Kein guter Ort

Bewertet mit 4.50 von 5 basierend auf 2 Kundenbewertungen
(2 Kundenrezensionen)

Spannender Norwegen-Krimi um ein verlassenes Hotel

Arne Eriksen ist nach seinem letzten Fall nach Südnorwegen gezogen und arbeitet dort als Psychiater an einer Klinik. Hier hört er auch von den mysteriösen Morden im Hotel Rabenschlucht. Damals... mehr

Kaufen für 7,99 €
  • Format: eBook
  • Sprache: DE
  • Label: Thriller und Krimis, be, beThrilled
  • Seiten: 390
  • ISBN: 9783732542352
  • Erscheint am 15.08.2017

Spannender Norwegen-Krimi um ein verlassenes Hotel

Arne Eriksen ist nach seinem letzten Fall nach Südnorwegen gezogen und arbeitet dort als Psychiater an einer Klinik. Hier hört er auch von den mysteriösen Morden im Hotel Rabenschlucht. Damals hat ein Unbekannter ein junges Mädchen vor den Augen seiner Schwester umgebracht. Doch nicht erst seit dieser Tat gilt die Rabenschlucht als ein Ort, an dem seit jeher schlimme Dinge geschehen. Der Ort und die Geschehnisse lassen den Psychologen nicht los und Arne stellt auf eigene Faust Nachforschungen zum tragischen Tod des jungen Mädchens an. Und muss feststellen, dass ihn sein Leben in Norwegen verändert hat: Er lässt sich immer mehr von seiner Intuition und den uralten Riten der Samen leiten – und kommt damit dem Täter so nah, dass er selbst in tödliche Gefahr gerät…

Mit dem dritten Teil der Reihe um Arne Ericksen ist dem Autor erneut ein packendes Buch gelungen, das unter die Haut geht!

eBooks von beTHRILLED – mörderisch gute Unterhaltung.

Bernhard Stäber, geboren 1967 in München, lebt und arbeitet in der Provinz Telemark in Südnorwegen. Unter dem Pseudonym „Robin Gates“ hat er bereits mehrere Fantasyromane veröffentlicht. In seine Thriller-Reihe mit dem Psychologen Arne Eriksen lässt er seine Erfahrungen als Auswanderer facettenreich einfließen.

2 Bewertungen für Kein guter Ort

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Kitty411

    Zum Buch: „Kein guter Ort“ von Bernhard Stäber ist ein Thriller, der am 15.08.2017 bei Bastei Lübbe erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Kein-guter-Ort-Bernhard-Stäber/dp/3741300438

    Klappentext: Spannender Norwegen-Krimi um ein verlassenes Hotel

    Arne Eriksen ist nach seinem letzten Fall nach Südnorwegen gezogen und arbeitet dort als Psychiater an einer Klinik. Hier hört er auch von den mysteriösen Morden im Hotel Rabenschlucht. Damals hat ein Unbekannter ein junges Mädchen vor den Augen seiner Schwester umgebracht. Doch nicht erst seit dieser Tat gilt die Rabenschlucht als ein Ort, an dem seit jeher schlimme Dinge geschehen. Der Ort und die Geschehnisse lassen den Psychologen nicht los und Arne stellt auf eigene Faust Nachforschungen zum tragischen Tod des jungen Mädchens an. Und muss feststellen, dass ihn sein Leben in Norwegen verändert hat: Er lässt sich immer mehr von seiner Intuition und den uralten Riten der Samen leiten – und kommt damit dem Täter so nah, dass er selbst in tödliche Gefahr gerät…

    Mit dem dritten Teil der Reihe um Arne Eriksen ist dem Autor erneut ein packendes Buch gelungen, das unter die Haut geht!

    Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist größtenteils in der Ich-Form verfasst und unterteilt in 44 Kapitel, die sich auch 7 Tage verteilen.

    Zum Autor: Bernhard  Stäber, geboren 1967 in München, lebt und arbeitet in der Provinz Telemark in Südnorwegen. Unter dem Pseudonym „Robin Gates“ hat er bereits mehrere Fantasyromane veröffentlicht. In seine Thriller-Reihe mit dem Psychologen Arne Eriksen lässt er seine Erfahrungen als Auswanderer facettenreich einfließen. (Quelle: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/autoren/bernhard-staeber/id_2771637 )

    Meine Meinung: Dieser Thriller hat mir gut gefallen, auch wenn ich anfangs ein wenig gebraucht habe, um hineinzukommen. Warum kann ich nicht mal genau sagen, denn schon der Beginn war spannend, und diese Spannung hat sich durch das gesamte Buch gezogen und immer mehr gesteigert. Aber sobald ich richtig in der Story drin war, konnte ich das Buch dann auch nicht mehr weglegen, weil ich so gebannt war.
    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, und die Charaktere kommen sympathisch rüber. Allerdings habe ich zwischendurch definitiv gemerkt, dass ich die beiden Vorgänger nicht kenne, was sich allerdings durch geschickt eingebaute Erklärungen oder Rückblicke an wichtigen Stellen nicht negativ auswirkt, man kann diesen Thriller auch ohne Vorkenntnisse lesen.
    Die Story selbst hat mich absolut mitgerissen, sie ist sehr interessant und fesselnd, an manchen Stellen ein wenig unheimlich oder gar mystisch, und sie passt wirklich hervorragend nach Norwegen. Der Autor hat deutlich gezeigt, dass er sich in diesem Land und mit den dortigen Gepflogenheiten auskennt und auch Kenntnis der nordischen Mythologie hat, die man ebenfalls gut in das Geschehen eingeflochten findet.
    Die Ereignisse in diesem Buch sind sehr mitreissend, aber manchmal auch etwas verworren, nicht im negativen Sinne, sondern eher so zu verstehen, dass man als Leser grübeln kann soviel man will, man kommt nicht dahinter, wer der Täter ist. Ich habe immer wieder mal einen Verdacht gehabt, der sich dann als falsch herausstellte, und die Auflösung des Ganzen war dann doch sehr überraschend und heftig, aber auch berührend. Vorherzusehen jedenfalls war der Ausgang der Story nicht, und ich denke, das ist es, was ein gutes Buch mit ausmacht. Hier habe ich einen Thriller gelesen, der seinem Namen alle Ehre macht, daher gibt es von mir 5 Sterne.

  2. Bewertet mit 4 von 5

    LaberLili

    Zweifelsohne ist es zu empfehlen, sich vor dem Lesen dieses Romans, den ich in diesem Fall wiederum als Rezi-Exemplar via NetGalley erhalten hatte, die ersten Bände der „Arne Eriksen ermittelt“-Reihe zu Gemüte zu führen: Selbst war ich nun erst bei „Kein guter Ort“ eingestiegen und hatte letztlich zwar keine echten Verständnisprobleme, aber dennoch das Gefühl, mir würde Vorwissen fehlen.
    Das zeigte sich besonders in der Szene, in welcher der Protagonist sich mit halluzinogenen Pilzen in einen Rausch versetzte, welcher sein Bewusstsein schärfen und überhaupt öffnen sollte – und zugleich kundtat, diese Trance könne durchaus auch durch Meditation herbeigerufen werden. Ich fand es seltsam, dass ein Psychologe, der auch Suchtkranke therapierte, da so frei selbst Drogen konsumierte – wiederholt wurde hier erwähnt, dass es sich dabei um ein Ritual der Samen handelte, welches ihm von der alten Samifrau Akka dereinst nähergebracht war. Das weckte in mir doch die Vermutung, dass ich diese ganze Rausch-Szenerie vermutlich besser nachvollziehen hätte können, würde ich die vorherigen Bände gekannt haben; da hatte ich den Eindruck, dass dem Leser diese Riten in Band 1 und Band 2 wahrscheinlich schon besser ausgeleuchtet worden wären.

    Die Kurzbeschreibung finde ich auch etwas irreführend, da eingangs der Fokus völlig auf Kari liegt und Arne vergleichsweise spät auf der Bildfläche erscheint; da muss es erst so kommen, dass Kari ihn aufsucht. Das Hotel Rabenschlucht wird somit also auch erst recht spät zum Dreh- und Angelpunkt der Geschichte und dennoch bleibt der Fokus weiterhin auf den bisherigen Romanfiguren: Als klassischen Krimi habe ich „Kein guter Ort“ erst ganz zum Schluss empfinden; in einem actionreichen Showdown (der allerdings in absolutem Kontrast zum vorherigen eher ruhigen, besonnenen Verlauf stand) zeigte sich schon Thriller-Potential; weitgehend blieb „Kein guter Ort“ für mich doch Mystery-Drama.
    Die regionale Einfärbung des Romans gefiel mir ausgesprochen gut; das machte durchaus Lust auf einen Urlaub in Südnorwegen; auch die Beschreibung des verlassenen Hotels in seiner abseitigen und nicht ganz ungefährlichen Waldlage fand ich sehr gelungen: Da spiegelte die Darstellung die düstere Atmosphäre sehr gelungen wider. Ohnehin mochte ich den Erzählstil Stäbers sehr gerne.
    Ein wenig unglücklich fand ich, dass die Kurzbeschreibung bereits verrät, dass Arne dem Täter tödlich nahe rückt: Denn es sind letztlich nicht einmal eine Handvoll Personen in „Kein guter Ort“ involviert, welche mit dem damaligen Mord bzw. den Opfern in Verbindung standen; die Anzahl der Verdächtigen ist also eh verschwindend gering und die Kurzbeschreibung lässt einen sehr schnell auf den richtigen Täter tippen (wenn ich auch kurz darauf zunächst einen anderen potentiellen Täter vermutet hätte, aber mehr als diese zwei Figuren hätte ich ohnehin nicht hinter dem Mord vermutet) – schließlich ist dies auch die einzige Person „von früher“, der Arne überhaupt wirklich nahekommt. Für einen kleinen Moment der Überraschung sorgte da eher die Motivation des Täters.

    Insgesamt empfand ich „Kein guter Ort“ also als sehr unterhaltsamen, etwas spannenden und etwas mehr rätselhaften Norwegenkrimi, der insbesondere durch einen atmosphärischen Erzählstil und tollen Lokalkolorit mich doch zumindest auch insofern zu überzeugen wusste, als dass ich hernach dachte: „Ja, doch, nun würdest du die ersten Bände dieser Reihe aber definitiv auch noch lesen wollen!“

Füge deine Bewertung hinzu

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

code