Brandhorst, Andreas

,

Donoghue, Clare

Kein Sterbensort

3.73 out of 5 basierend auf 15 Kundenbewertungen
(15 Kundenrezensionen)

BENNET & LOCKYER ERMITTELN WIEDER …

Jane Bennett, Detective Sergeant bei der Londoner Mordkommission, hat einen richtig schlechten Tag: Ihr Chef, Detective Inspector Mike Lockyer, ist immer noch erschüttert von dem Tod eines Opfers... mehr

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  • Format: eBook
  • Sprache: DE
  • Label: Thriller und Krimis, be, beThrilled
  • Seiten: 416
  • ISBN: 9783732542901
  • Erscheint am 01.02.2017

BENNET & LOCKYER ERMITTELN WIEDER …

Jane Bennett, Detective Sergeant bei der Londoner Mordkommission, hat einen richtig schlechten Tag: Ihr Chef, Detective Inspector Mike Lockyer, ist immer noch erschüttert von dem Tod eines Opfers bei ihrem letzten Mordfall. Doch Jane hat daran zu knabbern, dass er ihr nicht genug vertraute, um dies zu verhindern.

Aber keiner der beiden kann es sich erlauben, der Vergangenheit hinterherzuhängen. Jane erhält einen Anruf: Ein ehemaliger Kollege ist verschwunden. Die Blutspuren in seinem Haus beweisen, dass er mindestens schwer verletzt ist. Sie haben keine Zeit zu verlieren.

Dann wird die Leiche eines jungen Mädchens auf einem Londoner Friedhof gefunden, und die knappen Ressourcen der Polizei müssen auf die beiden Fälle verteilt werden – oder gibt es einen Zusammenhang?

Der meisterhafte Thriller von Clare Donoghue: Jetzt als eBook bei beTHRILLED, das eBook-Imprint für spannende Seiten von Bastei Lübbe.

Clare Donoghue arbeitete lange Zeit bei einer Anwaltskanzlei in London, bevor sie in ihre Heimatstadt Somerset zurückzog, um dort einen Abschluss in Creative Writing an der Bath Spa University zu machen. Seither widmet sie sich dem Schreiben von Spannungsliteratur.

15 Rezensionen für Kein Sterbensort

  1. 4 out of 5

    Detectiv Jane Bennett von der Polizei in London ist gefordert. Ein ehemaliger Kollege , der nun im Ruhestand ist , ist spurlos aus seinem Haus verschwunden. Seine Frau Sue, eine Freundin von Jane Bennett ,macht sich grosse Sorgen. Als sein Turnschuh gefunden wird durchkämmt die Polizei einen Wald und findet ein Grab mit einer toten jungen Frau. Diese wurde vermisst und Detektiv Bennett und ihr Vorgesetzter Maik Lockyer ermitteln im Umfeld der toten Maggie, die Psychologie studiert hatte.

    „Kein Sterbensort“ ist der zweite Band rund um das Ermittlerduo Bennett/Lockyer.Da ich den ersten Band gelesen habe, kann ich schlecht beurteilen wie es ohne Vorkenntnisse ist , mit diesem Buch hier zu beginnen. Ab und zu wird Bezug zu dem vorderen Fall genommen, doch meiner Meinung nach sehr zurückhaltend.
    Sehr schnell wird in dieser Geschichte Spannung aufgebaut. Dies liegt wohl auch daran, weil man als Leser immer wieder Einblicke in die Lage des Opfers hat. Diese Kapitel sind beklemmend realistisch geschrieben, bei mir hat sich Gänsehaut eingestellt.
    Gestört hat mich in dieser Geschichte, das Hierarchie und Kompetenzgerangel der Ermittler. Dieses nahm Mitte Buch doch einen beträchtlichen Platz ein ,dies zu Lasten der Ermittlungen und des Falles . Urplötzlich haben sich die jedoch wie durch Zauberhand im Nichts aufgelöst. Warum dieses Theater, wenn dann ohne sich lange Aussprachen sich alles wieder von selbst regelt? Einige Ermittlungsergebnisse waren zudem an den Haaren herbei gezogen und der Intuition der Ermittler geschuldet. Dies lässt mich leider mit einem schalen Gefühl zurück.
    Jane Bennett hat einen autistischen Sohn, Peter. Zufälligerweise ist der Bruder von Mike Lockyer auch Autist. Je länger je mehr habe ich das Gefühl, Autisten in Thrillern sind gross in Mode. Leider werden sie , wie auch hier , nicht sehr authentisch beschrieben. Peter wird immer wieder bei der Grossmutter „parkiert „,da seine Mutter ja bis in die Nacht hinein arbeitet. Ein unregelmässigen Lebensrhythmus , zwei verschiedene Bezugspersonen, etwas worauf alle Menschen, die unter Autismus leiden, sehr emotional reagieren. Nicht so Peter, der nimmt das locker hin.

  2. 4 out of 5

    Jane ist Ermittlerin bei der Polizei in London und arbeitet zusammen mit ihrem Kollegen Mike an einem Fall. Dabei wurde eine Frau in einem etwas größeren Sarg lebendig unter der Erde begraben. Kurz nach dieser Entdeckung verschwindet ein pensionierter Kollege von Jane. In seiner Garage findet man Blutspuren von ihm. Beide Fälle haben einen gemeinsamen Nenner, den Jane und Mike nach einigen Tagen finden. Der Thriller hat mir ganz gut gefallen. Er ist zu Beginn und auch am Ende sehr spannend. Nur im mittleren Teil hat die Spannung etwas nachgelassen. Die Charaktere wurden gut beschrieben und man kann sich alles gut vorstellen. Auf jeden Fall werde ich auch weitere Thriller dieser Reihe lesen.

  3. 4 out of 5

    Ein verschwundener Polizist, ein Mädchen in einem Grab und unendlich viele Fragen, auf die Jane Bennett und ihr Vorgesetzter DI Lockyer Antworten finden müssen. So beginnt „Kein Sterbensort“ von Clare Donoghue und damit beginnt der Thriller schon einmal extrem spannend. Zudem sind die beiden scheinbar nicht zusammenhängenden Fälle vielleicht gar nicht so unzusammenhängend wie es auf den ersten Blick erscheint.
    Die Autorin hat den Thriller hinsichtlich der Dramaturgie meiner Meinung nach sehr geschickt aufgebaut. Neben der Sichtweise von Jane Bennett und ihren ermittelnden Kollegen erfährt man als Leser auch immer wieder einige Eindrücke aus Sicht der Opfer. Und dieser Perspektivenwechsel trägt dazu bei, den Spannungsbogen aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Mit Lockyer und Bennett hat Clare Donoghue zudem zwei Charaktere geschaffen, die mehrdimensional und mal mehr, mal weniger sympathisch sind. Wobei Jane zu Beginn des Thrillers deutlich besser weg kommt als ihr Vorgesetzter, der doch das eine oder andere zwischenmenschliche sprichwörtliche Fettnäpfen mitnimmt, wo immer er kann. Die Charaktere gewähren allerdings beide Einblicke in ihr Familienleben und ihr Inneres, sodass man unweigerlich Sympathien aufbaut und hofft, dass auch außerhalb des Falles alles gut geht für diese beiden Menschen.
    Clare Donoghue gelingt es, durch einige geschickte Wendungen, den Spannungsbogen bis zum Ende des Thrillers aufrecht zu erhalten.
    Was mich allerdings gestört hat bzw. das Leseerlebnis geschmälert hat, war der teilweise etwas gewöhnungsbedürftige Schreibstil. Manche Formulierungen wirkten gestelzt, extrem förmlich oder schlicht irritierend beim Lesen. Das mag aber eventuell an der Übersetzung liegen. Beispielsweise wird das Wort „dies“ sehr häufig verwendet und das meinem Empfinden nach in Sätzen, in denen man „dies“ nicht unbedingt die erste Wahl für eine Formulierung wäre. Allerdings reichen diese kleinen Irritationen nicht aus, um „Kein Sterbensort“ von Clare Donoghue nicht weiterzuempfehlen.
    Ich komme in einem Gesamturteil auf 4 von 5 Sternen, der Abzug von einem Stern bezieht sich auf den o.g. Sachverhalt der für mich irritierenden Formulierungen, die aber vermutlich der Übersetzung geschuldet sein dürften.

  4. 4 out of 5

    Lewisham ist ein Stadtteil von London und hier führen die Polizisten Jane Bennett und Mike Lockyer ihre Ermittlungen durch. Nach dem vorherigen Fall ist Lockyer irgendwie noch nicht wieder auf der Höhe und die Verantwortung fällt Jane Bennett zu. Gerade jetzt verschwindet ein Kollege, der seit ein paar Jahren in Pension ist. Ein Ereignis, das für die Familie sehr belastend ist, aber auch für die Polizisten, schließlich kennen sie den ehemaligen Kollegen. Auf der Suche stoßen sie per Zufall auf die Leiche einer jungen Frau. Zwei Fälle, die die Ermittler aufs Äußerste fordern.

    Bei diesem Band handelt es sich um den zweiten Band der Reihe um Mike Lockyer und Jane Bennett. Zu Beginn wird einige Male Bezug auf den ersten Fall genommen, auf eine Art, die es sinnvoll erscheinen lässt, zunächst den ersten Band zu lesen. Zum Verständnis des laufenden Falles ist es allerdings zum Glück nicht zwingend erforderlich. Obwohl die Ermittler noch mit der Verarbeitung des vorherigen Geschehnisse beschäftigt und auch in ihrem Privatleben eingespannt sind, müssen sie sich mit hundertprozentigem Einsatz den neuen Untersuchungen widmen. Die Art wie die junge Frau gestorben ist, schließt die Vermutung nicht aus, dass Ähnliches wieder geschehen könnte. Und der verschwundene Ex-Kollege könnte verletzt sein. Es ist also Eile geboten. Doch zunächst geht es nicht so schnell voran wie die Ermittler es sich wünschen würden.

    Die Leiden der Ermittler zu Beginn des Romans sind etwas schwierig nachzuvollziehen, wenn man den Vorgängerband nicht kennt. Dennoch sind die Vorgänge fesselnd beschrieben und vor allen Dingen Jane Bennett wirkt sehr lebendig und authentisch. Sie muss die Verantwortung übernehmen und stellt fest, dass es auch nicht so einfach ist, Leiterin der Ermittlungen zu sein und die Fäden in der Hand zu behalten. Bei der Koordination der Nachforschungen geht sie klug und besonnen vor, obwohl sie manchmal an die Belastungsgrenze gehen muss. Es geht ihr wie vielen Familienmenschen, das schlechte Gewissen wegen der Zeit, die sie nicht mit der Familie verbringt, nagt an ihr. Trotzdem kniet sie sich voll in die Ermittlungen. Zwei Fälle, die die Aufmerksamkeit fordern, akribische Untersuchungen, packend geschildert. Ein wenig auffällig könnte sein, dass Kapitel manchmal mit einem Cliffhanger enden und die folgenden Ereignisse aus der Rückschau geschildert werden. Hier muss man selbst entscheiden, ob das gefällt. Insgesamt bietet die Autorin mit Lockyer und Bennett ein Ermittler-Duo, von dem man gerne mehr lesen möchte und einen fesselnden Kriminalfall, der einige Überraschungen aufweist.

  5. 4 out of 5

    Detectiv Jane Bennett von der Polizei in London ist gefordert. Ein ehemaliger Kollege , der nun im Ruhestand ist , ist spurlos aus seinem Haus verschwunden. Seine Frau Sue, eine Freundin von Jane Bennett ,macht sich grosse Sorgen. Als sein Turnschuh gefunden wird durchkämmt die Polizei einen Wald und findet ein Grab mit einer toten jungen Frau. Diese wurde vermisst und Detektiv Bennett und ihr Vorgesetzter Maik Lockyer ermitteln im Umfeld der toten Maggie, die Psychologie studiert hatte.

    „Kein Sterbensort“ ist der zweite Band rund um das Ermittlerduo Bennett/Lockyer.Da ich den ersten Band gelesen habe, kann ich schlecht beurteilen wie es ohne Vorkenntnisse ist , mit diesem Buch hier zu beginnen. Ab und zu wird Bezug zu dem vorderen Fall genommen, doch meiner Meinung nach sehr zurückhaltend.
    Sehr schnell wird in dieser Geschichte Spannung aufgebaut. Dies liegt wohl auch daran, weil man als Leser immer wieder Einblicke in die Lage des Opfers hat. Diese Kapitel sind beklemmend realistisch geschrieben, bei mir hat sich Gänsehaut eingestellt.
    Gestört hat mich in dieser Geschichte, das Hierarchie und Kompetenzgerangel der Ermittler. Dieses nahm Mitte Buch doch einen beträchtlichen Platz ein ,dies zu Lasten der Ermittlungen und des Falles . Urplötzlich haben sich die jedoch wie durch Zauberhand im Nichts aufgelöst. Warum dieses Theater, wenn dann ohne sich lange Aussprachen sich alles wieder von selbst regelt? Einige Ermittlungsergebnisse waren zudem an den Haaren herbei gezogen und der Intuition der Ermittler geschuldet. Dies lässt mich leider mit einem schalen Gefühl zurück.
    Jane Bennett hat einen autistischen Sohn, Peter. Zufälligerweise ist der Bruder von Mike Lockyer auch Autist. Je länger je mehr habe ich das Gefühl, Autisten in Thrillern sind gross in Mode. Leider werden sie , wie auch hier , nicht sehr authentisch beschrieben. Peter wird immer wieder bei der Grossmutter „parkiert „,da seine Mutter ja bis in die Nacht hinein arbeitet. Ein unregelmässigen Lebensrhythmus , zwei verschiedene Bezugspersonen, etwas worauf alle Menschen, die unter Autismus leiden, sehr emotional reagieren. Nicht so Peter, der nimmt das locker hin.

  6. 3 out of 5

    DS Jane Bennett hat mehrere Fälle zu bearbeiten. Zuerst verschwindet ein pensionierter Ex-Kollege und Freund, und Blut an seinem Wohnort deutet auf ein Verbrechen hin. Dann findet man in einem Park ein Grab mit einer Leiche und es wird nicht die einzige bleiben. Zu allem Überfluss ist Janes Vorgesetzter Mike Lockyer völlig durch den Wind, reagiert kaum auf die Ereignisse, kümmert sich nicht um sich und ist auch ansonsten keine Hilfe. Jane bekommt die Fälle übertragen und muss herausfinden, ob es sich bei dem Mörder um jemanden handelt, der psychologische Experimente betreibt. Dabei bleibt nicht nur ihr Privatleben auf der Strecke, sie gerät in Lebensgefahr.

    Die Leseprobe war spannend und versprach verzwickte Fälle und Ermittler, die nicht unbedingt 08/15 waren. Sind sie auch nicht unbedingt, aber in dem Bedürfnis, sie von der Masse der vielen existierenden anderen Polizisten abzuheben, hat es Donoghue irgendwie übertrieben. Was nützt es, ständig den autistischen Sohn der DS zu erwähnen, wenn es trotzdem keine Auswirkungen auf die Arbeit von Jane hat? Sie kann ihn sowieso dauernd bei ihren Eltern abladen, dieses Glück werden wohl die meisten realen Polizisten nicht haben. Und für die Probleme von Lockyer muss man wohl den Vorgängerband kennen, darauf wird mal kurzzeitig hingewiesen, doch nach einer Aussprache zwischen Lockyer und Bennett ist alles wieder Friede-Freude-Eierkuchen. Ich fand die Arbeit der Ermittler auch alles andere als professionell. Von Anfang an wurde sich auf einen Verdächtigen eingeschossen, ohne überhaupt die Möglichkeit auch nur zu bedenken, dass andere schuldig sein könnten. „Ich habe es in seinen Augen gesehen“ ist für mich keine rationale Erklärung, sorry. Der Schluss war auch nicht gerade ein Paradebeispiel für Logik, aber zumindest war er spannend, was man nicht durchweg von dem Buch sagen konnte. Es ließ sich gut lesen, riss mich aber nicht vom Hocker, und ob ich Wert auf weitere Fälle der beiden Kriminalisten lege, ist eher unsicher. 2,5/5 Punkten.

  7. 4 out of 5

    *Wild streckte ich die Arme nach oben und zur Seite, in alle Richtungen. Ich fühlte nichts, wagte es aber nicht, einen Schritt zu tun, um nicht von den Wänden eines Grabes aufgehalten zu werden. (Edgar Allan Poe)*
    Detective Sergeant Jane Bennett hat nicht gerade ihren besten Tag, den heute soll ihr Vorgesetzter Detective Inspector Mike Lockyer aus seiner Zwangspause zurückkehren. Mike wurde beurlaubt, weil beim letzten Fall einiges schief lief und dadurch ein Opfer zu Tode kam. Außerdem hat sie noch immer daran zu knabbern das Lockyer ihr damals nicht vertraut hatte. Doch, auch wenn Mike nicht mehr derselbe scheint, geht es im Morddezernat weiter. Und so bekommt Jane die Leitung übergeben und hat es gleich mit zwei Fällen zu tun. Ihre Freundin Sue, eine ehemalige Polizistin ruft bei ihr an und meldet ihren Mann Mark, ebenfalls ein ehemaliger Polizist als vermisst. In der Wohnung fand sie auffallende Blutspuren, jedoch von Mark gibt es keine Spur. Jane hofft das sie ihn schnell finden und er nur verletzt sein möge. Im anderen Fall haben sie es mit einer jungen Psychologiestudentin zu tun, die lebendig begraben wurde und in diesem Grab zu Tode kam. Die erste Priorität gehört der toten Studentin, aber je länger sie ermitteln, desto mehr kommt ans Licht, das beide Fälle evtl. zusammenhängen könnten.

    *Meine Meinung:
    Clara Donoghues zweiter Fall des Ermittlerteams Lockyer/Bennett führt uns ein irrsinniges und infames Experiment vor Augen. Taphephobie die Angst lebendig begraben zu werden gehört wohl zu den Urängsten der Menschen und wird hier in diesem Buch näher erörtert und als Tatmotiv verwendet. Schon beim Prolog als ich die Leseprobe damals bei vorablesen las, bekam ich Gänsehaut. Der Thriller lebt auch am Anfang von den Ermittlungen, den Gedanken Qualen und der Handlung des Opfers. Mich hat der Fall wirklich in den Bann gezogen, auch wenn die Autorin manchmal zu sehr in das Privatleben der Ermittler abtauchte. Um die Problematik von Mike Lockyer besser verstehen zu können, wäre es sicher sinnvoll den ersten Teil zu lesen. Am Ende wurde das Buch noch äußerst spannend, diese Spannung allerdings, hätte ich mir das ganze Buch über gewünscht. Das Cover mit dem fließenden Blut in einer Flüssigkeit, gefällt mir gut, auch wenn es wenig mit dem Inhalt zu tun hat. Der Schreibstil war flüssig und gut und ich würde sehr gerne wieder etwas von den beiden Lockyer/Bennett lesen. Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sterne.*

  8. 5 out of 5

    „Kein Sterbensort“ ist der zweite Band aus der „Lockyer & Bennett“-Reihe.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Ermittler, Jane Bennett und Mike Lockyer, kommen sehr sympathisch rüber. Es gibt mehrere Abschnitte, in denen es um Privatleben der Ermittler geht, sodass man ihre Handlungen und Gefühle gut verstehen kann.
    Die Geschichte ist gut durchdacht, die Auflösung ist nachvollziehbar und stimmig. Der Schreibstil von Clare Donoghue ist flüssig und das Buch lässt sich sehr gut lesen.
    Da es der zweite Teil einer Reihe ist, stellt sich natürlich die Frage, ob man „Kein Sterbensort“ lesen kann, ohne den ersten Teil gelesen zu haben. Ich habe den ersten Teil (noch) nicht gelesen, konnte aber der Geschichte gut folgen. Die wichtigsten Ereignisse des ersten Teils, die notwendig sind um den Gemütszustand von Mike Lockyer zu verstehen, werden kurz beschrieben. Gerade deswegen würde ich aber empfehlen, zuerst den ersten Teil zu lesen, da man doch etwas zu viel über den ersten Fall erfährt (z.B. den Namen des Täters).

  9. 4 out of 5

    Mit „Kein Sterbensort“ von Clare Donoghue konnte ich eine neue Thriller-Reihe für mich entdecken. Da ich den ersten Band noch nicht gelesen hatte, bin ich völlig unvoreingenommen an dieses Buch herangegangen.
    Der Einstieg in diesen Thriller ist mehr als rasant und man wird förmlich von einem echten Sog an Ereignissen mitgerissen.
    Der Schreibstil der Autorin konnte mich gleich fesseln, weil der Thriller sehr flüssig zu lesen war und der Spannungsbogen von der ersten Seite an immer wieder gesteigert werden konnte.
    Mit den handelnden Personen kam ich nicht so ganz zurecht. Dies liegt wohl daran, dass ich die Vorgeschichte nicht kenne. Ansonsten wäre so manches Handeln sicher einleuchtender gewesen.
    Insgesamt ist „Kein Sterbensort“ aber ein interessanter Thriller, der sich lohnt gelesen zu werden.

  10. 2 out of 5

    Jane Bennett muss bei der Londoner Kripo einen fiesen Fall nach dem anderen lösen. Eine junge Frau wird tot aufgefunden und zudem wird noch ein pensionierter Kollege vermisst. Als ob das nicht schon genug wäre, hat Janes Vorgesetzter Lockyer private Probleme und lässt Jane mehr oder weniger im Regen stehen. Jane geht an ihre Grenzen.

    Clare Donoghue legt mit „Kein Sterbensort“ den zweiten Band um die Kollegen Bennett und Lockyer vor. Ich kenne den ersten nicht, bin aber trotzdem schnell mit den Gegebenheiten vertraut gewesen. Leider kann ich dementsprechend aber auch nicht sagen, ob mir die Hauptfiguren deswegen etwas fremd blieben, oder ob das an der Geschichte selbst lag. Wie auch immer, ich konnte mit beiden herzlich wenig anfangen. Lockyer bleibt eine abstrakte Person, die wie zufällig immer mal wieder über die Seiten huscht; Bennett wird auf ihren Job und ihren Stress reduziert, hinter diese eindimensionale Fassade durfte man nicht blicken. Die beiden sind nicht wirklich imstande die Geschichte zu tragen, die so langsam ihren Lauf nimmt. Die Autorin konnte leider auch mit der Entwicklung der Handlung bei mir nicht punkten, die durchaus ansprechende Grundidee konnte nicht gut umgesetzt werden. Eine flaue Handlung also, die ein bisschen vor sich hinplätschert, sich dann zu einem etwas spannenderen Höhepunkt aufrafft um dann endgültig in sich zusammenzufallen. Den Stil der Autorin fand ich etwas nichtssagend, nicht schlecht, aber auch nicht wirklich besonders oder neu. Kleine, holprige Unregelmäßigkeiten scheinen mir dann aber doch eher eine Frage der Übersetzung gewesen zu sein.
    Insgesamt ein eher fader Ausflug in die Thrillerwelt, der mich definitiv nicht dazu verleitet, der Autorin noch mal eine Chance zu geben.

  11. 5 out of 5

    Das Buchcover gefiel mir auf den ersten Blick sehr gut, hat aber wie ich nun nach dem Lesen feststellen muss leider so garnichts mit dem Inhalt des Buches zu tun, was ich sehr schade finde. Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr angenehm zu lesen und die Handlungssprünge zwischen den einzelnen Kapiteln empfinde ich wie manch andere auch nicht als störend, da ja immer alles später aufgeklärt wird. Meiner Meinung nach trägt dieser Schreibstil sogar zur Spannung bei, da man immer etwas warten muss, bis eine Erklärung oder Auflösung folgt. Das Ende kam dann für mich völlig überraschend. Leider fand ich es weit hergeholt aber dies ist mein persönlicher Geschmack und rechtfertigt bei diesem wirklich guten Buch keinen Punktabzug. Daher von mir eine absolute Leseempfehlung!

  12. 3 out of 5

    DS Jane Bennett hat viel um die Ohren bei der Mordkommission, ihr Chef ist auch keine große Hilfe, da er sich momentan in einem seelischen Tief befindet. Zudem hat sie einen autistischen Sohn, für den sie viel zu wenig Zeit hat, was sie zusätzlich belastet. Da erreicht sie ein Hilferuf ihrer Freundin Sue, einer früheren Kollegin. Ihr Ehemann Mark, ebenfalls ein früherer Polizist, ist verschwunden. Im Haus finden sich Blutspuren, die ihm zugeordnet werden können. Auch ein Turnschuh mit seinem Blut daran wird in einem Park gefunden. Bei den Ermittlungen dort stoßen die Polizisten auf einen Hohlraum mit der Leiche einer jungen Frau darin, die hier lebendig begraben wurde. Gibt es vielleicht eine Verbindung zwischen den beiden Fällen?

    Leider ist mir der erste Teil dieser Serie um Jane Bennett und ihren Chef Lockyer nicht bekannt, das erschwerte das Verständnis des zweiten Teils erheblich. Hier hätte ich mir dringend ein paar Erklärungen gewünscht. Jane ist eine schwer arbeitende, sympathische Frau, Lockyer kommt da nicht so gut weg, er hat offenbar große psychische Probleme (warum, wird nicht erklärt, dazu muss man wohl den ersten Teil gelesen haben). Was ich sehr merkwürdig fand war, wie die beiden miteinander umgangen. Wie einmal beiläufig erwähnt wurde, haben sie wohl mal eine Nacht miteinander verbracht. Jane verhält sich ihm gegenüber geradezu unterwürfig und selbst wenn sie alleine sind, siezen sie sich dennoch – das fand ich nicht sehr realistisch.

    Parallel zu den Ermittlungen der Polizei wurden immer wieder Einblendungen mit den Gedanken der lebendig begrabenen Frau eingefügt – sehr interessant und auch beklemmend! Nach einigen Längen am Anfang des Buches wurde es zum Ende hin doch noch recht spannend und es gab noch eine unerwartete Wende. Insgesamt ganz gut zu lesen, mit kleinen Einschränkungen, wie beschrieben.

  13. 4 out of 5

    Nachdem Jane Bennets Chef in einem seelischen Tief gefangen ist, wird ihr die Leitung der Ermittlung in einem bizarren Mordfall übertragen. Damit steht Jane vor großen Herausforderungen. Sie muss ihre ganze Kraft in die Ermittlung und deren Leitung investieren und gleichzeitig gegen ihr schlechtes Gewissen kämpfen, weil sie zu wenig Zeit mit ihrem autistischen 10-jährigene Sohn verbringen kann. Dieser Konflikt wird in meinen Augen sehr gut zum Ausdruck gebracht und Jane wird dadurch als Frau, Mutter und Ermittlerin sympathisch.
    Sehr gut ist es der Autorin gelungen die Panik der Opfer zu Papier zu bringen. Streckenweise hatte ich da beim Lesen auch die Luft angehalten.
    Die Indizien und die darauf beruhenden Schlussfolgerungen der Ermittler weisen immer wieder auf neue mögliche Täter hin. Etwa in der Mitte des Buches dachte ich: jetzt ist der Täter bekannt. Warum soll ich denn nun noch so viele Seiten bis zum Ende lesen? Aber weit gefehlt! Zum Ende hin gewinnt die Handlung noch richtig an Fahrt. Wird aufregend und spannend. Nie im Leben wäre ich auf den wahren Täter gekommen. Ja und so muss ein Thriller sein!
    Von mir gibt’s deshalb eine uneingeschränkte Leseempfehlung und 4 Lese-Sterne.

  14. 2 out of 5

    Clare Donoghue – Kein Sterbensort

    Detective Sergeant Jane Bennett hat einen achtjährigen Sohn der an Autismus leidet. Seit sie an dem Fall ihres verschwundenen Ex-Kollegen Mark arbeitet, hat sie kaum noch Zeit für Peter, ihren Sohn, der immer mehr Zeit bei seiner Großmutter verbringt. Doch sie hat es ihrer Freundin Sue versprochen: Sie wird Mark finden. Bei der Suche nach ihm findet sie allerdings etwas anderes: ein Grab. Später wird klar, hier hat jemand eine Frau bei lebendigem Leib eingesperrt und ein Luftschlauch sowie eine installierte Kamera weisen daraufhin, dass der Täter der jungen Frau bei Sterben zugeschaut hat. Schnell ist ein Verdächtiger gefunden, doch es gibt auch noch Parallelen zu einem sechs Jahre alten Fall. Als die Ermittler auf ein weiteres Grab stoßen, scheint nichts mehr so zu sein, wie vermutet.

    Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar, über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst dies meine ehrliche Meinung nicht.

    „Kein Sterbensort“ von Clare Donoghue ist der erste Thriller den ich von der Autorin gelesen habe und wird wahrscheinlich auch mein letzter sein.
    Die Grundidee finde ich gut, ein vermisster Ex-Polizist, eine sympathische aber leicht überforderte Ermittlerin mit Ecken und Kanten, dazu noch private Probleme mit einem autistischen Kind und den Eltern; ein Chef, der ebenfalls nicht mit sich im Reinen ist, nette Kollegen, ein spektakulärer Fund: nämlich eine Leiche in einem Grab, das auf mehr hoffen lässt. All das hätte Potenzial zu einem guten Thriller.
    Leider kam ich erst mal kaum in die Geschichte rein, da ich stellenweise das Gefühl hatte, das mir Wissen aus dem Vorfall fehlt, denn hier hat sich die Story immer wieder auf einen Bruder vom direkten Vorgesetzten bezogen, Detective Inspector Lockyer, der in irgendeine Mordserie (?) verwickelt war und nun ebenfalls neben der Spur ist. Dazu hätte ich gern ein bisschen mehr Hintergrundinfos zu der alleinerziehenden Jane gehabt, und das was ich erfahren hab, hat sich ständig wiederholt.
    Auch im Bezug auf einen Schlaganfall oder einer TIA wurde hier nicht besonders gut recherchiert, was ich sehr bedauerlich finde.
    Die Story selbst wirkte interessant, hatte ein paar unvorhergesehene Wendungen, hielt Überraschungen und einige faszinierende Charaktere bereit, aber für mich persönlich fehlte der Thrill und auch der Schwung in der Story, denn die plätscherte nur lauwarm vor sich hin.
    Wirklich sehr sehr schade, ich hatte mir nach der Leseprobe deutlich mehr erhofft. Aber hier schien der Funke einfach nicht überzuspringen, was ja durchaus mal passieren kann.
    Auch die Charaktere blieben blass, ich bekam nicht so den richtigen Zugang zu ihnen auch wenn ich den Gerichtsmediziner Dave ganz sympathisch finde.
    Irgendwie hätten dem Thriller meiner Meinung nach ein paar mehr Seiten gut getan, etwas mehr Spannung wäre toll gewesen und wenn die Charaktere etwas mehr Tiefe und lebendiger gewesen wären, wäre es sicherlich ein ganz tolles Buch gewesen.
    Für mich hat es leider überhaupt nicht gereicht und es tut mir leid, keine bessere Rezension schreiben zu können.
    Aber ich muss auch betonen, dass die Handlungsorte insbesondere die Beschreibungen des Grabes sehr detailliert waren, und ich die Beklemmung spüren konnte. Auch die Vernehmung vom Verdächtigen hatte kurzzeitig an Fahrt aufgenommen.

    Das Cover ist ein Blickfang und gefällt mir gut, auch wenn ich keinen direkten Zusammenhang zum Inhalt des Buches sehe.

    Fazit: Ich denke, wer den ersten Teil kennt, wird an diesem Buch seine Freude haben, mir fehlte einfach der gewisse Funke.

    Von mir gibt es eine eingeschränkte Leseempfehlung und 2,5 Sterne.

  15. 4 out of 5

    *Zusammenfassung*. Jane steht vor mehr als einem Problem: Da ist ein ermordetes Mädchen, ein verschwundener ehemaliger Polizist, zu allem Überfluss ist ihr Vorgesetzter nach Komplikationen beim letzten Fall nicht wirklich hilfreich und ihren Sohn sieht sie auch kaum. Nun sind nicht nur die verfügbaren Kapazitäten der Polizei begrenzt, sondern auch ihre eigenen, und das bringt nicht nur sie an ihre Grenzen.

    *Erster Satz.* Maggie versuchte zu laufen, aber sie spürte ihre Füße nicht.

    *Cover.* Bevor ich das Buch gelesen habe, hat mir das Cover gut gefallen und rein optisch hat sich daran natürlich nichts geändert. Allerdings sehe ich keinen echten Zusammenhang zwischen Inhalt und Coverbild, daher keine uneingeschränkte Begeisterung.
    Der Titel hingegen gefällt mir ziemlich gut, ich mag die Abänderung der Phrase „Kein Sterbenswort“, wegen der mich das Buch ursprünglich angesprochen hatte.

    *Inhalt.* Der Inhalt des Krimis hat mir ziemlich gut gefallen. Er war spannend und nicht vorhersehbar (für mich jedenfalls, vielleicht bin ich auch nur nicht clever genug) und es hat mir gefallen, wie er erzählt wurde.
    Zu Beginn passierte viel auf einmal und es schien mir ein wenig, als hetze man durch die Handlung, aber das legte sich mit der Zeit – vielleicht hat man das Gefühl etwas weniger, wenn man den ersten Teil gelesen hat, das kann ich nun nicht beurteilen.
    Einen Pluspunkt erhielt der Krimi bei mir, weil über einzelne Strecken Handlungen, die zu verschiedenen Zeitpunkten stattfanden, parallel erzählt werden, die Idee fand ich gut.

    *Personen.* Das mit den Personen ist so eine Sache. Ich mochte sie alle, man lernt sie schnell kennen und sie werden ziemlich deutlich charakterisiert, das war schön. Allerdings handelt der ein oder andere in meinen Augen für den Leser wenig nachvollziehbar; das könnte Absicht sein oder möglicherweise daran liegen, dass wir hier einen zweiten Teil vor uns haben, der gewisse Kenntnisse voraussetzt. Es kam mehr als einmal vor, dass ich mit einem dicken „hä?!“ auf der Stirn mit dem Buch hier saß, weil sich mir getätigte Schlussfolgerungen oder Reaktionen einfach nicht erschlossen.
    Von Janes Familie erfährt man recht wenig, das charakterisiert jedoch Janes Verhältnis zu ihnen sehr schön, denn sie bekommt auch nicht allzu viel mit.

    *Fazit.* Insgesamt ein wirklich guter Krimi, den ich jedem Krimileser empfehlen kann. Spannende Handlung, die an vielen Stellen so fundiert wirkte, dass ich das Gefühl hatte, so könnte es wirklich passieren. Hin und wieder für mein Gefühl einige kleinere Lücken und Dinge, die keinen Sinn ergaben, aber das sind nur kleine Abstriche.

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