Palma, Bianca

Römische Verwicklungen

4.5 von 5 basierend auf 2 Kundenbewertungen
(2 Kundenrezensionen)

Commissario Caselli steht vor einem Rätsel: Im Palazzo Spada wird die Leiche des berühmten Schauspielers Terracini aufgefunden. Der Tote lehnt an einer Wand. Über ihm hängt das prächtige Ölgemälde „Didos Tod“. Der Tatort selbst ist... mehr

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Commissario Caselli steht vor einem Rätsel: Im Palazzo Spada wird die Leiche des berühmten Schauspielers Terracini aufgefunden. Der Tote lehnt an einer Wand. Über ihm hängt das prächtige Ölgemälde „Didos Tod“. Der Tatort selbst ist wie ein Bühnenbild arrangiert. Und nicht nur das: Im stets verschlossenen Garten des Palazzo werden ein Vogelkäfig, ein Picknickkorb und ein Buch mit englischen Gedichten sichergestellt. Was hat das alles zu bedeuten?

Seine Ermittlungen führen Caselli in die Welt der wohlhabenden Patrizierfamilien, hinter deren glänzender Fassade Hass, Habgier und ungezügelte Leidenschaften lauern …

Commissario Alessandro Caselli ermittelt in Rom – ein eleganter Kriminalbeamter mit guten Manieren und Geschmack.

Bianca Palma studierte Musik und arbeitete als Dolmetscherin in Rom. Zeitweise lebte sie auch in Sizilien und einem sturmumwehten Bergdorf in Umbrien. Heute verbringt sie die Sommermonate in Italien, den Rest des Jahres lebt sie mit ihrem Jack Russel in Deutschland. Sie liebt Verdi, Wagner und die internationale Filmszene.

2 Kundenbewertungen für Römische Verwicklungen

  1. 4 von 5

    :

    Römsiche Verwicklung ist ein unterhaltsamer, unblutiger Krimi der in Rom spielt. Er ist der 2. Band einer Serie um den sizilianischen Commissarion Caselli.
    Da ich den ersten Teil leider nicht kenne, finde ich es etwas schwierig in das Buch reinzukommen. Die Personen fühlen sich schon so lebendig an und man braucht eine gewisse Zeit um sie kennenzulernen, da vieles einfach nicht erklärt wird, was wohl Bestandteil im 1. Teil war.
    Trotz dessen gelingt es einem gut in das Buch einzusteigen. Eine Leiche im Palazzo Spada, der Tote ein Schauspieler, der nicht gerade ein unbeschriebenes Blatt in der Frauenwelt war. Als Verdächtige führen uns die Frauengeschichten zu einer Patrizierfamilie über die wir einiges erfahren, so dass der eigentlich Mord etwas in den Hintergrund gerät.
    Wir erfahren viel über Rom und Florenz, die Schönen und Reichen und lernen die Figuren immer besser kennen. Bis wir dann zur Aufklärung des eigentlichen Mordfalles kommen.
    Hier ist weniger Wert auf einen spannenden, reiserichen Krimi gelegt, sondern eine nette Unterhaltung, für einen sonnigen Tag auf dem Balkon oder einen verregneten Tag auf der Couch.

  2. 5 von 5

    :

    Commissario Caselli ermittelt in seinem zweiten Fall. Er stammt aus Sizilien und ist erst seit kurzem in Rom.

    Ein bekannter Schauspieler wird morgens tot in der Galerie des Palazzo Spada gefunden. Alles wirkt irgendwie inszeniert, denn über dem Toten befindet sich ein prachtvolles Gemälde mit dem Titel „Didos Tod“ und neben ihm ein Kassettenrekorder mit der Aufnahme eines Gedichts über Prometheus und Zeus.

    Im Garten werden nicht nur die Reste eines stilvollen romantischen Picknicks, das in der Borromini-Perspektive stattfand, gefunden, sondern auch die Contessa Lavinia aus einer alten römischen Adelsfamilie. Sie war im Garten eingeschlossen.

    Wie passt das alles zusammen?

    Im Verlauf der Ermittlungen lernt Commissario Caselli die Mitglieder dieser Familie kennen und dringt immer tiefer in ihre Geheimnisse ein. Alles erinnert in seiner Komplexität an die großen griechischen Dramen und Tragödien – uneheliche Kinder, Liebhaber, die eine Beziehung zu Mutter und Tochter unterhalten, Homosexualität und Hass-Liebe unter Geschwistern. Bei seinen Recherchen im Umfeld dieser Adelsfamilie hat Caselli mit seinen Vorbehalten gegenüber dem Adel und seinem Unbehagen zu kämpfen.

    Viele Personen haben ein Motiv, denn Ugo Terracino war zwar ein grossartiger Schauspieler, aber kein angenehmer Mensch.

    Während der Ermittlungen, die bald in die Kunst- und Theaterwelt führen, erfährt der interessierte Leser viel über römische Bauten und ihre Geschichte, begegnet Byron und läuft durch die schönsten Gegenden Roms. Man taucht mit der kenntnisreichen Autorin tief in die Atmosphäre und das pulsierende Leben der ewigen Stadt ein.

    Manchmal verliert sich die Geschichte in vielen, kleinen Nebenhandlungen, die auch recht interessant sind, aber auch von den eigentlichen Ermittlungen wegführen.

    Commissario Caselli dagegen verliert den roten Faden nicht und recherchiert gründlich und aufmerksam. So gelingt es ihm Beziehungen unter den Verdächtigen richtig einzuordnen und schließlich den Mord an Ugo Terracino aufzuklären.

    Fazit:
    Eine lesenswerte und gut erzählte Kriminalgeschichte für alle kunst- und geschichtsinteressierten Leser, die außer spannenden und vielschichtigen Ermittlungen auch viel Wissenswertes über die Stadt Rom enthält.

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