Seriensteckbrief Darcy Glückskater beHEARTBEAT
Alles über den bunten Kater und seine Abenteuer

Seriensteckbrief: »Darcy – Der Glückskater«

Seit Glückskater Darcy während des Sommerurlaubs seiner menschlichen Familie abhanden gekommen ist, will er zurück nach Hause. Auf der Suche macht er bei unterschiedlichen Menschen Station und bewirkt in deren Leben eine Veränderung. Einzelne kurze Kapitel der Romane sind zwar aus seiner Perspektive geschrieben, doch Darcy spricht nicht, sondern bleibt ganz Kater. Er teilt sich auf seine Art mit und setzt seinen Willen durch. Wer Katzen kennt, weiß, was gemeint ist …
Die Bände lassen sich unabhängig voneinander lesen. In diesem Beitrag stellt Autorin Gesine Schulz ihre Reihe um den Glückskater Darcy vor.

Amazon Bewertung Glückskater Darcy Band 6

Genre

Einen Wohlfühlroman ohne Kitsch, nannte eine Leserin den ersten Roman über den Glückskater, und das trifft auch auf die Folgebände zu: leicht, doch nicht seicht, warmherzig, lebensbejahend und gewürzt mit einer Prise englischem Humor.

Setting

Darcy streift auf seiner Suche durch die sanft gewellte Landschaft der südenglischen Cotswolds, die man auch das »Herz von England« nennt. Er macht Station in idyllischen Dörfern, historischen Herrenhäusern und hübschen Kleinstädten wie dem Regency-Kleinod Cheltenham, wo einst Jane Austen, der Herzog von Wellington und Lord Byron kurten.

»Das Buch ist ein Muss für jeden Katzenfreund. Ich habe mich sofort in Darcy verliebt.«

Clare, Amazon

Personen

Tamsin Whittersby – »Der Glückskater im Buchladen«

Mit neununddreißig lebt Tamsin, Buchhändlerin aus Leidenschaft, in ihrer Traumstadt London, hat einen (zwar noch verheirateten) Freund und sieht sich auf dem besten Wege die Karriereleiter im Buchhandelskonzern weiter zu erklimmen – als sie gleichzeitig herbe Niederlagen im Job und in der Liebe erleidet. Tamsin sucht einen Neuanfang.

Sie übernimmt den kleinen Dorf-Buchladen, den sie – samt eines merkwürdigen Buchklubs – überraschend geerbt hat. Sie stürzt sich in die Renovierung der in die Jahre gekommenen Buchhandlung und überhört die sanft ausgesprochenen Mahnungen der Buchklub-Mitglieder, behutsam vorzugehen, um den Charakter der Buchhandlung nicht zu zerstören.
Als Glückskater Darcy auftaucht, hält sie ihn für den Buchladen-Kater und nennt ihn Rover. Nicht der einzige Irrtum, dem Tamsin erliegt.

Jeffrey Potts – »Der Glückskater in Nachbars Garten«

Jeffrey, leicht rundlicher Fan der Kochshows von Nigella Lawson, Jamie Oliver und Julia Child und heimlicher Hobby-Koch, ist der beliebteste und kundigste Mitarbeiter in Wiseman’s Baumarkt.
In der Theorie kennt er sich mit allem bestens aus, nur in der Praxis hapert es, da er zwei linke Hände hat. Nur seine Schwester, eine progressive Pastorin in Cornwall, weiß von seinem geheimen Hobby: Im Gartenhäuschen hat er sich ein Kochstudio eingerichtet. Dort kocht er mit mehr Vergnügen als Geschick vor einem imaginären Publikum.

Jeffrey glaubt, sich damit abgefunden zu haben, dass Frauen in ihm immer nur den guten Kumpel sehen. Doch als eine neue Nachbarin mit ihrem kleinen Sohn Benny ins benachbarte Reihenhaus einzieht, verliebt Jeffrey sich Hals über Kopf in Emma. Zum Glück zieht auch ein Glückskater nebenan ein und sorgt für eine Annäherung des scheinbar ungleichen Paares.

»Leicht zu lesen, spannend genug um nicht aufzuhören und immer mit einem kleinen Cliffhanger, der uns auf die Fortsetzung neugierig macht.«

Kokusnuss, Amazon

Tessa Hartley-Blessington – »Der Glückskater und die Päckchenfee«

Tessa liebt ihr beschauliches Leben in Cheltenham. Um ihre Arbeitszeit als akademische Hilfskraft reduzieren zu können, ist sie sogar in eine kleinere Wohnung gezogen, die sie hell und minimalistisch eingerichtet hat. Mit Vorliebe bummelt Tessa durch die Straßen und stöbert in Trödelläden nach besonderen Kleinigkeiten für die Geschenkpäckchen, die im Freundeskreis so geschätzt sind.

Plötzlich kommt Unruhe in ihr wohl geordnetes Leben. Sie trifft einen streunenden Kater und lernt durch ihn den attraktiven Roberto kennen; ihr Freund Arthur fällt aus der Rolle, und ihr Ex-Verlobter steht vor der Tür.

Freda Allendale – »Der Glückskater und der Geist von Renfield Hall«

Freda war knapp achtzehn, als sie gegen den Widerstand ihrer Familie ihre große Liebe, den wesentlich älteren Jasper Allendale heiratete und Stiefmutter von drei Teenagern wurde. Seit kurzem verwitwet, lebt Freda nun mit Ende Dreißig allein auf dem Landsitz Renfield Hall.

Eines Abends begehrt ein bunter Kater Einlass und leistet ihr fortan Gesellschaft. Sie nennt ihn Beresford. Die längst erwachsenen Stiefkinder kommen zu Fredas Freude gerne zu Besuch, ebenso die drei kleinen Stiefenkel. Doch Reparaturen stehen an und das Geld ist knapp. Muss sie Renfield Hall verkaufen?

»Sehr sehr sehr sehr sehr Sehr sehr sehr sehr sehr schön.«

Marie, Amazon

Lilly Taylor – »Der Glückskater & der geblitzte Fotograf«

Als Lilly ihre Tanzkarriere mit Ende dreißig beenden muss, macht sie eine Ausbildung zur Aqua-Trainerin und ergattert eine Stelle in der Seniorenresidenz und Reha-Klinik Cloisterby Manor. Das Gehalt ist gut, das Apartment schön. Lilly schätzt sich glücklich und will alles tun, um die Probezeit zu überstehen.

Sie schließt Freundschaften – auch mit dem Glückskater, der sich dort trotz eines strengen Haustierverbots eingenistet hat. Alles könnte so schön sein – wäre da nicht Drystan Fox, ein Patient der Reha-Klinik …

Briony Walker – »Der Glückskater als Retter in der Not«

Ein eigenes Café – das war schon immer Brionys Traum. Mit Anfang dreißig hat sie ihn sich erfüllt. Das kleine Café in Little Nymfield gehört ihr mit jeder Abzahlungsrate ein bisschen mehr. Kiki, ihre beste Freundin, steht Briony in Café zur Seite und backt die beliebte Schokoladentorte.

Seit ihr Freund zurück nach Polen ging, lebt sie allein. Das ändert sich, als sie auf einem Spaziergang einem bunt gescheckten Kater begegnet, der sie zu einer verletzten Katze führt. Sie nimmt beide bei sich auf. Als Briony durch ein Konkurrenz-Café in Existenznot gerät, bringt sie der Kater, den sie Nemo nennt, mit Hilfe eines Agatha-Christie-Krimis auf eine rettende Idee.

»Eine kurzweilige Lektüre, nicht nur für Katzenliebhaber, ideal um den Alltag hinter sich zu lassen!«

g_i_o_i_a, Amazon

Trivia

Glückskatzen sind meist weiblich. Unter dreitausend dreifarbigen Kätzchen ist laut Statistik nur eins männlich. Serienkater Darcy ist solch ein seltenes Exemplar.

Der Rasenroboter OLPE736 in »Der Glückskater in Nachbars Garten« heißt so, weil meine Katze Peigi gerade in dem Moment über die Tastatur stampfte, als ich überlegte, wie ich den Roboter nennen sollte. Peigi weiß sehr wohl, dass die Tastatur für sie tabu ist und springt meist elegant darüber hinweg. Sie wollte mir wohl auf die Sprünge helfen.

Autorin

Gesine Schulz liebt Katzen, Krimis und Gärten. Ihre Schwäche für den klassische Afternoon Tea hat sie von einem Großonkel geerbt, der Butler in London war. Derzeit lebt sie als freie Schriftstellerin im Ruhrgebiet. Ihr zweiter Schreibtisch steht in Irland, Schauplatz ihres Erfolgsbuchs »Eine Tüte grüner Wind«.

Auf Twitter ist sie auch zu finden: twitter.com/gesineschulz

»Gesine Schulz schreibt flüssig und voller Humor.«

Eva Maria Nielsen, Amazon