Psychothriller Kalte Erinnerung Patricia Walter

Psych

Psychothriller Autorin Patricia Walter über die Logik in der Statistik und in Romanen
Was Statistik mit Psychothrillern zu tun hat

Viele sind erstaunt, wenn sie erfahren, dass ich Statistik studiert habe und nun als Autorin Psychothriller schreibe. Trockene Zahlen und spannenden Geschichten: Wie passt das zusammen?

Über die Kombination aus Statistik, Logik und Kriminalistik

Tatsächlich unterstützt mich mein Studium beim Schreiben. Auch auf die Gefahr hin, dass jetzt einige in schallendes Gelächter ausbrechen oder den Kopf schütteln werden: Statistik ist logisch – Ja wirklich!  Und da liegt auch schon die Verbindung zum Schreiben: Denn mit das Wichtigste bei einem Psychothriller ist die Logik. Ein Thriller kann noch so gut sein, wenn das Ende unlogisch oder an den Haaren herbeigezogen ist, dann war’s das. Ich denke sehr logisch und versuche Strukturen zu finden. Und genau das hilft mir, bei meinen Büchern am Schluss alle Fäden zusammenzuführen und alle Geheimnisse restlos aufzuklären.

Bereits seit meiner Kindheit interessiere ich mich für Kriminalistik und habe jeden Krimi verschlungen, den ich in die Hände bekommen habe: zuerst die Drei ??? und TKKG, später in meiner Jugend alles von Edgar Wallace. Bei Wallace hat mir wahnsinnig gut gefallen, dass man immer mitraten konnte, wer der Täter ist. Dieses Prinzip prägt auch meine Bücher. Selber angefangen zu schreiben, habe ich mit sieben Jahren. Da war plötzlich diese Geschichte in meinem Kopf, also hab ich sie aufgeschrieben.

Statistik als Schreibgrundlage

Das Interesse für Zahlen habe ich von meinem Vater geerbt. Ursprünglich wollte ich die Kriminalistik und Statistik beruflich miteinander verbinden und habe mich bei der Polizei für die Stelle als Kriminalstatistikerin beworben. Leider war diese schon besetzt, sodass ich schließlich in der Versicherungsbranche gelandet bin. (Meine Arbeit hat allerdings absolut nichts mit der eines Versicherungsvertreters zu tun.)

[Leseempfehlung vom »be«-Team: Einen Tod muss man sterben… Oder tausend Tode?]

Mein Interesse für die Kriminalistik ist geblieben, und auch mit dem Schreiben habe ich nie aufgehört. Im Laufe der Jahre sind zahlreiche Krimis entstanden, bis dato jedoch nur für die Schublade. Irgendwann hatte ich schließlich die Idee für einen Psychothriller in meinem Kopf: „Kalte Erinnerung“. Einen speziellen Auslöser für die Idee gab es nicht, sie war – wie bis jetzt jede meiner Ideen – auf einmal einfach da.

Schockreiche Momente im Leben einer Psychothriller Autorin: das Lektorat

Eine ganz besondere Erfahrung war für mich das Lektorat von „Kalte Erinnerung“. Als ich mein Manuskript zurückbekommen hab, bin ich nämlich erst mal vor Schreck vom Stuhl gekippt. Alles rot! Ich hab das Manuskript sofort wieder zugemacht und zwei Tage lang nicht reingeschaut. Am Schluss war natürlich alles halb so wild. Die Lektorin hat einen fantastischen Job gemacht, aber im ersten Moment war es schon heftig.

Eine Zusammenfassung des Lektorats könnt ihr übrigens auf dem Foto sehen: Schock, Zweifel, Spaß, Müdigkeit, Freude – es waren wirklich alle Emotionen dabei.

Im Nachhinein war die Arbeit mit der Lektorin das Beste, das mir als Psychothriller Autorin passieren konnte, denn ich habe wahnsinnig viel dabei gelernt. Ich habe vieles davon bereits so verinnerlicht, dass ich die ganzen Sachen bei meinem neuen Psychothriller, den ich gegenwärtig schreibe, automatisch anwende. Und das logische Denken ist natürlich nach wie vor ein Teil von mir.

Daher: Wer Statistik studiert, mag zwar einen an der Klatsche haben, aber mir hilft’s beim Schreiben! 😉

Hier mehr über »Kalte Erinnerung« erfahren:

Nur wenn sie sich erinnert, wird sie überleben.

Ein eisiger Wintermorgen: Zoe schreckt aus einem Albtraum auf, am ganzen Körper mit Verletzungen übersät und ohne Erinnerung an die vergangenen beiden Tage. Ihr Mann David ist spurlos verschwunden. Kurz darauf wird sie von einer verzerrten Stimme am Telefon bedroht, die die Wahrheit über gestern Nacht wissen will. Geschockt legt Zoe auf – doch der unheimlichen Forderung des Anrufers kann sie nicht entkommen. Und die Wirklichkeit ist grausamer, als sie sich jemals hätte vorstellen können …

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Dieser Blogbeitrag wurde verfasst von:

Walter, Patricia

Patricia Walter, geboren 1974, studierte in München Statistik und arbeitet in der Versicherungsbranche. In ihrer Freizeit betreibt sie neben dem Schreiben Kampfsport, insbesondere Judo und Kung Fu. In Judo hat sie den zweiten Schwarzgurt und ist ehrenamtlich als Trainerin tätig. Sie lebt in München. „Kalte Erinnerung“ ist ihr erster Roman.

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