Totengrab

Bewertet mit 2.00 von 5, basierend auf 2 Kundenbewertungen
(2 Kundenrezensionen)

Margate, eine kleine Küstenstadt in England: Der Teenager Nick Buckingham springt aus dem fünften Stock eines Apartmenthauses. Mit einem seltsamen Gefühl im Bauch fährt Detective Sergeant Solomon Gray zum Tatort. Das Opfer ist genauso alt, wie... mehr

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  • Format: eBook
  • Sprache: DE
  • Label: Regionalkrimis, Thriller und Krimis, be, beThrilled
  • Seiten: 609
  • ISBN: 9783732541812
  • Erscheint am 12.12.2017

Margate, eine kleine Küstenstadt in England: Der Teenager Nick Buckingham springt aus dem fünften Stock eines Apartmenthauses. Mit einem seltsamen Gefühl im Bauch fährt Detective Sergeant Solomon Gray zum Tatort. Das Opfer ist genauso alt, wie sein Sohn Tom jetzt sein müsste – dervor zehn Jahren spurlos auf einem Jahrmarkt verschwand. Seitdem nimmt Grey jeden Fall, an dem Kinder beteiligt sind, persönlich. Denn sein Sohn könnte noch irgendwo da draußen sein –

Doch dann macht Solomon Gray eine Entdeckung, die ihn aus der Bahn zu werfen droht: Auf dem Handy des toten Teenagers ist Grays eigene Nummer gespeichert. Die Ermittlungen führen ihn in eine Welt aus Missbrauch, Lügen und Korruption. Und schon bald muss sich der Detective seinen eigenen Dämonen stellen –

„Totengrab“ ist der erste Band der Krimi-Reihe um Detective Sergeant Solomon Gray – jetzt als eBook bei beTHRILLED.

Keith Nixon ist ein britischer Autor, der vor allem Krimis und historische Romane schreibt. Eigentlich ist er gelernter Apotheker, inzwischen arbeitet er aber in leitender Funktion im Vertrieb einer High-Tech-Firma. Er lebt mit seiner Familie im Nordwesten Englands. Er hat bisher einige Bücher veröffentlicht, Romane ebenso wie Kurzgeschichten.

2 Bewertungen für Totengrab

  1. Bewertet mit 2 von 5

    Bibliomarie

    „Totengrab“ ist der erste Band einer geplanten Reihe um den DI Solomon Gray.
    Gray wird zu einem Selbstmord gerufen, ein 16jähriger ist wohl vom Balkon gesprungen, das trifft den DI tief, denn das ist auch das Alter seines Sohnes, der vor Jahren spurlos von einem Rummelplatz verschwand. Gray konnte das nie verwinden, an der Trauer zerbrach seine Ehe, seine Frau brachte sich um und innerlich fühlt er sich leer. Er ist ausgebrannt, aggressiv und der Alkohol gibt ihm den Rest.
    Damit ist das Szenario fast schon programmiert, die Probleme Grays stehen im Mittelpunkt, der Kriminalfall, denn als solcher entpuppt sich der angebliche Selbstmord, rankt sich drum herum. Wem kann Gray noch trauen? Dann häufen sich die Morde in Grays engerer Umgebung, kein Wunder, dass er selbst in den Fokus der Ermittlungen gerät.
    Es scheint, dass alle Beamten etwas zu verbergen haben und ihr eigenes Süppchen kochen. Ganz ehrlich, ich bin nicht immer durchgestiegen, welche Beziehung wer zu wem hat und was der hinzukommende Beamte Pennance eigentlich damit zu tun.
    Mir hat der Stil nicht sonderlich gefallen, es wurde für mich zu tief in die Klischeekiste gegriffen. Polizist, Typ einsamer Wolf, am Rande des Zusammenbruchs und immer mit einer Flasche in der Tasche und einer Zote auf den Lippen, man sollte Empathie fühlen. Aber die Figuren blieben mir einfach zu oberflächlich, zu überzogen gezeichnet und das riss dann auch das überraschende Finale nicht mehr raus.
    Totengrab – den Titel finde ich auch recht beliebig, vor allem weil die Liste der Krimis, die mit Toten…. beginnen, unendlich ist. Vielleicht wäre eine wortgetreuere Übersetzung des englischen Titels origineller gewesen.

  2. Bewertet mit 2 von 5

    Buechernarr

    Das Buch beginnt mit einer Rückblende zum Verschwinden des Sohnes des Ermittlers Solomon Gray. Im nächsten Kapitel wird ebendieser zu einem Fall gerufen, bei dem er den vermeintlichen Selbstmord eines Jugendlichen zu untersuchen hat. Schon die gewählte Anordnung dieser ersten beiden Kapitel sorgt dafür, dass sich der Leser genau wie Gray fragt, ob es sich nicht um seinen verschwundenen Sohn handeln könnte, da er die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat, diesen zu finden oder aber zumindest herauszufinden, was ihm zugestoßen ist. Als dann am Handy des Jungen die Nummer von Gray sowie die Nummer eines Bekannten des Ermittlers gefunden werden, erhärtet sich der Verdacht, der Fall könnte etwas mit der persönlichen Tragödie zu tun haben. Gray, der seit dem Verschwinden seines Sohnes mit Depressionen, Alkoholismus und sozialen Problemen zu kämpfen hat (zusätzlich noch verstärkt durch den Selbstmord seiner Frau), ist durch den Autor so überzeichnet dargestellt, dass es als Leser aber nicht gelingt Mitleid und Verständnis für ihn aufzubringen, wodurch der Roman an Plausibilität verliert.
    Was zunächst als starker Fall mit bedrückend persönlicher Beteiligung konzipiert ist, rutscht durch weitere Morde irgendwie in die Absurdität ab. Keiner der Ermittlungsstränge wird konsequent verfolgt, die Kollegen von Gray scheinen irgendwie seine Verwicklung in dem Fall zu vergessen (es wird nicht weiter nachgeforscht, wieso sich die nummer auf dem handy befindet), diecweiteren Morde scheinen planlos und wirken, als hätte der Autor zu viel auf einmal gewollt. Die Aufklärung am Ende geht dann viel zu schnell, das Motiv für die Taten bleibt unplausibel und wirkt konstruiert, die verschiedenen Handlungsstränge werden nicht richtig zusammengeführt. Alles in allem wirkt das Ende überstürzt und vergisst den Leser auf halber Strecke, da das miträtseln und die Tätersuche nicht unterstützt werden.
    Sieht man das Buch nur als Auftakt einer Reihe, das hauptsächlich dazu gedacht ist, Charaktere und Hintergrundgeschichten einzuführen, versagt es dahingehend, dass die Charaktere plakativ sind und die Interaktionen unbeholfen und unverständlich.

    Es ist sehr schade, dass aus der eigentlich einen spannenden Fall versprechenden Ausgsngssituation nichts gemacht wurde.

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