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Romantikbeschleuniger oder Stimmungskiller – Geheimtipps und böse Fallen in der Bar, inkl. Cocktail-Rezept

Cin Cin – mit welchem Cocktail prickelt das erste Date?

Wenn die Nerven beim ersten Date blank liegen, kann ein flüssiger Mutmacher durchaus die Weichen für den weiteren Verlauf des Abends stellen. Es kommt jedoch, wie immer im Leben, auf das richtige Maß an. Komasaufen geht selbstredend gar nicht, doch auch bei der Auswahl des Drinks können schlimme Fehler passieren.

Der richtige Cocktail fürs erste Date – ein niederschmetternder Selbstversuch

Mein erster Barbesuch mit einem Mann liegt viele, viele Jahre zurück – und ich denke heute noch nicht gern daran, denn ich habe es komplett verbockt. Damals habe ich nämlich eine Bloody Mary bestellt. Mein Begleiter zeigte sich, nun ja, irritiert, ich dagegen fand den toughen Drink aber irgendwie cool. Dass die blutige Maria in erster Linie als Anti-Kater-Getränk gilt und für männliche Augen ausgesprochen unweiblich wirkt (welcher Kerl stellt sich schon gerne eine nächtliche Gespielin im Blutrausch vor?), war mir damals noch nicht klar. Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass dieser Abend nicht ganz so wie gewünscht verlief, oder? Auch mit dem James Bond-Martini (gerührt, nicht geschüttelt) beim nächsten ersten Date konnte ich nicht wirklich punkten – der Typ aber mit seiner Pina Colada auch nicht.

Und das lernen wir daraus

  1. Es gibt männliche und weibliche Cocktails.
  2. Champagner oder Wein (bitte NICHT lieblich!!) sind gute Alternativen, wenn es kein Mix-Getränk sein soll. Bier eher nicht.
  3. Auch mit simplen Longdrinks à la Gin Tonic oder Wodka Lemon kann man nicht viel falsch machen – aber auch nicht wirklich punkten.

Gender-Problematik am Tresen

Es ist zwar albern, aber unleugbar ein Fakt: Viele Männer haben ein Problem damit, wenn sich die Dame ihres Herzens einen Männer-Drink bestellt (siehe meine frühe Erfahrung). Frauen dagegen nehmen Herren mit farbenfrohen, süßen Schirmchen-Cocktails häufig auch nicht ernst. Daher gilt es einen schlauen Mittelweg zu finden. Anfänger sind mit Champagner oder einem anderen Prickelwasser (es muss ja nicht der billigste Discount-Prosecco sein) auf der sicheren Seite. Aber wenn man das erste Date ein wenig aufregender gestalten will, kann man bei der Wahl des richtigen Drinks wertvolle Punkte gutmachen.

Was geht – was nicht?

Scheinbar offensichtliche Kandidaten wie Sex on the Beach sind dafür eher nicht geeignet. Das liegt nicht an der Mixtur, sondern am Namen. Selbst wenn das Date ein klares Ziel verfolgt, muss man mit der Tür ja nicht schon vor dem ersten Anstoßen ins Haus fallen, oder? Besser geeignet sind beispielsweise Margaritas. Die gibt’s in etlichen Geschmacksvarianten und sind einigermaßen geschlechtsneutral. Auch eine gutgemachte Caipirinha kann viel bewirken und als prima Gesprächsaufhänger über den letzten Sommerurlaub dienen. Richtig spannend ist das aber auch noch nicht, doch „better safe than sorry“! Total abtörnend ist übrigens auch, wenn beim ersten Date endlos die Cocktail-Karte studiert, bis endlich eine Entscheidung getroffen wird. Das wirkt bestenfalls unsouverän. Wer also keine echten Vorlieben hat (oder schlicht keine Ahnung), der bestellt lieber ein Glas Champagner – oder gleich ein Wasser, statt scheinbar abenteuerlustig irgendeine Absonderlichkeit zu ordern.

Die Rettung beim ersten Date: Lover´s Surprise

In vielen Cocktail-Bars gibt’s aufregende Eigenkreationen oder interessante Tagesdrinks. Wer das bestellt, wirkt spontan und weltoffen – und wird womöglich mit einem interessanten Geschmackserlebnis belohnt. Alternativ kann man den Barkeeper auch nach einer besonderen Empfehlung fragen.

Wenn die dann lautete: „Lover’s Surprise“ ist der Abend gerettet! Erfunden hat diesen Cocktail Jill Sullivan, angehende Schauspielerin und Tresenaushilfe in der Bar „Hot Chocolate“. Und während Jill eine Romanfigur ist und das Hot Chocolate eine erfundene Location in Los Angeles, kann man den aufregenden Drink auch im wahren Leben testen.

Mehr lesen: Von taffen Frauen und heißen Helden

Die Mischung aus Gin, Rote-Beete-Saft und Champagner ist absolut ungewöhnlich, aber aufregend und ziemlich sexy – wie man im Roman „Hot Chocolate – Promise“ nachlesen kann, wo Lover’s Surprise für den ein oder anderen prickelnden Auftakt sorgt.

Der perfekte Cocktail fürs erste Date: Lover’s Surprise

Rot wie die Liebe. Prickelnd wie Sex. Mit einem ungewöhnlichen Saft, der den überraschenden Twist garantiert. Nachmixen unbedingt erwünscht!

Die Zutaten

2 cl Gin

2 cl Rote-Beete-Saft (oder ½ gekockte Rote Beete aus dem Supermarkt)

4-6 cl Champagner (z.B. Pol Roger)

Saft einer halben Zitrone

Eine Prise frischer Pfeffer

Eventuell frischer Basilikum

Zubereitung

Gin, Rote-Beete-, Zitronensaft und Pfeffer in einen Shaker geben, mit Eiswürfeln füllen und kräftig 10 bis 15 Sekunden (10-15 mal) schütteln. Den blutroten Drink nun über ein Sieb in eine Champagnerschale abseihen. Zum Schluss mit Champagner auffüllen und mit frischem Basilikum garnieren.

Falls ihr gekochte Rote Beete verwendet: Die ½ Knolle in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Zitronensaft pürieren. Anschließend ca. 4 cl abmessen (Rote Beete + Zitronensaft)

Cheers!

Mehr Informationen zu »Hot Chocolate – Promise«:

Sexy, wild und unwiderstehlich – die vier Ladies von Hot Chocolate.

Das ausschweifende Liebesleben seiner Ziehtochter Lisa geht Freddy langsam aber sicher gegen den Strich. Damit endlich wieder ein bisschen Ruhe einkehrt, soll Lisa ausziehen und im Penthouse über seiner Bar Hot Chocolate eine WG gründen. Leider hat Lisa keine Freundinnen, die mit ihr dort einziehen wollen, und so sucht Freddy die Kandidatinnen selbst aus: die zurückhaltende Kate, das lebenslustige Surfergirl Jill und die schlagfertige Medizinstudentin Ava. Vier junge, völlig unterschiedliche Frauen in einer WG? Das verspricht emotional, sexy und wild zu werden.

Während Kate erste sexuelle Erfahrungen mit dem deutlich älteren Literaturprofessor Richard macht, verdrehen Jill und Lisa auf Hawaii gleich mehreren Jungs (und Mädels) den Kopf, und Ava muss nach einem nervenaufreibenden Einsatz im Krankenhaus überschüssige Energie loswerden – da nimmt sie wohl oder übel mit ihrem verhassten Kollegen Zane vorlieb …

In »Hot Chocolate – Promise« wird endlich verraten, wie die vier Ladies sich kennenlernen und die legendäre WG gründen. Die Vorgeschichte zur eBook-Serie hat Romanlänge und kann völlig unabhängig gelesen werden. Für Fans werden jedoch einige prickelnde und interessante Details über die Ladies enthüllt – und natürlich viel nackte Haut.

WARNUNG: In diesem Buch findet ihr vier schlagfertige Frauen, viel heißen Sex und die begehrtesten Typen, die L.A. (und Hawaii) zu bieten hat. So verführerisch war Hot Chocolate noch nie.
Weitere Bücher der Serie:
Hot Chocolate – Ava & Jack (Episode 1.1)
Hot Chocolate – Jill & George (Episode 1.2)
Hot Chocolate – Kate & Blue (Episode 1.3)
Hot Chocolate – Lisa & Dan (Episode 1.4)
Hot Chocolate – The Ladies (Romanversion der 1. Staffel)
Hot Chocolate – Love (Episode 2.1)
Hot Chocolate – Pleasure (Episode 2.2.)
Hot Chocolate – Lust (Episode 2.3.)
Hot Chocolate-Quickie – Fay & Enrico
Hot Chocolate-Quickie – Merry X-Mas

 

Mehr Informationen zu »Charlotte Taylor«:

Charlotte Taylor

Charlotte Taylor

Charlotte Taylor ist seit 2014 das Pseudonym der Frankfurter Autorin Carin Müller, wenn sie Ausflüge in Richtung horizontaler Literatur unternimmt. Seitdem teilen sich die beiden einen Körper, einen Mann und einen Hund – und streiten sich täglich um die Vorherrschaft am Computer.

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