Theißen, Michael

Leons Erbe

4.14 out of 5 basierend auf 14 Kundenbewertungen
(14 Kundenrezensionen)

Für Katja bricht eine Welt zusammen, als ihr Sohn Leon bei einem Autounfall ums Leben kommt. Es ist der zweite schwere Schicksalsschlag in kurzer Zeit. Erst vor sechs Monaten ist ihre Schwester spurlos verschwunden. Als Katja nach Leons Trauerfeier... mehr

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  • Format: eBook
  • Sprache: DE
  • Serie: Hochspannung
  • Label: Thriller und Krimis, be, beThrilled
  • Seiten: 300
  • ISBN: 9783732525102
  • Erscheint am 02.05.2016

Für Katja bricht eine Welt zusammen, als ihr Sohn Leon bei einem Autounfall ums Leben kommt. Es ist der zweite schwere Schicksalsschlag in kurzer Zeit. Erst vor sechs Monaten ist ihre Schwester spurlos verschwunden. Als Katja nach Leons Trauerfeier einen Anruf erhält, überschlagen sich die Ereignisse: Ein Notar ist im Besitz einer Kiste, die Leon seiner Mutter vererbt hat. Als Katja die Kiste öffnet, entdeckt sie darin ein Armband, das ihrer Schwester gehörte. Wie ist ihr Sohn in den Besitz dieses Armbandes gekommen? Und warum hat er es bei einem Notar hinterlegt? Was will Leon seiner Mutter aus dem Tod heraus damit sagen? Für Katja beginnt eine Suche nach der Wahrheit – nichtsahnend, dass sie damit die Tür zu einem dunklen Familiengeheimnis öffnet …

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14 reviews for Leons Erbe

  1. 4 out of 5

    Neben diesem Cover, das sowohl schön als auch unheimlich ist, hat mich vor allem der Klappentext auf das Buch neugierig gemacht. Für mich klang es nach einem Thriller, der etwas von den üblichen Abläufen in dem Genre abweicht und genau das habe ich auch bekommen!

    Innerhalb kürzester Zeit passieren in Katjas Leben zwei furchtbare Dinge, die ihr den Boden unter den Füßen wegreißen. Zuerst verschwindet ihre kleine Schwester Nicci Spulos und dann – 6 Monate später – verliert sie auch noch ihren Sohn durch einen Autounfall mit Fahrerflucht. Katja steckt in einem tiefen Loch aus Trauer und schafft es kaum ihr eigenes Leben aufrecht zu erhalten. Trotzdem versucht ihr Mann alles, um den Mörder seines Sohnes zu finden, und engagiert sogar einen Privatdetektiv. Doch als ihr Mann zusammengeschlagen aufgefunden wird, zieht er sich zurück und Katja selbst muss sich auf die Suche nach der Wahrheit machen. Da aber sowohl der Tod ihres Sohnes als auch das Verschwinden ihrer Schwester noch ungeklärt sind, tun sich bald mehr Baustellen auf, als Katja bewältigen kann. Doch während ihrer Suche stößt Katja in ein Wespennest aus Verstrickungen, das immer mehr Fragen aufwirft und sie ihre Familie in einem neuen Licht sehen lässt.

    Mit den handelnden Personen bin ich nicht recht warm geworden, was aber auch daran liegt, das man jedem irgendwie misstraut. Aber auch Katjas Verhalten konnte ich nicht in allen Punkten nachvollziehen – auch wenn der Autor sich wirklich um passende Erklärungen bemüht hat! Alle anderen Personen hatten für mich etwas Unheimliches oder Abstoßendes an sich. Sei es die leidende Mutter, der engagierte Mann oder die mysteriöse Lehrerin. So richtig warm bin ich mit niemandem geworden.

    Der Schreibstil hat mir, vor allem für eine Debüt, richtig gut gefallen! Die Geschichte ließ sich sehr leicht und flüssig lesen. Mir fiel es sehr leicht mich von Anfang an in die Geschichte fallen zu lassen und, obwohl ich nur einmal kurz reinlesen wollte, konnte ich das Buch nicht so recht aus der Hand legen. Dadurch, dass Katja nach und nach immer tiefer in die Geheimnisse eindringt und dem Leser nur häppchenweise Informationen zum Verschwinden der Schwester oder zum Unfall des Sohnes gegeben wurde, war das ganze Buch über eine gewisse Spannung zu spüren. Das Cover passt zur Geschichte, wie die Faust aufs Auge, was mich immer begeistert! Insgesamt hat mir die Aufmachung der Geschichte wirklich sehr gut gefallen, nur das Ende konnte mich persönlich leider nicht vollkommen überzeugen. Die Auflösung aller Geheimnisse und Verstrickungen etwas zu plötzlich und war mir zu schnell abgehandelt. Trotzdem macht das Buch auf mich einen sehr runden und gelungenen Eindruck!

  2. 4 out of 5

    Katja muss nicht nur verkraften, dass ihre Schwester seit einem halben Jahr spurlos verschwunden ist, nun schlägt das Schicksal nochmals mit aller Härte zu als ihr Sohn Leon bei einem Autounfall ums Leben kommt. Obwohl sie jeden erdenklichen Halt benötigt, scheint die Kluft zwischen ihr und ihrem Mann immer tiefer zu werden. Katja ist verzweifelt. Doch dann erhält sie einen seltsamen Anruf, der alles verändert. Ein ihr unbekannter Notar behauptet eine Kiste von Leon erhalten zu haben, die er Katja nach Leons Tod überreichen soll. Als sie das Paket öffnet, traut sie ihren Augen kaum, denn es wird immer mysteriöser…

    Das eigene Kind, oder überhaupt ein Familienmitglied / eine nahestehende Person, zu verlieren, löst eine Menge an Empfindungen aus. In erster Linie vermutlich Trauer, doch auch andere Emotionen brechen immer wieder durch, so dass man nur hoffen kann in solchen Zeiten nicht allein dazustehen. Katja benötigt eine Konstante, einen Halt, der ihr, wie es scheint, nicht gegeben werden kann. Ob dies nun bewusst geschieht oder ob sie gar selbst an ihrer Situation arbeiten muss, sei dahingestellt. Fakt ist jedoch, dass somit schnell deutlich wird, dass hier einiges im Argen liegt und es sicherlich nicht nur ein Geheimnis zu lüften gilt. Die Frage ist allerdings, ob dies wirklich die erhoffte wie gewünschte Befreiung bringt.

    Zahlreiche Theorien beginnen sich im Kopf des Lesers zu materialisieren. Sowohl zu Leons Unfall als auch zum Verschwinden von Katjas Schwester, sogar zu möglichen Verbindungen zwischen den beiden Ereignissen. Bald aber schon muss man sich eingestehen, dass einige notwendige Informationen fehlen, die noch gesammelt werden müssen. Entsprechend übt man sich in Geduld und begleitet Katja auf ihrem Weg, in der Hoffnung, ihre Nachforschungen mögen schnell Früchte tragen.

    Der Autor weiß gekonnt Spannung aufzubauen. Auch wenn man zuweilen über zu viele Zufälle stolpert oder Situationen für zu konstruiert erachtet, bleibt doch Neugierde auf die Auflösung. Inzwischen sind noch einige Möglichkeiten hinzu gekommen, von denen sich nur die wenigsten konkret ausschließen lassen. Somit ist man mehr als gespannt darauf welches Finale nun zu erwarten ist.

  3. 4 out of 5

    Inhalt
    Nachdem Katjas Schwester Nicci vor einem halben Jahr spurlos verschwunden ist, stirbt ihr Sohn Leon bei einem Autounfall. Nach der Beerdigung erhält Katja einen Anruf von einem Notar, der ihr nach Leons Tod eine Kiste von ihm überreichen soll. In der Schachtel befindet sich das Armband von Nicci. Das wirft bei Katja nicht nur die Frage auf, woher Leon das Schmuckstück hatte, sondern auch, wieso er scheinbar mit seinem Tod gerechnet hat. Sie beginnt mit ihren eigenen Recherchen und bringt sich selbst und auch ihr Umfeld in Gefahr.

    Meine Meinung zum Buch
    Die Protagonistin Katja war mir persönlich zu ungestüm, teilweise sogar etwas zu naiv. Doch die Situation, in der sie sich befindet, entschuldigt ein Verhalten jenseits der Norm.

    Im Vergleich zu anderen Psychothrillern hat Michael Theißen eher einen ruhigen Schreibstil und schafft es trotzdem, von Beginn an Spannung aufzubauen. Der Spannungsbogen verläuft zwar manchmal etwas höher und dann wieder etwas niedriger, aber die Geschichte hat mich auf jeder Seite gefangen gehalten.

    Der Autor lockt seine Leser gerne auf eine Fährte, so dass sich ein Verdächtiger herauskristallisiert, nur, um die Gegebenheiten dann wieder aufzulösen und den Verdächtigen zu entlasten.

    Das Ende war für mich sehr überraschend und wirkte auf mich stark konstruiert, dennoch konnte das Buch mich insgesamt überzeugen.

  4. 5 out of 5

    Der Klappentext des Buches hat mich sehr neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht – im Gegenteil. Das Buch beginnt spannend und der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten. Es hat ausreichend überraschende Wendungen und ich lag mit meinen Vermutungen, wie alles zusammenhängt, mehrfach daneben. Die Hauptakteure des Buches sind gut beschrieben und ich konnte mir alle gut vorstellen. Auch der lockere und flüssige Schreibstil hat das Lesen sehr angenehm gemacht.
    Michael Theißen hat mich mit seinem Debütroman vollständig überzeugt und ich hoffe, dass es nicht sein letztes Buch bleibt und ich noch einige von ihm lesen darf.

  5. 5 out of 5

    Für Katja bricht eine Welt zusammen, als ihr Sohn Leon bei einem Autounfall ums Leben kommt. Es ist der zweite schwere Schicksalsschlag in kurzer Zeit. Erst vor sechs Monaten ist ihre Schwester spurlos verschwunden. Als Katja nach Leons Trauerfeier einen Anruf erhält, überschlagen sich die Ereignisse: Ein Notar ist im Besitz einer Kiste, die Leon seiner Mutter vererbt hat. Als Katja die Kiste öffnet, entdeckt sie darin ein Armband, das ihrer Schwester gehörte. Wie ist ihr Sohn in den Besitz dieses Armbandes gekommen? Und warum hat er es bei einem Notar hinterlegt? Was will Leon seiner Mutter aus dem Tod heraus damit sagen? Für Katja beginnt eine Suche nach der Wahrheit – nichtsahnend, dass sie damit die Tür zu einem dunklen Familiengeheimnis öffnet …

    Das Cover des Buches fällt sofort ins Auge und passt perfekt zum Inhalt, da das Armband mit dem Anhänger eine große Rolle in diesem Buch spielt.

    Die Kapitel sind relativ kurz gehalten, ebenso wie die Sätze, was mir sehr gut gefiel. Ebenso überzeugen konnte mich, dass die Geschcihte in der Ich-Form – aus der Sicht von Katja (Leons Mutter) – geschrieben ist, was sehr gut zur Story passt.

    Teilweise war allerdings eine holprige Satzstellung vorhanden, die mich etwas irritierte („Sie übergab mir ihn wortlos.“).

    Was ich unglaubwürdig und unlogisch fand ist, dass Katja sich nie bei der Polizei meldete, obwohl sie „Zeugin“ eines Mordes war und auch die Polizei sich erst sehr spät bei ihr meldete (Fingerabdrücke???).

    Fazit: Trotz einiger Ungereimtheiten in der Handlung und in der Satzstellung ein sehr spannender Thriller mit überraschender Auflösung (obwohl man eigentlich dahinter kommen könnte). Lesempfehlung für Thriller-Fans, die kleine Fehler nicht stören. 4,5 Sterne.

  6. 4 out of 5

    Katja hat ihr einziges Kind bei einem Autounfall verloren. Doch es ist nicht der einzige Schicksalsschlag, den ihre Welt ins wanken bringt. Vor einigen Monaten ist ihre geliebte Schwester Nicci spurlos verschwunden. Nach Leons Beerdigung erhält sie einen Anruf von einem Notar. Er hat etwas für sie, was er ihr von ihrem Sohn geben soll. Als Katja die Kiste öffnet, befindet sich dort das Armband ihrer Schwester und ein Stein gerät ins Rollen. Wie kommt Leon an dieses Armband? Was möchte Leon ihr sagen? Katja macht sich auf die Suche nach der Wahrheit…

    Schon mit dem Prolog wird die Spannung in die Höhe getrieben. Katja erzählt von ihren nächtlichen Albtraum, den sie seit dem Tod ihres Sohnes hat. Dieser Albtraum packt einen und zieht einen in die Geschichte herein.

    Erzählt wird die Geschichte von Katja. Man erlebt ihre Gefühle, die Wut, Angst, Verzweiflung hautnah und macht sich mit ihr auf Spurensuche. Mit ihr stößt man auf immer mehr Fragen, die einen noch mehr Verzweifeln lassen. Irgendwie scheint so gar nichts zusammen zu passen und ab einen gewissen Punkt sehnt man sich als Leser nach der Auflösung. Und dann auch gerne eine Auflösung die passt. Hier hat Michael Theißen ein sehr gutes Händchen gehabt, denn am Ende sind alle Fragen beantwortet, es ergibt sich ein schlüssiges Bild und man wird überrascht. Denn bei allen Nachforschungen die Katja so gemacht hat, darauf bin ich nicht gekommen.

    In „Leons Erbe“ ist alles von Anfang bis zum Ende stimmig. Katja ist eine gelungene Protagonistin, deren Handlungen immer verständlich waren und die mir sehr Nahe gekommen ist. Die Spannung ist bis auf wenige Einbußen immer präsent und sehr hoch angesiedelt und das Buch entwickelte sich zu einem richtigen Pageturner, den man nicht aus der Hand legen konnte.

    Ich bin sehr gespannt darauf, was noch so aus der „Feder“ von Michael Theißen kommen wird.

  7. 5 out of 5

    Über dieses Buch bin ich immer häufiger gestolpert.
    Im Grunde lese ich sehr gerne Thriller, da ich mich aber die letzten Thriller die ich gelesen hatte schwer enttäuscht haben, habe ich eine kurze Pause aus diesem Genre gemacht.

    Bis jetzt, denn „Leons Erbe“ überzeugte mich auf Anhieb, das Cover fiel mir sofort auf, doch auch der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb.
    Durch die relativ geringe Seitenzahl von gerade mal 230 Seiten habe ich diese Buch in weniger als zwei Stunden verschlungen.
    Ich muss ja gestehen das meine Erwartungen extrem hoch waren, doch der Autor hat es geschafft, endlich wieder ein Thriller der mich völlig gefesselt und mitgerissen hat.

    Katjas Welt bricht von einem auf den anderen Tag zusammen, zwei schwere Schicksalsschläge muss sie innerhalb kurzer Zeit verkraften.
    Doch noch ahnt sie nicht das alles noch schlimmer kommt und ihr alles abverlangt!

    Der Schreibstil des Autorin liest sich flüssig und in einem Zug.
    Somit habe ich dieses Buch quasi inhaliert.
    Das Buch beginnt mit einem spannenden Prolog, dieser Prolog machte mich unglaublich neugierig.
    Nach wenigen Seiten war ich völlig in der Story gefangen.

    Die Charaktere hat der Autor authentisch und detailliert gezeichnet.

    Die Handlung ist fesselnd und unglaublich spannend.
    Geschickte Wendungen sorgten für zusätzliche Spannung und machten dieses Buch völlig unvorhersehbar.

    Ich für meinen Teil bin echt begeistert und kann euch diesen Thriller nur ans Herz legen.
    Klare Empfehlung.

    Fazit:
    Mit „Leons Erbe“ ist dem Autoren ein rasanter und spannungsgeladener Thriller gelungen der mich völlig mitgerissen hat.
    Natürlich bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl.

  8. 3 out of 5

    [REZENSION] Leons Erbe | Michael Theissen

    Verlag: Bastei Entertainment | Erschienen: 02.05.2016 | Seiten: 300 | Reihe//Teil: Hochspannung/ 18 | Preis: Taschenbuch 12,90€, eBook 5,99€

    Klapptext:
    Für Katja bricht eine Welt zusammen, als ihr Sohn Leon bei einem Autounfall ums Leben kommt. Es ist der zweite schwere Schicksalsschlag in kurzer Zeit. Erst vor sechs Monaten ist ihre Schwester spurlos verschwunden. Als Katja nach Leons Trauerfeier einen Anruf erhält, überschlagen sich die Ereignisse: Ein Notar ist im Besitz einer Kiste, die Leon seiner Mutter vererbt hat. Als Katja die Kiste öffnet, entdeckt sie darin ein Armband, das ihrer Schwester gehörte. Wie ist ihr Sohn in den Besitz dieses Armbandes gekommen? Und warum hat er es bei einem Notar hinterlegt? Was will Leon seiner Mutter aus dem Tod heraus damit sagen? Für Katja beginnt eine Suche nach der Wahrheit – nichtsahnend, dass sie damit die Tür zu einem dunklen Familiengeheimnis öffnet …

    Meine Meinung:
    Auf Leons Erbe bin ich aufmerksam geworden, weil der Autor Michael Theissen mir das Buch als Reziexemplar angeboten hat. Darauf hin habe ich mir den Klapptext durchgelesen und war direkt Interessiert.

    Ich muss sagen die Geschichte fängt ziemlich wirr an und ich habe meine Zeit gebraucht rein zu kommen. Nach ein zwei Kapiteln ging es dann aber. Die Story nimmt sehr schnell fahrt auf und entwickelt sich sehr Spannend. Man wird so oft in die Irre geführt, dass man echt nicht weiß was Sache ist. Leider war es aber etwas too much. Ich meine ein Thriller lebt ja von so was, aber es war einfach zu viel Reales. Mhmm wie soll ich das erklären. Katja ist sehr viel Passiert und es kommt immer mehr oben drauf, dass fand ich etwas zu viel. Es gibt der Geschichte ihren Hintergrund und wenn man weiter Liest versteht man es auch, aber trotzdem.
    Das Ende muss ich sagen, was sehr überraschend. Es kam etwas Raus damit hab ich nun wirklich nicht gerechnet. Ich hatte alle möglichen Ideen aber nicht das und das fand ich richtig gut. So muss dass sein.

    Die Charaktere waren echt gut ausgearbeitet, man Lernt sie wirklich gut kennen. Katja fand ich ziemlich merkwürdig. Klar hat sie viel erlebt und ist dadurch sehr Weinerlich, aber dennoch handelt sie sehr unüberlegt und macht dinge die ich einfach nicht nachvollziehen konnte. Trotzdem war sie mir sehr Sympathisch. Man konnte richtig den Schmerz einer Mutter Spüren, die ihr Kind verloren hat.
    Markus ist Katjas Ehemann und total Komisch. Irgendwie hatte ich von Anfang an ein Komisches Gefühl bei ihm. Er hat sich ziemlich daneben benommen und sich echt nicht nett verhalten. Dennoch konnte man auch bei Ihm einfach den Schmerz merken den ein Vater hat, wenn er sein Kind begraben muss.
    Was ich sehr gut fand ist, dass man Leon sehr gut kennen lernt, auch wenn er Tot ist. Man kann erfahren was er für ein Junge war und wie er so getickt hat. Man erfährt auch dass er ein Geheimnis hatte dem Katja jetzt auf die Spur gehen muss.

    Der Schreibstil des Autor war echt klasse. Man konnte das Buch wirklich leicht und schnell Lesen. Es ist flüssig und Spannend Geschrieben. Er konnte es schaffen einen zu fesseln und das ist mir sehr wichtig.
    Das Cover ist Passend zur Geschichte. Anfangs fand ich es einfach nur Schlicht und ok. Doch jetzt nach dem Lesen verstehe ich den Sinn des Covers und finde es Topp. Es passt einfach Perfekt und ist super gelungen.

    Bewertung:
    Ein toller Thriller der Leide etwas verwirrt und ein bisschen was verliert weil es einfach zu viel ist. Dennoch lohnt es sich zu Lesen.
    3 Sterne von mir.

    Ich danke dem Autor und Bastei Entertainment für dieses Reziexemplar.

    Die genannten Fakten sind der Website vom Bastei Lübbe Verlag entnommen

    http://lisasbuechereck.blogspot.de/2016/08/rezension-leons-erbe-michael-theien.html#more

  9. 4 out of 5

    Für Katja steht die Welt nach dem Tod ihres geliebten Sohnes still. Während ihr Ehemann selbst nach dem Unfallflüchtigen und dessen Fahrzeug sucht, kann Katja sich aus der Wolke des Trauers nur schwer befreien. Erst als sie einen mysteriösen Anruf eines Notars erhält, lichtet sich für die trauernde Mutter der Nebel ein wenig. Doch anstatt Anworten zu finden, bleiben Katja nur noch mehr Fragen, denn ausgerechnet das Lieblingsarmband ihrer vermissten Schwester wird ihr durch den dubiosen Notar übergeben.

    Spätestens jetzt ist klar, das etwas mit ihrer eigenen Familie nicht stimmt und vielleicht die vor Wochen bereits vermisste Schwester noch lebt? Die Hoffnung keimt auf und Katja gräbt tiefer und gerät dabei auf einen Pfad der Wahrheit, von dem sie nicht mehr zurücktreten kann.

    Jeder Mensch neigt zur Lüge, doch in dem von Michael Theißen geschaffenen Werk baut die gesamte Familiengeschichte auf Lügen auf und man hofft inständig, das die dunkle Wahrheit ans Licht kommt obwohl dem Leser bewusst ist, dass diese eine Wahrheit einem nicht gefallen wird.

    Spannend, ehrlich und mit vielen Wendungen!

  10. 4 out of 5

    #Inhalt:#
    Für Katja Helmke ist der wohl schlimmste Alptraum jeder Mutter Realität geworden, als ihr sechzehnjähriger Sohn Leon nachts auf einer Landstraße von einem Auto erfasst wird und stirbt. Der Unfallfahrer ließ Leon einfach auf der Straße liegen, beging Fahrerflucht und konnte bislang nicht ermittelt werden. Katja droht an ihrem Schmerz fast zu zerbrechen, zumal sie den letzten Schicksalsschlag noch nicht verwunden hat, denn sechs Monate vor dem Tod ihres Kindes verschwand ihre Schwester Nicci plötzlich spurlos, und die quälende Ungewissheit, ob Nicci überhaupt noch am Leben ist, nagt noch immer an Katja und ihrer Familie.
    Am Tag nach Leons Trauerfeier erhält sie einen Anruf von einem Notar, der ihr Leben vollends aus der Bahn wirft. Sie erfährt, dass ihr Sohn Leon vor seinem Tod etwas für sie hinterlegt hat, das ihr ausgehändigt werden soll, falls ihm etwas zustößt. Katja ist verwirrt, denn warum sollte ein Sechzehnjähriger einen Notar aufsuchen? Als ihr der Notar eine kleine Holzkiste überreicht und sie darin das Armband ihrer Schwester findet, ist Katja schockiert. Wie kam Leon an das Armband ihrer vermissten Schwester? Was will ihr verstorbener Sohn ihr mit dieser Botschaft mitteilen? Lebt ihre Schwester Nicci noch? War Leons Tod womöglich gar kein Unfall? Auf der Suche nach Antworten auf all ihre Fragen kommt Katja allmählich einem Geheimnis auf die Spur, das erschütternder ist, als alles, was sie sich jemals vorgestellt hatte. Dabei ist sie vollkommen auf sich allein gestellt, denn sie spürt, dass sie niemandem mehr vertrauen kann – weder ihrem Mann noch ihren Eltern.

    #Meine persönliche Meinung:#
    Ich habe mich sehr gefreut, als mich Michael Theißen anschrieb und anfragte, ob ich seinen Debütroman _Leons Erbe_ lesen möchte, denn der Klappentext klang überaus spannend und ich entdecke gerne neue Thrillerautoren.
    Schon auf den ersten Seiten war ich von der Geschichte gefangen, denn dem Autor gelingt es ausgezeichnet, sofort Spannung aufzubauen und sie auch kontinuierlich zu halten. Die flüssige Schreibweise und kurze Kapitel, die mit einem Cliffhanger enden, sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann, weil man einfach wissen muss, wie es auf der nächsten Seite weitergeht.
    Die Hauptprotagonistin Katja, aus deren Perspektive der Leser die Geschehnisse miterlebt, ist sehr fein gezeichnet. Ihr Schmerz um den Verlust ihres Kindes und die Sorgen und Ängste, die sie seit dem Verschwinden ihrer Schwester durchleidet, sind sehr eindrücklich geschildert und waren für mich auch nachvollziehbar – nur ihre Handlungen waren es leider nicht immer. Vollkommen schleierhaft war für mich zum Beispiel, warum sie nie in Erwägung zieht, die Polizei zu informieren. Sie lässt sich nie etwas zu Schulden kommen, und wenn mein Kind bei einem Unfall auf so rätselhafte Weise ums Leben kommt, wäre das Wort, das ich einem äußerst dubiosen Notar gegeben hätte, so ziemlich das Letzte, woran ich mich halten würde. Sie bricht ihr Versprechen, mit niemandem über diese kleine Holzkiste zu reden, die Leon für sie hinterlegt hat, nicht einmal, als der Notar ermordet wird. Dass sie unter den gegebenen Umständen häufig verwirrt ist und nicht mehr weiß, wem sie noch Glauben schenken und vertrauen kann, ist zwar durchaus nachvollziehbar dargestellt, aber warum sie ausgerechnet die naheliegendsten Möglichkeiten, endlich Licht ins Dunkel zu bringen und sich Hilfe zu holen, vollkommen außer Acht lässt, war mir ein Rätsel. Allerdings trägt Katjas mitunter verwirrtes Handeln enorm zum Spannungsaufbau bei, denn es führt dazu, dass der Leser an ihrer Seite ständig auf die falsche Fährte gelockt wird. Im Verlauf der Handlung tauchen immer wieder neue Verdächtige auf, und selbst Menschen, die Katja nahestehen, verhalten sich äußerst rätselhaft. Auch diese Nebencharaktere sind sehr interessant und vielschichtig gestaltet. Sobald ich dachte, dem Geheimnis nun auf die Spur gekommen zu sein, ergaben sich wieder neue Wendungen, die mich überraschten. Das Ende war jedenfalls vollkommen unvorhersehbar, aber leider auch viel zu konstruiert. Wenn eine Protagonistin in einer für mich nicht nachvollziehbaren Weise agiert, aber ansonsten sehr überzeugend und gut ausgearbeitet ist, ist dies für mich kein Kriterium, ein Buch schlechter zu bewerten. Auch der Plot dieses Thrillers, der kontinuierliche Spannungsverlauf, die überraschenden Wendungen und der flüssige Schreibstil des Autors haben mir sehr gut gefallen und sind für einen Debütroman dieses Genres recht außergewöhnlich. Wäre dieses völlig überkonstruierte Ende nicht gewesen, hätte er mich jedenfalls vollkommen überzeugt.

    So war _Leons Erbe_ für mich ein wirklich guter, solider und fesselnder Thriller, der mich gut unterhalten und mir spannende Lesestunden bereitet hat. Ich hoffe, dass man von diesem Autor noch mehr lesen wird.

  11. 3 out of 5

    Inhalt:

    Zwei Schicksalsschläge erschüttern Katjas Leben. Erst verschwindet ihre Schwester und vor kurzem stirbt auch noch ihr Sohn Leon als er von einem Auto überfahren wird. Vom Täter fehlt bisher jede Spur.
    Doch als Katja nach der Trauerfeier einen Telefonanruf bekommt, ändert sich alles.
    Ein Notar, hat für Katja eine Kiste, die ihr Leon nach seinem Tod vererbt hat. Doch wie kommt der Notar in den Besitz dieser Kiste und was enthält sie?
    Als Katja diese Kiste abholt und öffnet, findet sie darin das Armband ihrer verschwundenen Schwester. Doch wirft dieser Umstand wieder einige Fragen auf.

    Meine Meinung:

    Auf den ersten Blick, war ich sehr gespannt auf dieses E-Book. Auch der Einstieg hat mir sehr gut gefallen und machte Lust auf mehr.
    Nur leider konnte es mich nicht voll und ganz überzeugen.
    Leons Erbe ist eine Geschichte, die von einer Mutter erzählt die ihren Sohn bei einem Autounfall verloren hat. Doch vom Täter fehlt jede Spur, denn dieser hat nach dem Unfall das Weite gesucht.
    Katja, die Mutter von Leon versucht das Erlebte und den Verlust ihres Sohnes auf ihre eigene Art und Weise zu verarbeiten. Ihr Mann setzt alles daran um den Täter zu finden und setzt sogar einen Detektiv darauf an. Zusätzlich belastet Katja noch der Verlust ihrer Schwester, denn sie gilt seit einiger Zeit als verschwunden.
    Doch passiert etwas unvorhergesehenes, als Katja den Anruf eines Notars erhält, der etwas von Leon für sie aufbewahrt.
    Alles ändert sich, als sie ihr Erbe antritt, denn in der Kiste von Leon ist das Armband ihrer Schwester.
    Viele unbeantwortete Fragen stehen Katja im Weg um der Wahrheit auf die Spur zu kommen.
    Eine echt tolle Geschichte und die Idee hat mir sehr gut gefallen. Nur leider hat die Umsetzung nicht so ganz geklappt.
    Der Einstieg war sehr spannend und hat mich richtig mitgerissen, jedoch hat die Spannung im Verlauf der Geschichte immer mehr abgenommen und konnte mich nicht mehr so richtig mitreißen.
    Leider habe ich auch die Emotionen, die bei solchen Umständen vorhanden sein sollten, vermisst.
    Katja war mir schon recht sympathisch und obwohl Steffen, ihr Schwager, auf den ersten Blick eigentlich nicht meine Sympathien verdient hat, ist er mir im Laufe der Geschichte sympathisch geworden.
    Die restlichen Protagonisten wirken eher wie Nebendarsteller und gehören einfach zum Verlauf der Geschichte dazu.

    Mein Fazit:

    Der Einstieg in die Geschichte war spannend und rasant. Die Spannung hat aber leider im Laufe der Geschichte abgenommen und konnte mich dadurch nicht voll und ganz überzeugen.

  12. 5 out of 5

    Das Leben von Katja Helmke ist an einem Punkt, wo sie denkt, es geht nicht mehr weiter. Ihr Sohn Leon ist gerade bei einem Unfall mit Fahrerflucht ums Leben gekommen. Ihre Schwester Nicole ist seit einem halben Jahr verschwunden. Es gibt nicht mehr viel, was sie an den Sinn des Lebens glauben lässt.

    Und doch ist es ein Ereignis, welches sie aus ihrer Lethargie herausreißt. Sie erhält einen Anruf von einem Notar, der ihr unbedingt etwas von ihrem Sohn geben muss. Diese kleine Holzkiste setzt Ereignisse in Gang, mit denen niemand gerechnet hatte. Denn in dieser befindet sich das Lieblingsarmband von Nicole, von der es bis dato keine Spur gab.

    Auf der Suche nach weiteren Spuren setzt sich Katja intensiver mit dem Leben von Leon auseinander und erfährt Dinge von ihm, die sie weder gewusst noch vorher wahrgenommen hat. Ihr geliebter Sohn hatte scheinbar viele Geheimnisse vor ihr und war offensichtlich doch anders als sie bisher gedacht hatte. Jedoch setzt Katja mit ihren eigenen Ermittlungen Ereignisse in Gang, mit denen vorher niemand gerechnet hatte.

    Als Leser gelingt es sehr schnell sich in der Handlung zurecht zu finden. Die Protagonistin Katja aus deren Sicht alle Geschehnisse geschildert werden, tut ein Übriges dafür. Man empfindet beim Lesen sofort Sympathie für diese Frau und kann ihre Handlungen als Mutter sehr gut nachvollziehen. Michael Theißen gelingt es durch eine äußerst angenehme Schreibweise die Geschehnisse auf den Punkt zu bringen und dabei den Spannungsbogen nicht nur zu halten, sondern auch noch zu steigern. Ich war angenehm überrascht von diesem spannenden Buch und kann es unbedingt weiter empfehlen. Von mir dafür verdiente 5 Lesesterne.

  13. 3 out of 5

    Bei dem Buch Leons Erbe handelt es sich um eine Familientragödie. Nach dem Verschwinden von Katjas Schwester Nicole, kommt ihr Sohn Leon bei einem Autounfall ums Leben. Für Katja bricht eine Welt zusammen. Ihr einziger Sohn ist gestorben und die Person die ihn überfahren hat, hat Fahrerflucht begangen.

    Nach diesen Informationen fängt es erstmal an spannend zu werden. Katja bekommt durch einen Notar ein Päckchen zugestellt, dass von Leon an Sie geschickt wurde. Sie soll es nach seinem Tod bekommen. Der Inhalt, ein Armband von Nicole. Katja ist geschockt. Nach und nach lernen wir weiter Familienmitglieder kennen und jeder klingt nicht koscher. Was stimmt mit dieser Familie nicht. Katja verstrickt sich immer mehr in komische Geschichten und begegnet seltsamen Personen. Nach dem der Notar noch stirbt, flacht meines Erachtens die Spannung ab. Ihr Verhalten wird verwirrend unlogisch. Das ganze wird nur noch abstruser, aber man möchte Wissen wie es ausgeht. Was hat Leon mit dem verschwinden von Nicole zu tun. Man fragt sich, ob Katja überhaupt mit offenen Augen durchs Leben gegangen ist, alles was sie erfährt über ihre Familie und hauptsächlichen ihren Sohn, ist ihr fremd.

    Am Ende erfahren wir dann die wahre Geschichte. Dies ist gut ausgearbeitet und auch schlüssig. Ich muss sagen, am Anfang war ich sehr gefesselt, leider hält die Spannung nicht im ganzen Buch an. Die Idee der Story ist aber grundsätzlich sehr gut. Nette Lesestunden für Zwischendurch.

  14. 5 out of 5

    Katja muss innerhalb kurzer Zeit zwei schwere Schicksalsschläge verarbeiten. Vor sechs Monaten verschwand ihre Schwester Nicole spurlos. Seitdem fehlt jede Spur von ihr. Und dann stirbt ihr Sohn Leon, als er nachts von einem Auto erfasst und überfahren wird. Der Fahrer begeht Fahrerflucht. Nach der Trauerfeier erhält Katja einen mysteriösen Anruf. Ein Notar hat eine kleine Kiste von Leon für sie. Als sie die Kiste öffnet, entdeckt sie Nicoles Armband, dass sie ihr vor etlichen Jahren geschenkt hatte und das Nicole stets trug. Diese Entdeckung wirft sie komplett aus der Bahn. Wie kam Leon an das Armband? Und welche Verbindung hatte Leon zu dem Notar? Katja beginnt eigene Nachforschungen anzustellen und stößt auf Geheimnisse, die sie zutiefst schockieren.

    Die Geschichte war von Anfang bis Ende spannend und hat mich total gefesselt. Sie wird in der Ich-Form aus Katjas Sicht erzählt, wodurch ich einen sehr guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle bekam. Ihre Handlungen waren für mich verständlich und nachvollziehbar. Die Erfahrungen und Erlebnisse während ihrer Nachforschungen ließen mich rätseln, inwiefern dies mit von Belang ist und wie die verschiedenen Dinge zusammenhängen könnten. Von ihrem Sohn Leon erfährt sie Dinge, die sie sich nicht erklären kann. Ihr wird bewusst, dass sie keinen Einblick mehr in die Gedanken, die Gefühle und das Tun ihres Sohnes hatte. Sie hatte das Gefühl, als wenn sie ihn nicht mehr kannte. Der Autor hat gekonnt verschiedene Fährten gelegt, denen ich natürlich erstmal verfiel. So soll es sein. Bis zum Schluss waren für mich die Zusammenhänge nicht offensichtlich oder erklärbar. Das hat mir außerordentlich gut gefallen. Das Ende hat mich dann sehr überrascht – im positiven Sinne! Die geschickt gesponnenen Fäden wurden alle zusammengeführt und ergaben ein schlüssiges Ende. Ich bin von diesem Debüt sehr begeistert und vergebe fünf Sterne.

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