Profilerin Andrea Thornton Vorbilder Dania Dicken beTHRILLED
Dania Dicken über die Urväter des Profilings

Die Top 4 Vorbilder für die Serie »Die Profilerin«

In »Am Abgrund seiner Seele« tastet Psychologiestudentin und Polizeipraktikantin Andrea sich allmählich an die Methoden und Vorgehensweisen des kriminologischen Profilings heran. Glücklicherweise gibt es zahlreiche Pioniere der Disziplin, auf deren Arbeiten sie bei der Erstellung ihres eigenen Profils zurückgreifen kann.

Paul Britton – Mitbegründer der operativen Fallanalyse

Einer der Pioniere ist der britische Kriminalpsychologe Paul Britton, der ein Mitbegründer der operativen Fallanalyse bei der britischen Polizei ist und zur Aufklärung einiger großer Kriminalfälle des Landes beigetragen hat.

Britton lieferte das Täterprofil in den Mordfällen Lynda Mann und Dawn Ashworth, aufgrund dessen einer der ersten Massengentests durchgeführt wurde und der zum Täter Colin Pitchfork geführt hat. Auch in den Fällen des Green-Chain-Walk-Vergewaltigers in London, dem Mordfall Rachel Nickell und den Morden von Rosemary und Frederick West hat Britton an der Tätersuche mitgewirkt.

Bei ihren Recherchen stößt Andrea in Brittons Buch »The Jigsaw Man« (dt. »Das Profil der Mörder«) auf all diese Fälle und kann Rückschlüsse für ihr eigenes Profil ziehen. Doch nicht nur Autorin Dania Dicken ließ sich von dem Profiler inspirieren, denn Britton war außerdem Vorbild für die britische Krimiserie »Für alle Fälle Fitz«.

Robert Ressler – Initiator der Behavioral Analysis Unit

Das kriminologische Profiling bzw. die operative Fallanalyse, wie Profiling in Deutschland offiziell genannt wird, geht ursprünglich zurück auf die Pionierarbeit von Ermittlern des amerikanischen FBI.

Einer der Profiling-Pioniere ist der 2013 verstorbene Agent Robert Ressler, der unter anderem am Aufbau der Behavioral Analysis Unit beteiligt war, die man aus der Fernsehserie »Criminal Minds« kennt. Diese Abteilung unterstützt die Ermittler in besonders komplexen Fällen, indem sie Erfahrungen aus anderen Fällen und gezielter Recherche mit einbringt.
Übrigens hat Thomas Harris, der Autor von »Das Schweigen der Lämmer«, mit Ressler gesprochen und sich von seiner Arbeit inspirieren lassen.

John Douglas – Schöpfer des Crime Classification Manual

Ein weiterer Ur-Profiler des FBI ist John Douglas, der in seiner frühen Laufbahn häufig Verhandlungen mit Geiselnehmern geführt hat und später an der FBI Academy das Vorgehen in solchen Fällen lehrte. Auf ihn geht das Crime Classification Manual des FBI zurück, auf dessen Grundlage Gewaltverbrechen klassifiziert werden können. Das Handbuch entstand aus Erkenntnissen, die er aus Interviews mit bekannten Serienmördern erhielt.

Douglas‘ Erfahrung stammt unter anderem aus Gesprächen mit bekannten Tätern wie Ted Bundy. Seine Täterprofile führten unter anderem zur Ergreifung von Tätern wie dem BTK-Killer Dennis Lynn Rader oder dem in Alaska aktiven Robert C. Hansen.
Er ist das Vorbild für Jack Crawford in »Das Schweigen der Lämmer« und Jason Gideon in »Criminal Minds«.

Roy Hazelwood – Experte bei Sexualverbrechen

Das FBI arbeitete lange mit der Unterscheidung in organisierte und unorganisierte Täter, mit der auch Andrea konfrontiert wird. Diese Kategorisierung geht zurück auf den FBI-Agenten Roy Hazelwood. Hazelwood hat einige Studien mit Sexualverbrechern durchgeführt, um sie näher klassifizieren zu können.

Er konnte feststellen, dass etwa die Hälfte aller sexuell motivierten Serienmörder ein Andenken ihrer Opfer behalten. Auch mit Angehörigen der Täter hat er gesprochen. Er ist einer der Autoren der Studie »The Criminal Sexual Sadist«, die eine der Grundlagen für das Täterprofil in »Am Abgrund seiner Seele« geliefert hat. Hazelwood starb im April 2016.

»Man fühlt sich der Profilerin verbunden und fiebert bis zum Schluss mit.«

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Sie interessieren sich für das Thema Profiling? Dann schauen Sie sich Dania Dickens Reihe »Die Profilerin« doch einmal genauer an und fiebern Sie mit den nervenaufreibenden Fällen der Ermittlerin.

Mehr Informationen zu »Am Abgrund seiner Seele«:

Die Einwohner des beschaulichen Norwich leben in Angst: Seit Wochen werden Studentinnen auf dem Campus ihrer Uni überfallen und vergewaltigt. Als eines Tages die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, die eindeutig die gleichen Verletzungen wie die bisherigen Vergewaltigungsopfer aufweist, ist klar: Der Täter schreckt vor nichts mehr zurück. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln, um wen es sich bei dem Mann handeln könnte, bis die Psychologiestudentin Andrea Jahnke ihn bei einer Vergewaltigung stört. Und sich damit selbst in seine Schusslinie bringt …

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Dania Dicken

Dicken Dania

Dania Dicken, Jahrgang 1985, lebt in Krefeld und hat in Duisburg Psychologie und Informatik studiert. Mit den Grundlagen aus dem Psychologiestudium setzte sie ein langgehegtes Vorhaben in die Tat um und schreibt seitdem spannende Profiler-Thriller.

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