Natalie Tielcke

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Tielcke, Natalie

Natalie Tielcke wurde 1986 in Aachen geboren. Nach dem Abitur zog es die kreative Frohnatur zum Fernsehen und dort findet man sie noch heute. Sie schreibt Drehbücher und entwickelt TV-Serien. Die Kölnerin ist schon seit ihrer Kindheit davon begeistert, wenn nicht sogar besessen, sich Geschichten auszudenken. Ohne Stift und Papier geht sie nicht aus dem Haus.

Natalie Tielcke im Interview mit »Leben Lieben Lachen Lesen«:

Erzähl uns doch bitte in deinen Worten, worum es in deinem Buch geht.

Das Buch handelt von den tiefsten Abgründen der menschlichen Seele. Jeder von uns ist ein triebgesteuertes Wesen. Nur, dass die meisten von uns das sehr gut unter Kontrolle haben. Aber was wäre, wenn wir unsere Triebe nicht kontrollieren oder unterdrücken könnten?
In diesem Fall ist es der Trieb der Neugier, der die Protagonistin dazu treibt, Dinge zu tun, die auf den ersten Blick sehr extrem wirken. Und es auf den zweiten Blick auch sind.
(mehr von mir dazu gibt es hier auch hier: http://be-ebooks.de/sind-sie-neugierig/

Deine Protagonistin baut sich zum besseren Stalken ein kleines Hilfsmittel. Hast du das ausprobiert?

Selbst habe ich es nicht ausprobiert und anfangs dachte ich auch, dass das so einfach nicht klappen kann. Aber ich habe viel recherchiert und habe mich mit einigen Technikfreaks unterhalten. Theoretisch könnte jeder dieses Gerät nachbauen.

Dein eigentlicher Beruf ist schon sehr kreativ. Inwiefern war es schwierig, sich von der Drehbucharbeit auf das Schreiben eines Romans umzustellen?

Das war eine wahnsinnig spannende Erfahrung. In der Tat macht es einen großen Unterschied, ob man ein Buch oder ein Drehbuch schreibt. Das Großartige an Büchern ist, dass alles möglich ist und einem keine Grenzen gesetzt werden. Das sieht beim Schreiben von Drehbüchern für Film und TV anders aus. Hier hat man oft strenge Vorgaben und kann nicht alles realisieren, was man gerne erzählen würde. Bei einem Film liest der Zuschauer ja nicht das Drehbuch, hier werden ihm die fertigen Szenen präsentiert. Also ist es bei einem Drehbuch sehr wichtig, dass jeder, der es liest, ein ähnliches Bild vor Augen hat. Nur so können Kamera, Regie, Schauspieler und Co. ein stimmiges Bild abliefern. Bei einem Buch entwickelt die Vorstellungskraft des Lesers Bilder aus Worten und jeder sieht quasi seinen eigenen Film. Und meiner Meinung nach erschafft die eigene Fantasie die besten Bilder. Ich liebe Kopfkino.

Natalie Tielcke im Web

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