen werden, ohne den ersten Band zu kennen.

  3. 4 out of 5

    Während Kater Kasimir und Mops Kalle noch angestrengt überlegen, wie sie Herrchen und Frauchen wieder zusammen bringen können, fällt ihnen urplötzlich der nächste Fall vor die Füße. Denn in der Nachbarschaft kommt es seit geraumer Zeit immer wieder zu Einbrüchen, die allerdings häufig erst Tage später bemerkt werden. Der oder die Täter wissen genau wonach sie suchen und wann niemand daheim ist. Spuren werden keine hinterlassen, alles sieht aus wie gehabt, außer der gestohlenen Wertgegenstände. Kalle und Kasimir nehmen sogleich die Ermittlungen auf, die sie schnell zu der Frage führen was eigentlich die seltsame Wahrsagerin, die ebenfalls seit einiger Zeit die Gegend unsicher macht, mit dem Ganzen zu tun hat?

    Nach Mads und Linnas Trennung müssen die Kollegen und Freunde Kalle und Kasimir sich immer etwas einfallen lassen, damit sie sich wenigstens von Zeit zu Zeit sehen können. Am einfachsten wäre es natürlich, die die beiden Besitzer endlich wieder zueinander fänden, dann könnte man auch wieder unter einem Dach wohnen. Von zwei Wohnungen aus ermittelt es sich auch ganz schwer, weshalb die gewitzten Vierbeiner einen Plan aushecken, der hoffentlich genau das bewirkt was er soll, auch wenn sie sich mit manchen menschlichen Begriffen nach wie vor schwer tun. Es ist aber auch wahrlich nicht einfach Dinge wie beispielsweise ‚Romantik‘ zu verstehen.

    Kater und Mops zeigen wieder einmal ihr detektivisches Gespür, was teilweise auf Zufällen, aber eben auch auf Können beruht. Für irgendetwas, außer Unterhaltung, müssen die Krimi-Abende schließlich gut gewesen sein. Der Leser strickt sich natürlich seine eigene Geschichte zusammen, die relativ klar auf der Hand zu liegen scheint. Doch hat die Autorin noch mindestens ein Ass im Ärmel, mit dem man wohl nicht unbedingt gerechnet hätte. Überhaupt, solange der Polizei nicht begreiflich gemacht werden kann, wem sie einmal auf den Zahn fühlen sollten, steht es sowieso in den Sternen, ob die Einbrüche aufgeklärt werden können. Schließlich muss Kalle immer wieder schmerzlich feststellen, dass die Menschen ihn einfach nicht verstehen. Hoffentlich erhört ihn wenigsten seine Hundeherzdame.

    Mit viel Charme kommt auch der zweite Band rund um die tierischen Spürnasen daher. Die Spurensuche folgt vielleicht manchmal recht eigenwilligen Regen, und doch kann einzig durch einen anderen Blickwinkel manches plötzlich glasklar erscheinen, für das man zuvor einfach blind war.

  4. 5 out of 5

    Das erste Abenteuer von Kalle und Kasimir war schon ein Angriff auf die Lachmuskeln und dabei sehr unterhaltsam und spannend. Dass der zweite Band noch einen draufsetzt, ist ungewöhnlich, hier aber absolut gelungen!

    Kalle und Kasimir haben alle Pfoten voll zu tun. Nicht nur, dass sie unbedingt Linna und Mads, ihre Menschen, miteinander versöhnen müssen, damit sie endlich wieder zusammenziehen und die Tiere auch wieder unter einem Dach leben, nein, es treibt sich auch noch eine seltsame Wahrsagerin in der Stadt herum und es gibt eine Einbruchsserie, bei der die Täter keine Spuren hinterlassen. Reichlich zu tun für einen Kater und einen Mops!

    Mirjam Müntefering hat es überaus gut hinbekommen, den Lesern, die den ersten Band nicht kennen, das Wichtigste in wenigen Sätzen zu vermitteln. So kommen auch die wieder locker rein, die sich nicht mehr ganz so gut an den ersten Fall der tierischen Ermittler erinnern. Und beide werden weder mit Informationen zugeschüttet noch mit unklaren Situationen stehengelassen. Das finde ich besonders klasse.

    Wieder wechseln die Kapitel immer ab – einmal aus der Sicht von Kater Kasimir, dann wieder aus der Mopssicht von Kalle. Beim Lesen hat man sofort unterschiedliche Stimmen für beide im Kopf und verwechselt sie auch nicht, da beide völlig unterschiedlich agieren, denken und erzählen. Wirkt der Kater besonders klug, steht der Mops ein wenig einfältig da. Dennoch liebt man beide – und erkennt sehr schnell, dass es auch eine emotionale Intelligenz gibt und Einfältigkeit nicht mit Dummheit gleichzusetzen ist, sondern auch versteckte Intelligenz sein kann.

    Die beiden Tiere kämpfen so unterhaltsam darum, den Menschen verständlich zu machen, wie der Hase läuft, dass man das Buch kaum weglegen kann und es auf einen Rutsch verschlingen möchte. Dabei werden sie nicht extrem vermenschlicht, sondern behalten ihr Naturell. Auch wenn besonders Kalle gern mal ein Wort erfinden muss, gibt es keine spezielle „Tiersprache“ (das nervt mich bei Tierstorys entsetzlich, wenn Gegenstände einen pseudo-kätzischen Ausdruck bekommen). Ein Funkgerät ist ein Quasseldings – aber das nur, weil sich Kalle nicht merken kann, wie es heißt. Das hat Charme und liest sich sehr gut. Mir gefallen auch die Ausdrücke, die bei den beiden aus Emotionen heraus gern mal entstehen. Da gibt es beispielsweise einen daherquatschenden Echthaarpinsel – nur mal als Beispiel. Ich liebe es!

    Es kommt immer wieder zu extrem lustigen Situationen, die für die Menschen komplett anders aussehen, als sie von den Tieren erlebt werden. Da fragt man sich als Tierhalter tatsächlich, wie oft das wohl schon im eigenen Zusammenleben geschehen sein mag und sieht seine tierischen Mitbewohner und ihre Marotten mit völlig anderen Augen.

    Hochgeistige Literatur ist das nicht – aber das will es auch gar nicht sein. Dieses Buch möchte einfach unterhalten, Menschen zum Lachen bringen, Spaß machen – und das schafft es unheimlich gut! Noch dazu entwickeln sich die Figuren weiter, sowohl Mensch als auch Tier. Das ist mir persönlich bei Serien sehr wichtig. Langeweile kommt in keinem Kapitel auf, nichts ist hanebüchen konstruiert und alles passt wunderbar ineinander, ohne extrem vorhersehbar zu sein.

    Ich hatte bei der Lektüre riesigen Spaß und freue mich schon jetzt auf das nächste Abenteuer mit Kalle und Kasimir. Von mir gibt es auf alle Fälle die vollen fünf Sterne!

  5. 5 out of 5

    „Kalle und Kasimir und die rätselhafte Wahrsagerin“ ist bereits der zweite Fall für das tierische Ermittler-Duo Kalle und Kasimir. Diesmal müssen sie es mit einer Wahrsagerin aufnehmen, die ihre gutgläubigen Kunden geschickt ausspioniert und ihr Mehr-Wissen für dunkle Machenschaften nutzt.

    Das Geschehen wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Kalle und Kasimir erzählt, was im Text optisch durch kleine Knochen beziehungsweise Gräten kenntlich gemacht wird. Besonders gut gefällt mir, dass Miriam Müntefering die typischen Charaktereigenschaften von Hunden und Katzen in ihrem Roman deutlich aufzeigt und ihren tierischen Helden die dazu passende Sprache verleiht. Kalle ist ein bodenständiger, schlichter Ruhrgebiets-Mops, dessen Gedanken ständig um sein Futter (und seine angebetete Dobermann-Hündin) kreisen, während Kasimir ihm eindeutig geistig überlegen ist und sehr viel Wert auf seine äußere Erscheinung legt. Zusammen bilden sie ein echtes Dream-Team, das nicht nur seine liebsten Menschen wieder in die richtige Spur bringt, sondern es auch mit einer abgezockten Verbrecher-Bande aufnimmt, die in ihrem Revier für ungeklärte Einbrüche verantwortlich ist.

    Ich vergebe fünf Sterne für eine kurzweilige, originelle und witzige Geschichte, die jeden großen und kleinen Leser in ihren Bann zieht.

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